Kenroku-en & Higashi Chaya Destrict
28. März in Japan ⋅ ⛅ 17 °C
Kanazawa // Da uns in japanischen Hotels immer wieder gern suggeriert wird, dass wir ganz früh beim Frühstück sein müssen, weil es sonst nichts mehr geben könnte und wir uns auch immer wieder gern von solchen Aussagen beeinflussen lassen, stehen wir bereits um 08:00 Uhr geschniegelt und gebügelt im Frühstücksraum. Was für eine Auswahl! Wir sind begeistert.
Entsprechend gesättigt starten wir mit dem Loop-Bus in Richtung Higashi Chaya Destrict. Bereits hier fällt auf, wie viele Touristen am Wochenende in Kanazawa unterwegs sind. Die Busse sind brechend voll. Das Higashi Chaya Destrict ist das größte historische Unterhaltungsviertel in Kanazawa mit vielen alten Holzhäusern. Wer mag, kann in ein traditionelles Teehaus einkehren oder eine Geiko-(Geisha-)Show buchen oder wie wir einfach nur seine Nase in alle möglichen Souvenirläden stecken. In Kanazawa wird seit Jahrhunderten Blattgold hergestellt. Deshalb werden die Souvenirs gern mit einem gewissen Blattgold-Anteil angeboten. Wir gönnen uns ein Eis mit einem Blättchen obendrauf. Anders als anderes Eis schmeckt es auch nicht, aber es wirkt irgendwie exklusiver. 😉
Es geht weiter in den Kenroku-en Park, einen der drei bedeutendsten Gärten Japans. Wir hatten uns Nummer eins bereits letztes Jahr in Okayama angeschaut und sind nun gespannt auf Nummer zwei. Auf dem Weg dorthin kommt man wieder an etlichen Souvenirshops vorbei. Einer davon erregt meine Aufmerksamkeit. Hier werden alte Kimonos zum Kilopreis verkauft, genauer gesagt: 1 g = 1 Yen. Unschlagbarer Preis! Ich werde fündig und ca. 4 m Kimonobauchbinde dürfen mit nach Hause fahren.
Zum Park: Die Freude über die überragende Gartenbaukunst wird leider von einem unangenehmen Geruch im ganzen Park getrübt. Dieser kommt offenbar aus den kleinen Wasserkanälen, die den Park durchziehen. Der Wasserstand ist sehr niedrig. Vermutlich verursacht das die fauligen Ausdünstungen. Wir gehen deshalb etwas eher als geplant.
Gleich neben dem Park liegt die Seison-kaku Villa. Schönstes "Ausstellungsstück" ist der Nachtigallenboden. So wie auch in der Burg Nijo in Kyoto gibt der Boden zwitschernde Geräusche von sich, wenn man darüberläuft.
Auf dem Rückweg zum Hotel finden wir fast zufällig den Ishiura Jinja Schrein. Wie eine Miniatur des Fushimi Inari Taisha in Kyoto schlängelt sich eine lange Torii-Kette den Berg hinunter, nur etwas kürzer und kleiner. Da brauchen wir ja eigentlich gar nicht mehr nach Kyoto fahren... 😉 Die Füße sind platt und wir gönnen uns ein kleines, aber feines chinesisches Abendessen im Einkaufszentrum gleich um die Ecke.Weiterlesen















Reisender
Woow, wie eine Postkarte 👍
ReisenderNur bissl nachbearbeitet. 😎
ReisenderTue ich auch öfters 😂😎