• Kurzes Lebenszeichen

    6–10 mar, Atlantischer Ozean ⋅ ☀️ 28 °C

    Fünf Seetage zwischen Namibia und den Kapverden

    Fünf der insgesamt sieben Seetage liegen nun hinter uns – und langweilig wurde es auf unserer Reise über den Atlantik ganz sicher nicht. Während unser Schiff stetig Kurs auf die Kapverdischen Inseln nimmt, wo wir am Freitag in Praia festmachen wollen, haben wir die Zeit auf See in vollen Zügen genossen.

    Die Nachmittage nach etwas Sonnenbaden und Poolbrunch mit tollen Gastkünstlern gehören inzwischen fest unseren legendären Spielenachmittagen mit den Mädels. Zwischen verschiedenen Spielen und jeder Menge Gelächter vergeht die Zeit wie im Flug.

    Ein schönes Abendprogramm war außerdem die große Award-Verleihung für Gäste und Crew. Mit viel Humor wurden kleine und große „Leistungen“ der vergangenen Reisezeit geehrt – von besonders engagierten Crew-Mitgliedern bis hin zu einigen Bord-Originalen.

    Auch die Silent Party sorgte für unvergessliche Momente: Mit Kopfhörern auf den Ohren und einer Sammlung herrlich alberner Bilder wurde getanzt und gelacht.

    Immer wieder begleitet uns auch die Natur auf unserer Reise: Große Delfinschulen tauchten plötzlich neben dem Schiff auf und lieferten ein beeindruckendes Schauspiel – als wollten sie uns persönlich über den Atlantik eskortieren.

    Sportlich ging es ebenfalls zu: Das selbst organisierte Mini-Kickerturnier mit ehrgeizigen Spielern war ein lustiges Unterfangen.

    Heute stand zudem ein besonderes Ereignis an – unsere zweite Äquatorüberquerung auf dieser Reise. Ein symbolischer Punkt mitten im Ozean, der einmal mehr zeigt, wie weit wir bereits unterwegs sind. Nun wieder auf der Nordhalbkugel.

    Ganz nebenbei hat sich auch wieder die Zeit verändert: Ab morgen sind wir nun wieder zwei Stunden hinter Deutschland – ein deutliches Zeichen dafür, dass wir uns Schritt für Schritt den Kapverden nähern.

    Noch zwei Seetage bleiben uns also, bevor wir am Freitag in Praia anlegen. Wenn die vergangenen Tage ein Vorgeschmack sind, dann können wir uns sicher sein: Auch die letzten Meilen über den Atlantik werden alles andere als langweilig.
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