Paso de Jama-Strecke der Superlative
30 maja, Argentyna ⋅ ☀️ 16 °C
Heute erreichen wir zwei Rekorde auf unserer bisherigen Reise. Einer ist die Höhe und der andere die Temperatur.
Schweren Herzens verlassen wir Chile und auch San Pedro de Atacama. Man könnte hier problemlos eine Woche bleiben, weil es so viel Sehenswertes gibt. Aber wir haben nun nur noch drei Wochen, bis wir "Urlaub" zu Hause machen und wir wollen noch nach Bolivien, zum Salar de Uyuni. Also fahren wir los. Kurz nachdem wir losgefahren sind, bekomme ich die Nachricht, dass die Straße von der argentinischen Grenze nach Uyuni nun auch im Zuge der Proteste im Land blockiert wurde. Oh, nein! Jetzt können wir nicht nach Bolivien. Da hätten wir doch noch in San Pedro bleiben können.🙈
Nun, zu spät. Wir sind auf dem Weg. Und was für ein Weg!! Innerhalb 48km führt die Straße von 2440m auf 4825m Höhe! Die nächsten Kilometer bleibt man auf der Höhe und dann erreichen wir 4830m. Das ist unser Höhenrekord auf unserer bisherigen Reise und überhaupt waren wir beide noch nie höher. Kalt ist es hier, aber die Landschaft ist einmalig. Man blickt auf salzhaltige Lagunen, an denen Flamingos stehen, immer wieder kreuzen Lamas oder Vicuñas die Straße und dann kommen wir zu den Monjes de la Pacana. Das sind verwitterte Felsen, die mitten in der Prärie stehen und wie Finger aussehen. Die Landschaft ist spektakulär!
Langsam geht es wieder runter und dann ist der Paso de Jama erreicht, die Grenze zu Argentinien. Die Grenzformalitäten sind schnell erledigt und es gibt auch keine Lebensmittelkontrollen (ich hatte vorsichtshalber alles Obst, Gemüse und Fisch unter dem Sitz versteckt 😅. Kein Risiko mehr eingehen, wieder alle Lebensmittel konfisziert zu bekommen!!)
Weiter geht es, nun seit wir auf argentinischer Seite sind, auf deutlich schlechteren Straßen. Ein Schlagloch reiht sich ans nächste und bei dieser kurvenreiche Strecke mit vielen LKWs ist es nicht einfach zu fahren. Weil die Sonne schon hinter den Bergen versinkt, übernachten wir in dem kleinen Ort Susques, leider immer noch auf 3.700m. Dementsprechend schlafe ich auch sehr schlecht. In der Nacht sinkt die Temperatur auf Minus 15 Grad!! Auch das ist unser Rekord auf der Reise. Nicht mal in der Antarktis war es so kalt. Unsere Heizung läuft bei der Höhe auch wieder nur auf max.14 Grad. Na immerhin!
Am nächsten Tag fahren wir weiter und machen einen Stopp an der Salina Grande, eine riesige Salzlagune, auf der auch Salz abgebaut wird. Hier kann man mit einem Guide, der vor einem fährt, mit dem eigenen Auto auf der Salzlagune fahren. Das machen wir natürlich, denn der Salar de Uyuni ist ja nun ins Wasser gefallen. Der Guide macht von uns lustige Touri-Fotos mit Dino und allen möglichen Gegenständen. Sehr amüsant! Und eine wirklich schöne Farbkombination ist es hier. Das Weiß der Salzlagune ist so grell, dass wir wahrscheinlich ohne Sonnenbrille unsere Augen schädigen könnten.
Danach fahren wir weiter nach Purmamarca. Die Straße führt in atemberaubenden Serpentinen hinab, innerhalb kürzester Zeit ist man 1000m niedriger. Auch so etwas haben wir noch nie vorher erlebt. Da können die Trollstigen in Norwegen keineswegs mithalten.
Kurz vor dem Ort ist die Straße durch die Straße Polizei gesperrt. Ein übergroßer Transport soll entgegen kommen. Allerdings müssen wir 1,5h warten. So eine klare Zeitplanung hat die Polizei hier in Südamerika nicht. Im Dunkeln kommen wir im schönen Ort Purmamarca an und fahren zu einem Parkplatz, wo unsere spanisch/peruanische Familie (Dennis und Celeste) stehen (hatten wir im Torres del Paine Parque kennengelernt) und unserer Schwaben stehen auch wieder da😅. Wirklich lustig, wie man sich hier immer wieder trifft. Czytaj więcej

























Podróżnik
Tolles Foto von euch beiden
PodróżnikDanke!
Podróżnik
Super Motorrad 🏍️ Strecke 🤩🤗
PodróżnikJa, das wäre was für euch!!