• Lichterwald, Operndach und müde Beine – Mein Tag i

    September 4 in Norway ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute ging es hoch über der Stadt los: Mit der T-Bane Linie 1 von oberhalb des Holmenkollen hinab ins Zentrum, an der Sentralstasjon umgestiegen und direkt raus zum Ekebergparken.
    Der Skulpturenpark war der perfekte Einstieg. Vor allem zwei Installationen sind mir im Kopf geblieben: The Dilemma – der Junge, der zögernd auf dem Sprungturm steht – und der magische Pixel Forest von Pipilotti Rist. Mit der passenden Musik hätte ich dort ewig stehen und mich im Lichtermeer verlieren können.
    Danach ging es mit der Bahn weiter nach Grünerløkka, dem angeblich hippen Szeneviertel. Ein paar Secondhand-Läden abgeklappert und in der Mathallen vorbeigeschaut, wo ich mir wieder eine Auster gegönnt habe. Ehrlich gesagt: Ich hatte mir mehr Streetart, Kanten und subkulturellen Vibe erhofft – ganz abgeholt hat es mich nicht.
    Auf dem Weg Richtung Fjord stieß ich noch auf eine Streetfood-Halle (Oslo Street Food), aber der Gyrosteller dort war leider auch eher ein Reinfall – kulinarisch heute also eine gemischte Bilanz.
    Dafür hat die Architektur entschädigt: Einmal quer über das schräge Dach des Opernhauses spaziert, danach weiter durch das moderne Hafenviertel Aker Brygge geschlendert und schließlich hoch zum Schloss. Dort herrschte eine spürbar andächtige Stimmung, überall lagen Blumen für den verstorbenen König.
    Die Bilanz des Tages: rund 17 Kilometer auf den Beinen, schwere Füße, aber den Kopf voller Eindrücke. Jetzt gibt es nur noch eine heiße Schüssel Ramen, ein Bett – und morgen geht es Richtung Stockholm.
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