• Santiago de Chile

    April 13 in Chile ⋅ ☀️ 23 °C

    Drei Übernachtungen haben wir in der Hauptstadt Chiles. Wir nehmen die genialen Idee von Pia und Simon wahr, das Womo zum Service zur Werkstatt zu bringen, ein paar Tage da zu lassen und ein Hotel zu nehmen. Nach 13.000 gefahrenen Kilometern ist das auch mal notwendig. Und für uns ist es sehr entspannend, nicht zu fahren und nicht kochen und andere Camping-Aufgaben erledigen zu müssen. Leider liegt das Hotel an einer sehr befahrenen Straße, so dass wir ohne Ohrenstöpsel nicht schlafen können, aber es hat einen Dach-Pool mit Blick auf die Berge und Stadt und liegt nah an einigen Sehenswürdigkeiten. Den ersten Tag ziehen wir durch den älteren Stadtteil. Wir machen einen Rundgang über die Plaza de Armas, besichtigen die Kathedrale und das nationalhistorische Museum, gehen zum Palacio de la Moneda, dem Regierungspalast und zum Mercado Municipal, der Markthalle. Das letzte hätten wir uns sparen können. Es ist alles so verdreckt und überall hängen zugedröhnte, irre Menschen herum. Von vielen Leuten hatten wir schon gehört, dass es viel Kriminalität in der Stadt gibt und man höllisch auf seine Habseligkeiten aufpassen sollte und hier fühlen wir uns auch sehr unsicher und verlassen auf schnellstem Weg diese Gegend. Damit bin ich eigentlich schon wieder durch mit "Stadt" und Micha ist genervt mit mir, weil ich ihm die Freude an Stadtbesichtigungen nehme🙈😅. Um mich umzustimmen, gehen wir ins schmucke Viertel Barrio Bellas Artes und bei Kaffee und Kuchen in einem der gemütlichen Cafés finde ich wieder zur guten Laune zurück. Interessant ist, dass die Stadt durch die völlig verschiedenen Viertel so unterschiedliche Gesichter hat. Und das nehmen wir auch beim anschließenden Besuch des Barrios Italia wahr. Hier gibt es restaurierte Fachwerkhäuser mit schicken Geschäften und tollen Restaurants. In einem davon essen wir, wie es sich in "Little Italy" gehört, eine Pizza. Man fühlt sich überhaupt nicht wie in einer Großstadt. Am Ende war es dann doch ein schöner Tag, auch wenn wir vom vielen Umherlaufen ziemlich erschöpft sind.Read more