• Lost Place: Chacabuco

    4. maj, Chile ⋅ ☀️ 28 °C

    Bevor es weiter in den Norden geht, möchte einer von uns beiden (ich bin es nicht🙈😅) unbedingt die Geisterstadt Chacabuco ansehen. Bis in die 1940er Jahre war das eine florierende Stadt, die von der Salpeter-Förderung lebte. Der Salpeter-Abbau führte zu einem großen Reichtum des Landes. Dann entwickelten die Deutschen die Herstellung des synthetischen Salpeters, was dazu führte, dass fast die gesamte Salpeter-Industrie in Chile einbrach. Übrig blieben mitten in der Wüste einige dieser Geisterstädte. Chacabuco war später, während der Militärdiktatur, ein Gefängnis für politische Häftlinge.
    Heute kann man noch in einige Gebäude hinein gehen. Wobei das ehemalige Theater am besten erhalten ist. Allerdings knirscht der Holzboden ziemlich und die Treppe, auf der noch der 100Jahre alte Teppich liegt, hat auch schon viele eingebrochene Stufen. Die Häuser der damaligen Arbeiter und Angestellten sind alle ziemlich einsturzgefährdet. Interessiert hier aber keinen, solange es noch ein paar Touristen gibt, die sich das anschauen 😅
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