• Valdivia und Festungen

    April 1 in Chile ⋅ ⛅ 16 °C

    Dann fahren wir nach Valdivia. Wiedermal eine von der deutschen Einwanderung geprägte Stadt am Meer. Dort gibt es einen hervorragenden Fischmarkt. Wir essen ein leckeres Ceviche und kaufen zwar keinen Fisch, aber dafür geräucherte Wurst und Schinken. Anschließend besuchen wir noch das deutsche Kolonialmuseum und fahren weiter nach Niebla, wo wir an der Küstenstraße übernachten. Das wird unser lautester Übernachtungsplatz, den wir auf der gesamten Reise hatten. Die Straße ist die ganze Nacht stark befahren und an jeder Ecke bellt ein Hund. Am nächsten Morgen lassen wir unser Womo stehen und fahren mit der Fähre nach Corral, das auf der anderen Seite der Bucht liegt. Dort besichtigen wir eine Festungsanlage, die gegen Piraten und feindliche Schiffe schützte. Viel zu sehen, gibt es dort nicht mehr, aber in Corral gibt es gerade Wochenmarkt und da kaufen wir 'Merken', ein Gewürz, was wir hier nun schon öfter gesehen haben, aber nicht wussten, was es sein soll. Nach Internetrecherche handelt es sich um eines der besten Gewürze weltweit. Na, da müssen wir ja zuschlagen!
    Danach nehmen wir wieder die Fähre zurück nach Niebla und besuchen die dortige Festungsanlage. Überhaupt gibt es hier eine Festung neben der anderen. Scheint wohl ein kriegslustiges Gebiet gewesen zu sein. Während unser Reiseführer die Festung in Corral als sehr sehenswert betrachtet und der in Niebla wenig Beachtung schenkt, stellen wir zum wiederholten Male fest, dass der Reiseführer falsch liegt. Die Festung in Niebla ist mit Besucherwegen, Erklärungstafeln und Museum sehr sehenswert und aufwendig gestaltet und wir sind froh, nicht auf den Reiseführer gehört zu haben und sie besichtigt zu haben.
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