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  • Day3

    Tallin

    June 19, 2019 in Estonia ⋅ ⛅ 22 °C

    Nach einer extrem ruhigen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück fahren wir nach Tallin. Bevor wir in die Stadt fahren, gehen wir noch Großeinkauf für unserer Reise nach Finnland machen, denn dort sollen die Lebensmittel alle viel teurer sein als hier. In Tallin kommen wir am Nachmittag an und suchen ein Plätzchen für die Nacht, finden auch einen sehr günstigen Parkplatz, in der Nähe der Altstadt, am Meer. Hört sich toll an, ist es aber nicht ganz, denn in Hörweite ist eine Hauptstraße. Naja, aber wir bleiben da und gehen in die Altstadt. Wow! Und sind positiv überrascht! Das ist mal echt schön hier! Die Stadt ist von einer tollen Stadtmauer umgeben und die ganzen mittelalterlichen Häuser sehen wirklich hübsch aus. Wenn sie nicht gerade wieder von Baugerüsten umhüllt sind, wie das immer so ist, wenn Micha irgendwohin kommt:). Einen Nachteil hat das hübsche Aussehen und die Nähe zum Hafen: Massentourismus von Kreuzfahrtschiffen!! Das schlägt sich auch auf die Restaurant- Preise nieder. Micha ist ziemlich genervt von den Preisen, ich bin genervt von den Lockrufen der Kellner vor den Restaurants - ist ja wie in der Türkei! Und nachdem wir eine Stunde lang Speisekarten verglichen haben, finden wir schließlich ein halbwegs günstiges, nettes Restaurant. Als wir davor sitzen, sind wir völlig beeindruckt von diesen vielen jungen sehr schönen Menschen. Also nicht nur die Stadt ist hübsch sondern auch die Leute-tolle Kombi!
    Durch eine Nachricht von unseren neuen Freunden Heike und Sigi aus Nürnberg, die wir auf Sareema kennengelernt haben, erfahren wir, dass sie auch in der Stadt sind und so treffen wir sie auf dem Marktplatz. Das ist wirklich ein lustiger Zufall und wir gehen mit den beiden und ihrem süßen Hund auf den Domberg. Sie waren schon am Vormittag da, aber mussten sich den Aussichtspunkt nur mit zehntausend Kreuzfahrtschiff-Touris teilen. Als wir jetzt am Abend dahin kommen, sind wir fast allein - es lohnt sich also ab und zu, wenn man Spätaufsteher wie wir ist:) Dann verabschieden wir uns von ihnen und gehen wieder zum Parkplatz. Dort setzen wir uns vor das Womo und hören den Lärm von den kleinen Touristenbooten, die Partymusik machen und immer wieder in den kleinen Hafen vor uns rein und raus fahren. Das geht noch ziemlich lang so und wie immer gehen wir erst nach Mitternacht schlafen.
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