• Fantastische Fauna

    February 10, Bransfieldstraße ⋅ ☁️ -4 °C

    Bei einer touristischen Reise in die Antarktis wird nur die antarktische Halbinsel im Norden angefahren, denn das richtige Festland um den Südpol ist ewiges Eis und von der Halbinsel sind es nochmal 2000km bis zum geografischen Südpol. Kommerzielle Reisen zum geografischen Südpol gibt es also nicht. Wir haben, mangels Alternativen, eine Reise gewählt, die auch ins Weddelmeer führt. Zwei Tage verbrachten wir dort, dem östlichen Teil der antarktischen Halbinsel. Und nun fahren wir in den westlichen Teil der antarktischen Nordhalbinsel. Dahin führen die meisten Antarktis-Reisen. In den letzten Tagen sind wir nur einem einzigen Segelschiff begegnet und hier sieht man sporadisch mal ein Kreuzfahrtschiff oder ein Forschungsschiff.
    In diesem Teil gefällt es mir persönlich besser als im Weddelmeer. Dort sind zwar mehr Eisberge zu sehen, dafür gibt es hier aber eine umfangreiche Tierwelt. Schon auf dem Weg dahin sieht man das Auspusten der Wale und bei eint Zodiac - Ausflug in einer Bucht begegnen wir Buckelwalen. Schade ist nur, dass der Bootsfahrer unseres Zodiacs nicht so nah und so lange wie die anderen Boote bleibt. Wir müssen bei den nächsten Ausflüge darauf achten, dass wir nicht wieder zu ihm kommen.
    An Bord zurück, tauchen mehrere Orcas auf, die uns über eine Stunde direkt neben dem Schiff begleiten.
    Dann gibt es noch Ausflüge zum Festland, wo es eine verlassene Walfängerstation gibt und wo es nur so von Zügel-Pinguinen, See-Löwen wimmelt. Auch einen See- Elefanten und einen See-Leoparden treffen wir nochmals an.
    Die letzten beiden Tage waren für mich die schönsten in der Antarktis, denn bei so viel Wildlife macht mein Herz einen Freudensprung.
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