• Intramuros & Binondo

    March 22 on the Philippines ⋅ ⛅ 31 °C

    Manila // Wenn man sich im Vorfeld über die Philippinen informiert, wird man immer wieder von Podcastern oder Buchautoren angehalten, einen großen Bogen um Manila zu machen. Man soll so schnell wie möglich raus aus dem Moloch. Das wollen wir heute mal antesten.

    Wir bestellen uns ein Grab und lassen uns in die Altstadt nach Intramuros fahren. Es handelt sich hier um die Überreste des historischen Stadtkerns, der im Zweiten Weltkrieg komplett zerstört wurde. Bis auf Teile der Kirche San Agustin war dieses Gebiet ein einziges Trümmerfeld. Was innerhalb der alten Stadtmauer wiederaufgebaut wurde, ist trotzdem recht nett anzuschauen und versprüht einen Hauch des kolonialen Charmes, der hier wohl einmal geherrscht haben mag. Wer es noch nicht wusste: Die Philippinen gehörten ca. 3 Jahrhunderte zum spanischen Kolonialreich.

    Wir laufen weiter in Richtung Chinatown, die in Manila Binondo genannt wird, und hoffen auf gutes Essen. Leider wickelt sich um das Restaurant, das wir eigentlich besuchen wollen, ein lange Schlange. So kehren wir um die Ecke in eine andere Lokalität ein. Dass dort niemand auf einen Tisch wartet, hätte uns stutzig machen können. Das Essen ist wirklich nicht lecker. Wir belassen es dabei und treten den Rückzug an.

    Abends machen wir einen kleinen Abstecher in die Mall of Asia. Die kennen wir ja schon von unserem letzten Besuch. Wir wollen eine Kleinigkeit essen. Zur Auswahl stehen das Hong Kong-Style Restaurant, in dem wir bereits sehr leckere Wantan-Suppe hatten oder Wendy's. Zielsicher liegen wir auch heute Abend mit dem Burger daneben, der anderswo auf der Welt definitiv leckerer zu haben ist. Die Mall ist voll mit Leuten, die hier ihrem Hobby Malling frönen. Bummeln, essen, shoppen, Freunde treffen. Wir mischen uns einfach mit unters Volk.

    Fazit unseres Ausflugs: Es war ganz okay. Der ganz große Jubel bleibt aus. Aber wir haben uns sehr sicher gefühlt. Stopover gut genutzt.

    Was aber wieder einmal unschlagbar ist, ist die Freundlichkeit und die Gastfreundschaft, die uns entgegengebracht werden. Sogar die Straßenkehrer grüßen hier. Und immer wieder liegt beim Grüßen eine Hand auf dem Herzen.

    Morgen geht es weiter nach Osaka.
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