• Schlaglöcher und Wasser

    24 Februari, Zambia ⋅ ⛅ 30 °C

    Von Lusaka bis zum Südluangwa Nationalpark sind es 625km, zwar hauptsächlich auf Teerstrassen, jedoch mit unzähligen Schlaglöchern. Nachdem wir am Montag das Auto entgegen genommen haben, decken wir uns erst mal mit Lebensmittel ein. Wir schlafen im Bridge Camp, ca. 3 Stunden von Lusaka entfernt. Das erste Savanna ( südafrikanisches Cider) schmeckt nach Urlaub und wir schlafen tief und fest das erste Mal im Dachzelt. Die weitere Strecke führt uns durch malerische, grüne Hügellandschaft, vorbei an etlichen Kontrollposten mit ausschliesslich freundlichen Polizisten und Soldaten. Die Gegend ist dicht besiedelt bis an die Parkgrenzen ran. Gleich sind wir da... theoretisch, denn kurz vor dem Camp endet der Weg in einem Fluss. Überall liegt Wasser. Der gewundene Luangwafluss ist weit über seine Ufer getreten und hat sich eine Abkürzung gesucht, genau über den Zufahrtsweg des Wildlifecamps. Also wieder umdrehen... die Abenddämmerumg spielt gegen uns. Beat geht noch kurz Pipi hinter den nächsten Busch und ich starre auf den ausgewaschenen Weg vor uns und überlege die nächsten Schritte. Eine Bewegung erweckt meine Aufmerksamkeit und mir bleibt fast der Mund offen: Ca. 15 Meter vor uns schlendert ein Leopard über die Strasse, ohne uns eines Blickes zu würdigen. Ich rufe: " Komm ins Auto!" und Beat sitzt relativ schnell wieder neben mir 😉. Das nenn ich mal einen netten Empfang- und das ausserhalb des (nicht umzäunten) Parks.
    Die andern Camps sind alle geschlossen- sie liegen alle direkt am Fluss und sind überflutet oder aufgrund der Nebensaison zu. Es ist schwierig, im Dunkeln eine Unterkunft zu finden oder einen sicheren Stellplatz für unser Dachzelt. Deshalb sind wir froh, als wir etwas abseits der Ortschaft Mfuwe eine einfache Lodge finden. Wir buchen ein Zimmer, essen noch kurz was und schlafen tief und fest.
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