• Susann Pudschun
  • Susann Pudschun

Mit dem Blauen ins Blaue

56-päiväinen seikkaillu — Susann Lue lisää
  • Einmal um den großen See

    29. toukokuuta 2024, Kroatia ⋅ ☁️ 21 °C

    Der heutige Tag bot wieder Natur pur. Schon die Anreise durch das Hinterland war ein Genuss: zahlreiche Oliven- und Weinhaine, gelber Ginster und andere Blüten, Ausblicke auf Gebirge, die teilweise an Monument Valley erinnerten. Dann zurück zur Küstenstraße, aber nur kurz, denn wir sind zum Vrana-See, dem größten natürlichen See Kroatiens abgebogen. Und wir haben nicht viel Zeit verloren, sondern Mountainbikes ausgeliehen, um dieses Paradies zu umrunden.
    Der See ist eine 30 Quadratkilometer große mit Brackwasser gefüllte Karst-Doline, die stellenweise nur durch einen 1 km breiten Landstreifen von der Küste getrennt ist, aber unter dem Meeresspiegel liegt.
    Die MTB-Tour war wunderschön aber auch mega anstrengend. Es ging zuerst auf Schotterwegen am flachen Ufer entlang. Eine kurze Strecke mussten wir auch auf der Küstenstraße lang. Auf der anderen Seite ging es dann ordentlich hoch und das bei der Hitze! Aber die Aussicht vom höchsten Punkt Kamenjak (287m) war grandios! Von dort kann man nicht nur über den ganzen See schauen, sondern bis aufs Meer mit dem Kornaten-Archipel. Nach der 48km langen Tour fanden wir natürlich Erfrischung im See. Vorher konnte ich aber endlich mal unsere Hängematte, die wir bestimmt schon seit 3 Jahren haben 🙈, zur Erholung nutzen.😁
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  • Heute AUF dem See

    30. toukokuuta 2024, Kroatia ⋅ ☁️ 22 °C

    Wenn man so einen schönen See direkt vor der „Autotür“ hat, muss man ihn natürlich auf jede mögliche Art nutzen. Also baden vor dem Frühstück und danach eine Kajaktour am Schilfgürtel entlang. Die war zwar nicht so entspannt wie angenommen (der Wind schob ordentlich Wellen über den See, die ständig über den Bug schwappten), aber so ein Seekajak gibt schon Sicherheit und uns wurde sogar noch ein Action-Programm geboten. Wir konnten ein Löschflugzeug beim An- und Sinkflug, Wasseraufnehmen, Aufsteigen und schließlich „Wasserlassen“ (gleich noch über dem See - war nur eine Übung) beobachten.
    Da es hier noch keine Einkaufsmöglichkeit gibt und wir genug Zeit hatten, sind wir in den kleinen Küstenort Pakoštane gegangen. Ein Markt nach dem anderen geschlossen - nanu?! Heute sind gleich zwei Feiertage in Kroatien: Tag der Staatlichkeit und Fronleichnam!😅 Zum Glück hatte eine kleine Bäckerei noch Burek mit Käse für uns. Lecker!
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  • Das „Tor nach Dalmatien“

    31. toukokuuta 2024, Kroatia ⋅ ☁️ 20 °C

    Frühstück mal wieder im Auto wegen eines kurzen Schauers, aber dann wieder Sonnenschein für den Rest des Tages!🌞
    Zwischenstopp heute in Zadar, das auch „Tor nach (für uns eher aus) Dalmatien“ genannt wird. Auch dort liegt die Altstadt auf einer befestigten Halbinsel, es gibt zahlreiche interessante Bauwerke aus verschiedenen Epochen, aber auch moderne „Schandflecke“. Der Rundgang begann an der Porta Terraferma, dem mit einem geflügelten Markuslöwen geschmückten Landtor. Dahinter der Fünf-Brunnen-Platz, die Simeonskirche (mit einem aus Gold und Silber gearbeitetem Sarkophag mit den Gebeinen des Heiligen Simeon, der Volksplatz mit Rathaus, Stadtwache und Uhrturm. Besonders beeindruckend war aber das antike Zentrum Zadars mit dem römischen Forum, dem vorromanischen Rundbau Sveti Donat (9. Jahrhundert) und der Kathedrale. Schließlich konnten wir auf der Uferpromenade Wind und Wellen sowohl visuell als auch akustisch (durch die „Meeresorgel“) genießen. Den Abschluss unseres Besuches bildete ein Einkauf auf dem Markt (immer mehr russische Vokabeln kommen zum Einsatz 😅), sodass es heute Abend ganz frisches Gemüse (Mangold, Kohlrabi, Zwiebel, Petersilie) und Obst (Pfirsiche 😋) gab.
    Wir sind nämlich auf der Küstenstraße noch weiter gefahren bis Starigrad am Eingang zum Paklenica Nationalpark. Und natürlich wollen wir dort morgen wandern.
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  • Wieder auf Winnetous Spuren

    2. kesäkuuta 2024, Kroatia ⋅ ☁️ 23 °C

    Ja, Kroatien ist die eigentliche Heimat von Winnetou! Der Schatz vom Silbersee liegt in Wahrheit in einem der Plitvicer Seen, am Vrana-See haben er und seine Brüder auch schon „gezeltet“😅, aber die meisten Filmspots findet man im Paklenica Nationalpark. Sie sind sogar nummeriert!😂
    Wir haben uns gestern schon rechtzeitig auf den Weg gemacht, um dem erwarteten Besucheransturm zu entgehen. Aber im Gegensatz zu den anderen Nationalparks war es den ganzen Tag lang entspannt. Im zweiten Teil haben wir gar keine Menschen mehr getroffen. Warum wohl?!🙈
    Der Parkplatz am Eingang war zwar voll, aber die meisten waren wohl Kletterer. Die Velika Paklenica (große Schlucht) ist nämlich der beliebteste Kletterspot in Kroatien. Und so konnten wir nicht nur die gewaltige Schlucht sondern auch die wagemutigen Kletterer (teilweise ganze Familien mit drei Generationen!) bewundern.
    Der Weg durch die Schlucht ging relativ sanft immer bergauf und war schön schattig. Da wir ziemlich zeitig an der Berghütte waren und nicht einfach zurück wollten, haben wir dann einen Nebenweg gewählt, der es letztendlich ganz schön in sich hatte! Die Wege waren sehr gut markiert, es war nur nicht immer klar, wo es hingeht und vor allem wie lange das wohl dauern würde.🤪 Die Wanderung erst steil aufwärts durch lichten Wald und später lange am Grad hinauf zum Golič (1206m) mit fantastischer Aussicht auf die Berge und zum Meer! Dann ging es wieder lange am Grad abwärts - mit der Sonne und dem schroffen Karstgestein nicht so einfach. Man musste sich sehr konzentrieren und der Abstieg wurde lang! Mit 27 Kilometern hatten wir doch nicht gerechnet!😅 Ziemlich kaputt (aber HAPPY!) kamen wir gegen 18 Uhr wieder in Starigrad an und haben uns gleich bei der ersten Möglichkeit mit Pizza und Bier belohnt!😉 Dann war da nur noch das Problem, dass wir eigentlich noch einkaufen gemusst hätten. Aber auch da fand sich die Lösung schnell: eine kleine Bäckerei hatte noch Brot für uns und davor gab es einen Stand, an dem wir Aprikosen, Käse und einen selbst gemachten Rosé erstanden. So konnten wir den Sonnenuntergang 🌅 am Meer genießen.😌
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  • Ruhetag

    2. kesäkuuta 2024, Kroatia ⋅ ☁️ 18 °C

    Den hatten wir uns nach der gestrigen Wanderung wirklich verdient! Also standen heute Ausschlafen, Baden, ausgiebiges Frühstück, Wäsche waschen, Hafenbummel, weitere Planung und Essen gehen auf dem Programm. Ein bisschen getrübt wurde die schöne Sonntagsstimmung durch den Regen, der am Nachmittag einsetzte, aber wirklich gestört hat er heute auch nicht.
    Mir ist heute noch etwas Lustiges wieder eingefallen: Norbert hat mit seinen „Sprachkenntnissen“ eine Französin in Verzückung gebracht. In einem Laden hat er sie mit „Bonjour, ça va?“ begrüßt und sie war gleich total begeistert, dass endlich jemand ihre Sprache spricht!😅
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  • Dovidenja Dalmacija!

    3. kesäkuuta 2024, Kroatia ⋅ ☁️ 19 °C

    Heftiger Prasselregen hat uns den Abschied heute Morgen leicht gemacht. Obwohl die Straße in Starigrad noch richtig überflutet war. Regen blieb auch für den Rest der Fahrt ein Thema, denn Sonnenschein, dunkle Wolken und Platzregen wechselten sich regelmäßig ab. Das brachte noch mehr Dramatik in die sowieso schon beeindruckende Szenerie. Wir sind heute die Küstenstraße bis Rijeka gefahren - die wohl beliebteste Strecke - jedenfalls für Motorradfahrer. So viele hatten wir bisher noch nicht gesehen. Aber kein Wunder bei den Kurven mit Meer und Inseln auf der einen Seite und dem Velebitgebirge mit steilen Felsen und tiefen Schluchten auf der anderen! Zum Glück konnten wir kaum anhalten, um Fotos zu machen. Sonst wäre die Fahrt noch viel länger geworden!😅
    Da wir dann nur eine Zwischenübernachtung brauchten, sind wir durch die Rijeka (zu groß!) durch und an der Kvarner Bucht weiter die Opatija Riviera (zu mondän!😂) entlang, um schließlich in einem kleinen Badeort auf einem winzigen privaten Platz zu landen.
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  • Zeitreise

    4. kesäkuuta 2024, Kroatia ⋅ ☀️ 22 °C

    Gestern war uns schon aufgefallen, dass es oberhalb des Badeortes scheinbar noch etwas Sehenswertes gibt. Deshalb sind wir heute Morgen erstmal bergauf gefahren, um einen kurzen Bummel durch das mittelalterliche Mošćenice zu machen und den Blick noch einmal über die große Bucht schweifen zu lassen.
    Dann folgte wieder Küstenstraße, Serpentinen, um das Učka-Gebirge zu passieren und schließlich die sanftere Landschaft Istriens.
    Erstes Ziel war Pula, wo man förmlich eine Zeitreise ins alte Rom machen kann. Überall findet man römische Relikte (Stadttore, den Forumsplatz mit Augustustempel, ein Mosaikfußboden), aber besonders beeindruckend ist das Amphitheater mit seinen gigantischen Ausmaßen (132 m lang, 105 m breit und 33 m hoch).
    Nach der Besichtigung ging es weiter nach Rovinj, das wieder beschaulich am Meer liegt und wo wir einen sehr schönen Campingplatz für zwei Nächte gefunden haben.
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  • Ein Bilderbuchstädtchen

    5. kesäkuuta 2024, Kroatia ⋅ ☀️ 23 °C

    Ausschlafen, baden, Frühstück mit Ei 😁 und dann ging es auf zum Stadtbummel. Dicht gedrängt gruppieren sich hohe, bunte Häuser um die am höchsten Punkt der Halbinsel aufragenden Kirche St. Euphemia. Ihr 60 m hoher Glockenturm ist der höchste Istriens und man kann weit über Land und Küste blicken. Vorher muss man allerdings die Treppe (eher eine Hühnerleiter!😬) erklimmen und dann natürlich wieder runter! Für mich eine ganz schöne Herausforderung!
    Den Rest des Tages haben wir mit Laufen, Schwimmen, Essen und vor allem Planen „rumgekriegt“.
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  • Eine Tagesreise durch drei Länder

    6. kesäkuuta 2024, Italia ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach einem kurzen Abstecher zum Limskikanal, einem türkisgrünen Meeresarm nördlich von Rovinj, ging es weiter durch das hügelige Hinterland Istriens, über die Grenze nach Slowenien und kurz danach gleich weiter nach Italien - drei Länder an einem Tag! Und morgen geht es wieder zurück 😳 - nur anders!😉 Wir haben den Blauen nämlich für circa eine Woche in einer Garage in Triest abgestellt. Die Stadt beeindruckt mit Kirchen aus verschiedenen Epochen, großen Palästen und Plätzen. Insgesamt ist es uns aber zu voll und zu laut.Lue lisää

  • Und wieder zurück - nur anders!😜

    7. kesäkuuta 2024, Kroatia ⋅ ☀️ 26 °C

    Triest (I) - Buje (HR) 70 km
    Heute Morgen haben wir unsere für 5 Tage gebuchten Mountainbikes abgeholt und los ging die Radtour Parenzana. Wir hatten im Fernsehen einen Bericht über diese Route gesehen und so stand sie genauso wie der Segeltörn von Anfang an auf unserem Programm.
    Parenzana ist ein 123 km langer Radweg von Muggia (I) nach Poreć (HR), der insgesamt drei Länder verbindet, auf einer ehemaligen Bahnstrecke entlang führt und sowohl die Küste als auch das Landesinnere Istriens mitnimmt.
    Insgesamt war es ein schönes Fahren auf meist gut markierten Wegen und immer wieder mit toller Aussicht, aber gerade am Anfang war das Radeln in den großen Städten (Triest und Koper) nicht so angenehm. Die Grenzüberschreitungen waren natürlich problemlos. In Kroatien ist die Strecke meist wieder „geschottert“, dafür sind hier weniger Radfahrer unterwegs.
    Die Räder sind gut, aber ich hatte gleich am ersten Tag einen Platten!🙈 Kein Vergleich mit unseren Trekkingbikes auf der Großen Tour!😅
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  • Fast wie in der Toskana

    8. kesäkuuta 2024, Kroatia ⋅ ⛅ 29 °C

    Buje - Groznjan - Motovun (40 km)
    Heute hat die Strecke wirklich den Eindruck einer ehemaligen Eisenbahnroute vermittelt. Es ging relativ sanft an bewaldeten Hängen bergauf und bergab mit tollen Blicken in die Landschaft, die an die Toskana (nur mit viel mehr Wald) erinnert. Aber die mittelalterlichen Orte liegen auch wie Trutzburgen hoch über dem Tal. Leider war die Luftfeuchtigkeit heute sehr hoch und deshalb die Sicht nicht so toll.
    Der Zwischenstopp in Groznjan war sehr lohnenswert. Der Ort war Mitte des 20. Jahrhunderts quasi entvölkert. Dann haben Künstler ihn entdeckt und wiederbelebt, sodass heute Ateliers und Galerien beim Bummeln durch die Gassen einladen.
    Auch unser heutiges Ziel Motovun, das wir schon am Donnerstag von weitem bewundert hatten, liegt auf einem steilen Hügel über dem Mirna-Tal (Zufahrt mit 12% Steigung!) und präsentiert sich mit Kastell, Kirche und schönen Gassen.
    Unsere Unterkunft liegt mitten in der Altstadt und ist richtig rustikal.
    Da die Umgebung von Motovun zu den ergiebigsten Trüffelrevieren der Welt zählt, war die Wahl für das Abendessen klar: cremige Polenta mit schwarzem Trüffel und Parmesan - durchaus lecker!🤤
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  • Das Ziel liegt am Meer

    9. kesäkuuta 2024, Kroatia ⋅ ☁️ 27 °C

    Motovun - Poreč (35 km)
    Es war fast nur noch ein Katzensprung bis zum Ende des Parenzana-Radweges. Erst den steilen Hügel wieder runter, dann sacht aufwärts und schließlich nur noch bergab durch Oliven- und Weinfelder bis zum Meer.
    Poreč (italienisch Parenzana) bot noch einmal die Möglichkeit zum Baden, Schlendern durch die auf einer Halbinsel gelegenen Altstadt und natürlich leckerem Essen.
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  • Das war Kroatien

    10. kesäkuuta 2024, Slovenia ⋅ ☀️ 24 °C

    Poreč (HR) - Portoroz (SLO): 65 km
    Wir sind auf dem Weg zurück nach Triest. Erst hatten wir ja noch mit einem Taxitransport zum Ausgangsort spekuliert, aber das Wetter ist herrlich und Radfahren definitiv besser (und preiswerter) als ein Taxi. Deshalb haben wir die Strecke entlang der Küste gewählt, um uns auch von der Adria zu verabschieden. Die Tour war zwar nicht zu vergleichen mit dem Parenzana-Radweg aber okay. Zwischenübernachtung in Portoroz, einem schönen slowenischen Badeort.Lue lisää

  • Abschied von der Adria

    11. kesäkuuta 2024, Slovenia ⋅ ☁️ 19 °C

    Portoroz (SLO) - Muggia (I): 35 km
    Nun ist der Wetterumschwung auch hier angekommen. Es hatte schon in der Nacht geregnet und gewittert, bei unserem rechtzeitigen Aufbruch war es zwar frisch aber trocken. Die Strecke kannten wir ja schon, sodass wir nicht suchen mussten. Allerdings erwischte uns kurz vor Koper der erste heftige Regenschauer und über dem Meer zuckten die Blitze, der Wellengang war beachtlich und dementsprechend der Gegenwind! Ab und zu haben wir uns kurz untergestellt, aber weil wir die Fahrt durch Triest vermeiden wollten und deshalb zur Fähre in Muggia mussten, hieß es sich beeilen. Glücklich geschafft, um dann festzustellen, dass nicht nur die Fähre sondern auch unser Fahrradverleih 2,5 Stunden Mittagspause macht. Der Sprint vom Fähranleger zum Verleih sah eigentlich aussichtslos aus, aber da gerade noch Räder rausgegeben wurden, hatten wir wieder Glück. Also Räder weg, den Blauen aus der Garage geholt und schnell weg aus Triest und damit Italien. Wir haben es uns auf einem Campingplatz bei Postojna (SLO) gemütlich gemacht.Lue lisää

  • Die Postojnska Höhle

    12. kesäkuuta 2024, Slovenia ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute stand ein weiteres „Naturwunder“ auf dem Programm: die zweitgrößte bekannte und für Touristen zugängliche Tropfsteinhöhle der Welt! Die Postojnska jama ist eigentlich ein Höhlensystem von 24 km Länge. Davon haben wir knapp 5 besichtigt und zwar zuerst mit einem kleinen Zug und dann zu Fuß. Der Besuch war wirklich sehr beeindruckend - so viele verschiedene Formen und Farben, riesige Säle, die der Fluss Piva hier erschaffen hat - eine richtige Wunderwelt!🤩 Und dann lebt dort auch noch der Grottenolm!Lue lisää

  • Bled „im Vorbeifahren“

    13. kesäkuuta 2024, Itävalta ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute hat uns dann doch mal das Glück ein wenig verlassen. Nicht nur dass es immer wieder geregnet hat und ziemlich kühl war, wir sind auch zum ersten Mal auf der Tour nicht auf den ausgewählten Campingplatz gekommen. Ausgebucht!😲 Also mussten die Pläne spontan geändert werden. Wir haben uns mit einem Spaziergang um den See begnügt - eine schöne Runde von 6 km, die immer wieder neue Blicke auf die Insel samt Kirche, die hoch oben thronende Burg und die wolkenverhangenen Berge bot. Ganz schön voll war es, denn Bled ist natürlich kein Geheimtipp mehr. So haben wir uns auch schnell zur Weiterfahrt entschlossen. Vorher sind wir aber doch noch einem Tipp gefolgt und haben im Tito-Pavillon noch DIE Bleder Spezialität probiert: Kremšnita - nicht ganz mein Ding (vor allem für 9€!).🤷‍♀️
    Auf jeden Fall haben wir wieder den ganzen Tag lang die liebliche Berglandschaft Sloweniens genossen (wir kommen bestimmt noch mal wieder 🤞), aber zum Schluss ging es richtig steil über den Wurzenpass (1071m/ 18%!) nach Österreich. Jetzt sind wir auf einem kleinen Campingplatz bei Villach in Kärnten und hoffen auf Wetterbesserung!
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  • Auf der Gerlitzen Alpe

    14. kesäkuuta 2024, Itävalta ⋅ ⛅ 19 °C

    Erster Wandertag in Villach, es ist wieder trocken und wärmer und wir entscheiden uns für eine gemütliche Rundwanderung. Wir nutzen die Möglichkeit einer Mautstraße (9km/ 12%/ „schöne“ Kehren 🤪), um an der Mittelstation der Kanzelbahn (1437m) zu starten. Es geht hoch bis zum Gipfel (1909m) mit traumhaftem Panorama über die vielen Seen, die Julischen Alpen und die Karawanken. Oben ist es dann doch wieder kalt und vor allem windig. Selbst die Paraglider haben Schwierigkeiten!
    Wir kehren in der Steinwender Hütte ein, genießen noch einmal die Aussicht auf Villach und vor allem die Kaspressknödel😋, bevor es zum Parkplatz zurück und nach 13km wieder runter vom Berg geht.
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  • Auf dem Villacher Hausberg

    15. kesäkuuta 2024, Itävalta ⋅ ☁️ 20 °C

    Nachdem wir gestern noch sehr gemütlich gewandert sind, stand heute alpine Fitness und damit Vorbereitung auf die Alpentour im Sommer auf dem Programm.😉
    Wir sind von Bad Bleiberg (902m) auf den Dobratsch bzw. die Villacher Alpe (2166m) gestiegen. Und zwar zuerst steil bergauf und später sanfter dafür aber viiiel länger wieder bergab. Oben war leider wenig Sicht (schade, denn an guten Tagen kann man wohl bis zum Großglockner schauen), aber es war sehr windig und ordentlich kalt. Nach dem Gipfelfoto haben wir uns im Gipfelhaus aufgewärmt und gestärkt (Spinat-Käse-Knödel 😋), bevor es dann über den Panoramaweg mit immer mehr Sonne zurück ging.Lue lisää

  • Idylle am Weißensee

    16. kesäkuuta 2024, Itävalta ⋅ ⛅ 18 °C

    Wir hatten uns gerade noch rechtzeitig erinnert, dass unser Campingplatz an einem kleinen See lag, um heute die Chance auf ein erfrischendes Morgenbad zu nutzen. Und weil das so gut tat, haben wir uns gleich den nächsten See gesucht.😅
    Wir sind an der Drau entlang weiter nördlich gefahren (das ist auch noch mal ein Radweg für zukünftige Touren), um dann wieder in die Berge (Gailtaler Alpen) abzubiegen. Der Weißensee ist nämlich der höchstgelegene Badesee der Alpen (930m).
    Weil heute „Ruhetag“ ist, haben wir einen ersten Spaziergang am Ufer gemacht und dann schön gechillt.😁
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  • Blick auf den See von oben

    17. kesäkuuta 2024, Itävalta ⋅ ⛅ 19 °C

    Erstes Aufstehen heute um 6, um den Sonnenaufgang zu genießen. Den gab es zwar nicht so richtig, aber die schneebedeckten Berge, die sonst immer wolkenverhangenen waren, leuchteten im ersten Sonnenschein. Die Stimmung am See war durch die wabernden Nebelschwaden richtig mystisch. Nach dem Genuss sind wir aber noch mal ins „Bett“ und erst wieder pünktlich für den Bäckerwagen aufgestanden.😅 Und vor dem Frühstück haben wir natürlich noch das Wasser im See getestet: schön erfrischend!
    Tagesprogramm: Schöne Wanderung mit Anstieg bis zur Weißen Wand, dann gemütlicher durch sehr schönen Wald, vom höchsten Punkt weiter Blick ins Drautal, Abstieg über blühende Weiden, noch einmal hoch und runter und endlich zur Alm, wo es wieder leckere Schmankerl gab (Fleischnudel mit Sauerkraut - ich liebe die hiesige Küche!😁). Der Weg zurück zum Campingplatz wurde zwar wieder etwas lang, aber dafür entschädigte ein erfrischendes Bad.
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  • Und weil‘s so schön war…

    18. kesäkuuta 2024, Itävalta ⋅ ⛅ 22 °C

    noch mal das Gleiche nur auf der anderen Seite - also, baden, Frühstück, 20 km Wanderung am Weißensee. Dieses Mal ging es hoch zum Mittagsnock (1473m), kurz vor dem Gipfel etwas abenteuerlich über einen schmalen Grad, aber mit herrlicher Aussicht auf den See auf der einen Seite und ins Gailtal sowie zu den Karnischen Alpen auf der anderen. Danach sorgte die inkonsequente Markierung immer wieder zu Irritationen und Frust, aber schließlich haben wir die Alm und somit Stärkung gefunden. Abwärts ging es ziemlich steil über die Abfahrtspiste zurück.Lue lisää

  • Eine Alpenüberquerung der besonderen Art

    19. kesäkuuta 2024, Itävalta ⋅ ⛅ 28 °C

    Für unsere Weiterfahrt heute hatten wir uns eine ganz besondere Strecke ausgesucht - die Großglockner Hochalpenstraße, die zu den faszinierendsten Panoramastraßen Europas zählt. Das Motto: Echte Straßen haben Aussicht!🤩
    48 Kilometer zwischen Heiligenblut und Fusch, mitten im Nationalpark Hohe Tauern, bis auf 2571m und an jeder Kehre neue atemberaubende Ausblicke, vor allem auf den Großglockner (3798m), seinen Pasterzengletscher, Seen, Wasserfälle, viel Schnee, aber auch Murmeltiere und sogar Steinböcke! Die Strecke ist vor allem ein Eldorado für Motorradfahrer aber auch Radfahrer! Der Blaue musste ganz schön schuften und nicht nur ihm wurde es zu heiß! Die Sonne meinte es fast zu gut heute: selbst auf über 2000m T-Shirt-Wetter und bei Ankunft in Zell am See waren es um 5 noch 33 Grad.🥵
    Leider war die Sicht wieder einmal durch Saharastaub eingetrübt und von unserem Campingplatz hier sind wir auch nicht so begeistert (teuer, unruhig, nicht mal Strand 😕). Aber nochmal: die Fahrt war grandios - vor allem als Beifahrerin!😜
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  • Höhen und Tiefen

    21. kesäkuuta 2024, Itävalta ⋅ ☁️ 26 °C

    Zell am See hat keinen besonderen Eindruck hinterlassen, was wohl auch am Wetter lag - schwül, warm und vor allem kaum Sicht auf die ansonsten bestimmt beeindruckende Bergkulisse.
    Also sind wir trotz der nicht so ermutigenden Wettervorhersage (Gewitter- und Regenwarnung samt Temperatursturz 😬) zum nächsten See weitergefahren. Tolle Strecke vorbei am Steinernen Meer, durch das Leukental nach St. Johann in Tirol, ein schönes Städtchen mit Barockhäusern, die mit Lüftlmalerei geschmückt sind, am Kaisergebirge entlang nach Wörgl und weiter im Inntal, wo wir noch mal in Rattenberg Halt gemacht haben. Auch dies ein mittelalterliches „Schmuckkästchen“ mit vielen Glasgeschäften. Vor allem hat uns aber der Blick auf den Inn beeindruckt oder vielmehr geschockt - ein reißender Strom mit zu viel Wasser und was der schon alles mitgenommen hat! Die Stadt hat sich bereits auf Hochwasser vorbereitet.
    Kurz darauf ging es am Ende des Zillertals wieder ordentlich hoch in Richtung Achensee. Und das mochte der Blaue wieder gar nicht. Er war ja schon am Großglockner zu heiß geworden und das Problem also doch noch nicht gelöst. Auch in der nächsten Werkstatt konnte es nicht gleich behoben werden. Der Kühlerlüftermotor ist defekt und muss erst bestellt werden. Für uns ein Grund länger am Achensee zu verweilen, zumal wir auf einem schönen Campingplatz in Achenkirch untergekommen sind. Die Zeit hier wird uns schon nicht lang werden, auch wenn das Wetter erstmal unbeständiger werden soll.
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  • Bei Gämsen und Steinböcken 🤩

    22. kesäkuuta 2024, Itävalta ⋅ ☁️ 18 °C

    Gestern haben wir nach dem tollen Spiel der Österreicher gegen Polen gerade noch Zähneputzen geschafft, bevor das Unwetter begann. Was für ein Gewitter! Uns war schon mulmig bei Starkregen, ordentlichen Windböen, Blitzen und Donner, aber vor allem heftigem Hagel. Ein gutes Gefühl, im Faradayschen Käfig zu liegen 😉 und zum Glück gab es auch keine Schäden.
    Am Morgen dann wieder Sonnenschein und frische Luft - also bestes Wanderwetter! Wir hatten uns eine mittelschwere Tour in der Nähe ausgesucht, die zuerst ein bisschen langweilig erschien, weil es größtenteils durch ein Skiabfahrtgebiet ging, aber als sich „die Spreu vom Weizen trennte“ (also bei der Entscheidung: Alm oder Gipfel 😅), waren wir ganz allein mitten im Alpenparadies - nur umgeben von unzähligen Gämsen und sogar zwei Steinböcken. Es war so cool, wie nah wir dran waren und die Tiere beobachten konnten! Ein absolutes Highlight!
    Nachdem wir dann auch noch den Christlumkopf (1740m) erklommen hatten, ging es auch für uns zur Alm und herrlichen Spinatknödeln.😋
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