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Zambia 2026

A 22-day adventure by Xaweb Read more
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    🇿🇲 Provinz Lusaka, Sambia

    Ankunft im Kasabushi Camp

    March 6 in Zambia ⋅ ☁️ 28 °C

    Das Camp Kasabushi liegt in der Mitte des südlichen Teils des Kafue Nationalparks. Ungefähr 45 km vom Gate entfernt. Um dorthin zu kommen müssen 2 Flüsse und mehrere Furten überquert werden. Wenn die Flüsse zuviel Wasser führen, sind die Brücken ab einem gewissen Wasserstand nicht mehr passierbar. Der Zustand kann sich auch innert Stunden verändern. Deshalb ist es immer eine Überraschung, ob das Camp erreichbar ist oder nicht. Die erste Brücke ist zwar überschwemmt, jedoch so, dass wir gut durch kommen. Der Rest ist fast trocken. Wir sind schon am frühen Nachmittag beim Camp und werden von den Lodge/Campmanagern Thessa und Quintin, zwei Holländern, freundlich begrüsst. Es ist ein wunderschönes Camp mit 5 Stellplätzen unter grossen Bäumen, direkt am Kafue Fluss gelegen. Wir sind alleine dort und suchen uns den schönsten Platz aus- unter uns plätschert der Fluss, grunzen die Nilpferde und ab und zu schwimmt ein Krokodil vorbei. Das Camp ist nicht umzäunt und grösserer Tierbesuch ist jederzeit möglich- um diese Jahreszeit haben es die Tiere jedoch nicht nötig, zum Fluss zu kommen zum trinken und meiden eher den Menschenkontakt. Mal schaut ein Bushbuck vorbei und nachts grast ein Nilpferd um unser Auto herum. Wie geniessen die Ruhe und vorallem die besten Duschen Sambias ☺️ Zuallererst trocknen wir jedoch unsere Sachen, so dass wir wieder im Trockenen schlafen können. Wir planen, hier 3 Nächte zu verbringen.Read more

  • Nasse Begrüssung im Kafue Nationalpark

    March 5 in Zambia ⋅ ☁️ 27 °C

    Um 09:00 Uhr gehts los in Richtung Westen. Wir umfahren das Stadtzentrum und stehen trotzdem im Stau. Danach geht es jedoch zügig vorwärts auf der M9. Wir machen auf einer Nebenstrasse kurz Halt und essen etwas- sehr zur Belustigung der vorbeigehenden Einheimischen 😉. Kurz danach schüttet es wie aus Kübel, so dass man kaum mehr die Strasse sieht. Nach ca 4 Stunden Fahrt erreichen wir Roy's Camp. Das einzig geöffnete Camp vor dem Kafue Nationalparks. Leider öffnet der Himmel wieder seine Schleusen als wir ankommen und verwandelt den ganzen Platz in einen einzigen Sumpf. Laut dem Campwart, habe es seit 2022 nicht mehr so viel geregnet- er freut sich über den Wassersegen nach einigen Dürrejahren. Er erzählt uns auch, weshalb es 2 nebeneinanderliegende Brücken gibt über den Fluss. Die grosse Brücke war defekt, deshalb wurde eine andere daneben gebaut. Nun haben die Chinesen einige Pfeiler neu gesetzt und somit die reguläre Brücke wieder repariert. Die Regierung möchte jedoch 2 Jahre warten bevor sie die provisorische Brücke abreisst, da es ja sein könne, dass die Reparatur nicht lange halte 🤭😉
    Wir parken unter einem grossen Baum auf Sandboden und trinken erst mal einen Kaffee, als es fertig geregnet hat. Als wir das Zelt aufklappen sehen wir, dass die deckende Plane nicht dicht hält und unser Bett nass ist. Zum Glück schlafen wir auf unseren trockenen Isomatten- darunter legen wir Abfallsäcke.
    Das sind die Campingmomente, in denen man sich wünscht, eine Lodge gebucht zu haben. Wir wussten aus den Rezensionen von Campingapps, dass dieses Camp kein Highlight ist. Wie viele Einrichtungen hier, wurden sie einmal gut gebaut und dann nicht weiter gepflegt. Die Lage ist toll- direkt am (momentan fast überfliessenden) Ufer des Kafue Flusses. Die WCs und Duschen sind zwar sauber, jedoch dunkel - mit geöffneter Türe gehts- wo sonst kann man direkt Aug-in -Auge mit einem Krokodil sein Geschäft erledigen, hat auch was ☺️.
    Der Campwart verschwindet dann am Abend und überlässt uns dem Busch mit den Worten: Löwen seien nur gefährlich, wenn sie Hunger hätten 😂🦁Zum Glück weiss ich, dass wir Menschen nicht auf deren Speiseplan stehen und wir schlafen friedlich ein mit Löwen- und Hyänengebrüll in der Ferne.
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  • Wieder in Lusaka ☺️

    Mar 2–5 in Zambia ⋅ ☁️ 28 °C

    Der Weg zurück nach Lusaka ist weit- genauso weit wie bei der Hinreise- aber wie immer, fühlt sich die Rückreise länger an. Wir übernachten in Petauke auf einem eher bescheidenen Campingplatz hinter einem Hotel mangels guter Alternativen. Wenigstens ist der Hotelmanager überzeugt von seinem Camp. Er fragt, ob wir nicht 2 Nächte bleiben möchten, um die schöne Aussicht geniessen zu können. Eigentlich sieht man nur an den Zaun, der uns von der staubigen, lärmigen Strasse abgrenzt. Wir binden ihm nicht unter die Nase, dass wir gerade 5 Nächte in stiller Natur mit Aussicht auf den Luangwa Fluss hinter uns haben.
    Der Kontrast könnte nicht grösser sein- aber hey, es ist nur ein sicherer Übernachtungsort auf der Strecke- alles gut.... bis ein Overlanderbus (das sind grosse Busse, welche grosse Gruppen (meist junge) Leute quer durch Afrika fährt- wie eine Kreuzfahrt, jedoch im Bus 😉) neben uns parkt und ca 25 Teenager ausspuckt, welche nur eins im Sinn haben- gutes Internet. Mit lautem kichern, schreien und lachen stellen sie ihre Zelte auf, essen zu Abend und gehen duschen. Na ja, von Ruhe ist keine Rede mehr, aber wenigstens ist es unterhaltsam 😎🤭. Am nächsten Tag fahren wir noch die restlichen 8 Stunden auf schlaglochübersähter Strasse bis Lusaka. Unter anderem auch wieder über die grosse Hängebrücke über den Luangwa, über welche immer nur jeweils ein einziges Auto fahren darf mit 30km/h. Hmmm 🤔, die Gründe dafür kann man nur erahnen und lassen etwas an der Sicherheit der Brücke zweifeln. Ach Afrika....
    In Lusaka übernachten wir auf einer nahen Farm. Alleine auf einer Wiese. Leider kommen die Kühe nicht hallo sagen (was anscheinend eher die Ausnahme sei), wir werden jedoch vom Sohn des Besitzers und 2 freundlichen Hunden begrüsst und bekommen frische Eier geschenkt. Welch toller Ort! Wir bleiben 2 Nächte und stocken unsere Vorräte auf, lassen unsere Kleider waschen in einer Wäscherei in der Stadt und organisieren nochmals eine SIM Karte für mich. Morgen kann die Reise in den Kafue Nationalpark weitergehen.
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  • Frühstück mit Elefanten

    March 1 in Zambia ⋅ ☁️ 30 °C

    Die letzten 4 Tage verbrachten wir hauptsächlich mit Pirschfahrten im Südluangwa Nationalpark und im ruhigen Camp direkt am Fluss. Viel Natur und Tiere, wenig Leute. So haben wir uns Ferien vorgestellt. Donnerstags und Freitag fahren wir auf eigene Faust los um 05:30 Uhr und verbringen 10 Stunden im Park. Wir suchen uns jeweils einen schönen Platz um ausgiebig zu Frühstücken und Mittagessen und geniessen unseren Bialetti-Kaffee mit Blick auf die (in der Ferne) vorbeiziehenden Elefanten und Zebraherden. Es hat kaum andere Touristen im Park und deshalb können wir auch mal an einem schattigen Plätzchen auf der Strasse anhalten, aussteigen und einfach die Tiere in ihrem Habitat bestaunen, den wilden Salbei riechen und den Geräuschen des Buschlandes lauschen. Trotz üppiger Vegetation sehen wir erstaunlich viele Tiere- unter anderem ein Rudel Wildhunden, welche ein Jagdversuch auf eine Impalaherde starteten mitten am Nachmittag, direkt vor uns. Ich liebe es, selbst unterwegs zu sein, es gibt dir die Freiheit, auch mal länger an einem Ort zu verweilen und so lange bleiben zu können solange man möchte.
    Samstags und Sonntags hatten wir je eine offizielle Safari gebucht des Camps. Auch das ist schön- im offenen Auto erhöht zu sitzen, sich den Fahrtwind um die Ohren blasen zu lassen, nichts überlegen zu müssen und spannende Informationen zu erhalten. Unser Guide war erstaunlich gut. Im Südluangwa brauchen die Guides zur normalen Ausbildung noch eine Zusatzprüfung, da sie die Qualität hoch halten möchten. Das merkt man.
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  • Wildlife Camp

    February 25 in Zambia ⋅ ☀️ 32 °C

    Heutige Mission, eine Unterkunft finden...
    Nach mehreren Telefonanrufen ist klar, es gibt nur 2 Unterkunftsmöglichkeiten: Entweder ein Camp im Dorf, betrieben von der Dorfgemeinschaft oder eben doch das Wildlife Camp- allerdings nicht zum campen, sondern in einem permanenten Zelt von dort, welches sie uns zum Campingpreis von 15US$\Nacht zur Verfügung stellen.
    Wir haben momentan mehr das Bedürfnis nach Natur und Ruhe als nach kulturellem Austausch- so entscheiden wir uns für letztere Variante.
    Wir lassen das Auto stehen vor der überschwemmten Strasse und werden mit einem Boot rübergebracht mit all unseren Habseligkeiten. Auf der andern Seite wartet schon ein Fahrer auf uns im offenen Safarimobil und bringt uns ins Camp (ca 10 Minuten Fahrt) . Auf den ersten Blick wissen wir, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben.
    Das Camp liegt direkt am Luangwa Fluss, welcher aufgrund der aussergewöhnlich ausgiebigen Regenfällen der letzten 3,5 Monaten zu einem beeindruckenden 150 Meter breiten Strom gewachsen ist. Grosse Teile der Uferböschung haben die Fluten "gegessen" ( wie die Leute hier sagen) und teilweise Wege und Infrastruktur zerstört.
    Wir sind die einzigen Gäste und erhalten ein gedecktes, grosses Zelt mit 2 Betten, eigenem Bad und einer Terasse mit Blick auf den Fluss. Gegenüber grasen Elefanten, Impalas und Nilpferde. Krokodile schwimmen vorbei. Im Camp hat es Impalas und Pukus (eine Antilopenart) und natürlich Paviane. Normalerweise ist es einfach für die Tiere den Fluss zu überqueren, jetzt ist dies nur den Nilpferden möglich. Wir befinden uns eigentlich auf einer Halbinsel, welche durch eine hufeisenförmige Flusschlaufe entsteht. Momentan ist es eine Insel.
    So haben wir uns unseren Afrikaurlaub vorgestellt. Wir beschliessen hier zu bleiben für einige Tage.
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  • Schlaglöcher und Wasser

    February 24 in Zambia ⋅ ⛅ 30 °C

    Von Lusaka bis zum Südluangwa Nationalpark sind es 625km, zwar hauptsächlich auf Teerstrassen, jedoch mit unzähligen Schlaglöchern. Nachdem wir am Montag das Auto entgegen genommen haben, decken wir uns erst mal mit Lebensmittel ein. Wir schlafen im Bridge Camp, ca. 3 Stunden von Lusaka entfernt. Das erste Savanna ( südafrikanisches Cider) schmeckt nach Urlaub und wir schlafen tief und fest das erste Mal im Dachzelt. Die weitere Strecke führt uns durch malerische, grüne Hügellandschaft, vorbei an etlichen Kontrollposten mit ausschliesslich freundlichen Polizisten und Soldaten. Die Gegend ist dicht besiedelt bis an die Parkgrenzen ran. Gleich sind wir da... theoretisch, denn kurz vor dem Camp endet der Weg in einem Fluss. Überall liegt Wasser. Der gewundene Luangwafluss ist weit über seine Ufer getreten und hat sich eine Abkürzung gesucht, genau über den Zufahrtsweg des Wildlifecamps. Also wieder umdrehen... die Abenddämmerumg spielt gegen uns. Beat geht noch kurz Pipi hinter den nächsten Busch und ich starre auf den ausgewaschenen Weg vor uns und überlege die nächsten Schritte. Eine Bewegung erweckt meine Aufmerksamkeit und mir bleibt fast der Mund offen: Ca. 15 Meter vor uns schlendert ein Leopard über die Strasse, ohne uns eines Blickes zu würdigen. Ich rufe: " Komm ins Auto!" und Beat sitzt relativ schnell wieder neben mir 😉. Das nenn ich mal einen netten Empfang- und das ausserhalb des (nicht umzäunten) Parks.
    Die andern Camps sind alle geschlossen- sie liegen alle direkt am Fluss und sind überflutet oder aufgrund der Nebensaison zu. Es ist schwierig, im Dunkeln eine Unterkunft zu finden oder einen sicheren Stellplatz für unser Dachzelt. Deshalb sind wir froh, als wir etwas abseits der Ortschaft Mfuwe eine einfache Lodge finden. Wir buchen ein Zimmer, essen noch kurz was und schlafen tief und fest.
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  • Anreise

    Feb 22–23 in Zambia ⋅ ☁️ 26 °C

    Zum ersten Mal fliegen wir mit Ethiopian Airlines. Von Zürich mit Zwischenstopp in Mailand, über Addis Abeba nach Lusaka. Der Flug war günstig... und ja, um ehrlich zu sein, machte er mir ein klitzekleines Bisschen Sorge. Aber alles läuft reibungslos. Natürlich mit ein wenig Afrika- Style wie z.Bsp. die grünen Sitze im Flieger, die aussehen wie aus den 60er, obwohl der Flieger neu ist. Oder, dass in Addis Abeba am Gate Maputo auf der Anzeigetafel steht anstatt Lusaka, es jedoch "schon das richtige Gate ist" In Afrika vertraut man manchmal besser auf analoge Antworten als auf digitale Anzeigen 😉 In Lusaka ist alles entspannt, niemand bedrängt uns, die Einheimischen lassen ihr Gepäck unbeaufsichtigt vor den Shops stehen- für uns ein Zeichen, dass es "save"ist hier. Wir holen uns eine SIM Karte, heben Zambische Kwachas ab und lassen uns von einem Taxi in die nahe Wilddogs Lodge bringen- Eine kleine grüne Oase inmitten der staubigen Strassen Lusakas. Schon lange hat sich eine Dusche und ein Bett nicht mehr so gut angefühlt ☺️Read more

  • Noch packen- und ab in den Süden🇿🇲🐾🐘🦓🪲

    February 21 in Switzerland ⋅ ☁️ 5 °C

    Schweiz momentan: regnerisch, kalt
    Sambia: noch regnerischer , jedoch wenigstens warm ☔️🫣

    Wir reisen immer in der Regenzeit ins südliche Afrika und es war nie ein richtiges Problem. Dieses Jahr scheint die Regenzeit in Sambia jedoch sehr üppig auszufallen- kein Ende in Sicht. Bin mal gespannt, ob wir einen verregneten Campingurlaub haben werden und wie befahrbar die Strassen sein werden. Unser Motto dieser Reise:
    No Stress, Hauptsache warm ☺️😎
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    Trip start
    February 21, 2026