[A-ri-ga-toh Goh-zai-mass]
23.–24. März in Japan ⋅ ☀️ 17 °C
Osaka // So, jetzt haben wir es endlich geschafft, in Japan anzukommen. Mittags noch im brüllend heißen Manila, abends bereits in der Kühle Osakas. Der informierte Japan-Reisende weiß, dass Osaka die kulinarische Hauptstadt Japans ist. Nach dem Motto: "Essen, bis man umfällt" wollen auch wir es in den nächsten zwei Tagen so richtig krachen lassen. Es gibt dafür sogar einen japanischen Begriff: Kuidaore.
Da wir bei unserer Ankunft eine kleine Runde "Japanische Unflexibilität" drehen müssen (ohne Bargeld keine Aufladung unserer SUICA-Karten), kehren wir verspätet und unterzuckert im erstbesten Nudelrestaurant gleich neben unserem Hotel ein. Der ganz große Wurf ist es nicht. Zumindest bei mir. Die Brühe wurde mit Meeresfrüchtesud zubereitet und schmeckt auch so. Stand aber auch so auf der Karte. Also soll dies keine Beschwerde sein. Hasis Nudeln sind scharf, nach taiwanesischer Art und offenbar recht lecker.
Wir haben in Osaka wieder ein kleines Appartment. Eigentlich sollte es ein anderer Stadtteil sein. Dort gab es allerdings einen Wasserschaden und wir wurden nach Namba umquartiert, direkt an den Bahnhof. Klingt nach unruhigen Nächten. Die Züge fahren praktisch durch unsere Wohnung und auf der Straße ist auch Remmidemmi. Erstaunlicherweise schlafen wir recht gut.
Revival 1: Gegen Mittag startet unser kulinarisches Abenteuer. Wir fahren zum Kuromon-Markt und stürzen uns ins Getümmel. Die Auswahl fällt schwer und man ist viel zu schnell satt. 😉
Moeka hatte uns beim letzten Mal auch den Weg zum Markt für Gastronomiebedarf gezeigt und wir wollen dort unbedingt noch einmal hin. Ein Shopping-Paradies! Und diesmal wandern alle Dinge, die beim letzten Mal nicht in unseren Koffer gepasst haben, in unsere neue, schicke Kimmidoll-Einkaufstasche. Und die darf diesmal voll werden!
Blöderweise kommt uns unterwegs eine der zahlreichen Einkaufstaschen abhanden. Kein Problem! Wir sind ja in Japan. Einfach nur alle Läden rückwärts abklappern. Die kleine Tasche findet sich sehr schnell wieder an.
Revival 2: Wir sind bereits im Sabbatical auf den Asakura-Grillmeister in Kujo aufmerksam geworden. Leckeres Wagyu-Fleisch zum Selbergrillen zu sehr moderaten Preisen. Wir hatten vorsichtshalber reserviert. Eine gute Entscheidung. Der Laden hat nur elf Plätze und ist voll. Das Essen ist wieder köstlich. Alles richtig gemacht!
By the way: Es fällt mir wirklich schwer, das höfliche japanische Danke (Arigato gozaimasu) unfallfrei auszusprechen. Große Denkpausen inklusive. Wenn es dann aber raus ist, sieht man die Freude und Anerkennung auf der anderen Seite, dass man sich wirklich sehr bemüht hat. Allein das ist es wert. 😊Weiterlesen
















ReisenderDanke schön.
Reisender
Yummy 😋
Reisender👌