• Wildlife Camp

    25 Februari, Zambia ⋅ ☀️ 32 °C

    Heutige Mission, eine Unterkunft finden...
    Nach mehreren Telefonanrufen ist klar, es gibt nur 2 Unterkunftsmöglichkeiten: Entweder ein Camp im Dorf, betrieben von der Dorfgemeinschaft oder eben doch das Wildlife Camp- allerdings nicht zum campen, sondern in einem permanenten Zelt von dort, welches sie uns zum Campingpreis von 15US$\Nacht zur Verfügung stellen.
    Wir haben momentan mehr das Bedürfnis nach Natur und Ruhe als nach kulturellem Austausch- so entscheiden wir uns für letztere Variante.
    Wir lassen das Auto stehen vor der überschwemmten Strasse und werden mit einem Boot rübergebracht mit all unseren Habseligkeiten. Auf der andern Seite wartet schon ein Fahrer auf uns im offenen Safarimobil und bringt uns ins Camp (ca 10 Minuten Fahrt) . Auf den ersten Blick wissen wir, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben.
    Das Camp liegt direkt am Luangwa Fluss, welcher aufgrund der aussergewöhnlich ausgiebigen Regenfällen der letzten 3,5 Monaten zu einem beeindruckenden 150 Meter breiten Strom gewachsen ist. Grosse Teile der Uferböschung haben die Fluten "gegessen" ( wie die Leute hier sagen) und teilweise Wege und Infrastruktur zerstört.
    Wir sind die einzigen Gäste und erhalten ein gedecktes, grosses Zelt mit 2 Betten, eigenem Bad und einer Terasse mit Blick auf den Fluss. Gegenüber grasen Elefanten, Impalas und Nilpferde. Krokodile schwimmen vorbei. Im Camp hat es Impalas und Pukus (eine Antilopenart) und natürlich Paviane. Normalerweise ist es einfach für die Tiere den Fluss zu überqueren, jetzt ist dies nur den Nilpferden möglich. Wir befinden uns eigentlich auf einer Halbinsel, welche durch eine hufeisenförmige Flusschlaufe entsteht. Momentan ist es eine Insel.
    So haben wir uns unseren Afrikaurlaub vorgestellt. Wir beschliessen hier zu bleiben für einige Tage.
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