• Salto Cristal und Capivaras im Stadtpark

    17. juni, Paraguay ⋅ ☁️ 19 °C

    Nun haben wir nur noch wenig Zeit, bis wir unserem Womo eine zweimonatige Pause gönnen. Somit fahren wir schon mal in die Richtung Asunción. Auf dem Weg dahin gibt es nicht viel Sehenswertes. Überhaupt hat Paraguay nicht mit großen Highlights aufzuwarten. Macht aber nichts. Uns gefällt es trotzdem. Überrascht sind wir dann von einem der wenigen Highlights, nämlich dem Salto Cristal. Der Weg dahin dauert lang und letzten 20km geht es auf Sandpisten, über ein paar nicht gerade vertrauensvoll aussehende Holzbrücken. Am Ende einer kleinen Ansiedlung meinen wir schon, dass es nicht weiter geht. Aber ein Polizist, den wir fragen, versichert uns, dass es auf einer guten Straße bis zu einem Campingplatz direkt vor dem Wasserfall geht. Naja, als "gut" ist der Weg nicht zu bezeichnen, aber man schraubt ja seine Erwartungen immer weiter runter. Und endlich kommen wir auch an. Ganz einsam stehen wir auf dem Campingplatz und am nächsten Tag wandern wir mit unserem "Guide", einem Hund aus der Nachbarschaft zum Salto. Ganz einfach ist die Wanderung nicht, denn immer wieder muss man über ein paar Felsen klettern. Umso hübscher ist der Wasserfall. Vor allem Micha ist von seiner fast vertikalen Fläche begeistert. Über uns scheinen Affen herum zu klettern, denn unser Begleithund beobachtet aufmerksam die Wipfel der Bäume.
    Vom Wasserfall fahren wir in die kleine Stadt Villarrica. Im dortigen Park liegen Wasserschweine, Capivaras. Leider gibt es heute nur zwei. Oder vielleicht gibt es immer nur zwei, aber die sind ganz zutraulich und lassen sich streicheln.
    In der Stadt finden wir keinen Übernachtungsplatz. So fahren wir noch ein Stück weiter, aber alles, was sich finden lässt, ist ein Restaurant, wo man uns erlaubt, die Nacht davor neben ein paar LKWs zu verbringen. Als Dankeschön essen wir in dem Restaurant zu Abend.
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