• Valle Arcoiris und letzter Tag in Chile

    28. maj, Chile ⋅ ☀️ 15 °C

    Nun heißt es Abschied nehmen von Chile. Den letzten Tag hier verbringen wir im Valle Arcoiris (Regenbogen-Tal). Diese Felsformationen heißen so, weil sie wirklich in allen Regenbogenfarben leuchten. Mit dem Auto kann man ins Tal fahren und hält immer wieder an mit Steinen umrahmten Parkplätzen. Von dort kann man zwischen den Felsen entlang spazieren. Aber nach dem Erdbeben traue ich mich nicht mehr ganz so zwischen Felsen herum zu laufen😅.
    Nachdem wir aber wirklich jeden Pfad erkundet haben, fahren wir weiter zu den Petroglifos yerbas buenas. Tolle Felszeichnungen, von denen die ältesten 3400 Jahre alt sind. Neben vielen Lamas, gibt es sogar einen Affen und Zeichnungen, die Schamanen abbilden. Die ganzen Petroglyphen sind rings an einem großen Berg zu bewundern. Wobei es sich eigentlich nicht lohnt, ans andere Ende des Berges zu laufen, weil dort die Felszeichnungen gerade mal 50 Jahre alt sind. Nun sind wir aber einmal bis ans Ende des Berges gelaufen und müssen wieder zurück. Micha will nur mal auf eine kleine Anhöhe gehen, aber schwupps, habe ich ihn aus den Augen verloren. Ich gehe den markierten Pfad weiter entlang, allerdings hört dieser plötzlich auf und ich stehe ziemlich verloren in der Landschaft. So quäle ich mich einen Kilometer mit Klettern über Steine und Ausweichen von Kaktusbüscheln zum Parkplatz zurück, wo Micha schon eine ganze Weile auf mich wartet. Er hatte eine Abkürzung genommen😅.
    Zurück nach San Pedro erledigen wir noch Tanken und Einkaufen, denn morgen geht es über den Paso de Jama nach Argentinien. Und weil es unser wirklich letzter Abend in Chile ist, gehen wir essen. Die Wahl fällt aber auf ein peruanisches Restaurant 😂.
    Beim Essen wird uns bewusst, dass nun ein Abschnitt unserer Reise zu Ende geht. Da schießen mir die Tränen in die Augen. Denn Chile hat uns wirklich sehr sehr viel Freude gemacht.
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