Inka Trail
June 19 in Peru ⋅ ☀️ 14 °C
Seit ich vor über 25 Jahren in México von einem Peruaner das erste Mal was vom Inka Trail gehört hatte, war ich total angefixt einmal diesen Wanderweg in den Anden zu zu gehen. Für mich sind die Anden eines der schönsten Gebirge der Welt – wild, dramatisch, mystisch.
Wir waren drei Tage mit unserem Guide Ricardo unterwegs, der die Berge kannte wie andere ihre Hosentasche. Mit dabei:
Margit und Claudia aus Wien, zwei herzliche, humorvolle Energiebündel – und
Peter und Natalie aus Dortmund mit ihrer Ruhe und Gelassenheit. Nicht zu vergessen die ganzen Porter und 2 Köche, ,welche und über die Tage bestens versorgt haben.
Tag 1 – Der Start am Km 82 fühlt sich an wie ein Tor in eine andere Welt. Der Urubamba rauscht, die Luft riecht nach Eukalyptus, und die ersten Inka‑Stufen tauchen auf wie ein Vorgeschmack auf das, was kommt.. Wir wandern vorbei an den Terrassen von Llactapata, die wie ein grünes Amphitheater im Hang liegen. Die Sonne brennt, aber die Stimmung in der Truppe ist bereits sehr gut – wir sind frisch, neugierig, voller Vorfreude.
Am Nachmittag erreichen wir Huayllabamba (ca. 3.000 m). Unser erstes Camp.
Ricardo zeigt uns, wie die Köche aus einer kleinen Outdoor‑Küche ein Drei‑Gänge‑Menü zaubern.
Tag 2 – Der zweite Tag ist der Tag der Wahrheit. 1200Höhenmeter bergauf, unzählige Stufen, die sich wie eine steinerne Leiter in den Himmel ziehen. Der Weg führt durch Nebelwald, vorbei an Moos, Orchideen und winzigen Kolibris.
Dann wird es steiler. Viel steiler.
Die letzten 300 Höhenmeter zum Warmiwañusca / Dead Woman’s Pass (4.215 m) sind ein Kampf gegen die Höhe, gegen die eigenen Beine – und gleichzeitig ein Triumph.
Oben stehen wir im Wind, schweigend, stolz. Die Anden öffnen sich wie ein Ozean aus Bergen. Der Abstieg nach Pacaymayo ist hart – steile, unregelmäßige Stufen, die Knie melden sich. Aber das Camp liegt wie eine Oase im Tal, und der Sternenhimmel dort ist einer der klarsten, die ich je gesehen habe.
Tag 3 – Der schönste Tag, denn der Weg wird abwechslungsreich, mystisch, fast meditativ Wir steigen zum Runkurakay‑Pass auf, besuchen die kreisrunden Ruinen, die wie ein Wachturm über dem Tal stehen.
Dann folgt einer der schönsten Abschnitte des gesamten Trails:
Phuyupatamarca – die „Stadt über den Wolken“. Terrassen, Nebel, Stille. Ein magischer Ort.
Der lange Abstieg nach Wiñay Wayna fordert noch einmal die Knie – hunderte Stufen, die sich durch den Bergwald winden.
Aber die Belohnung ist groß: Die Ruinen von Wiñay Wayna gehören zu den schönsten des ganzen Trails.
Tag 4 – Sonnenaufgang über Machu Picchu. Der letzte Abschnitt führt über die berühmten „Monkey Steps“ – steile, fast vertikale Inka‑Stufen. Dann öffnet sich der Blick:. Inti Punku – das Sonnentor.
Und dahinter: Machu Picchu, im ersten Licht des Tages. Ein Moment, der unter die Haut geht.
Wir stehen dort als Gruppe, schweigend, dankbar. Drei Tage Wildnis, Zelt, Höhenmeter, Schweiß – und jetzt dieses Panorama.
Ein Finale, das man nie vergisst.
Hier ein paar Fakten zum Inka Trail
Gesamtlänge:
ca. 42 km
Höchster Punkt :
Dead Woman’s Pass – 4.215 m
Gesamt-Höhenmeter:
ca. 3.000 m rauf & runter
Stufen:
gefühlt unendlich viele
Dauer:
4 Tage / 3 Nächte
Schwierigkeitsgrad:
anspruchsvoll aber machbar.Read more

























TravelerHört sich fantastisch an 😀
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