Rio de Janeiro
Oct 11–14 in Brazil
☁️ 25 °C
Nun geht es endlich nach Rio de Janeiro. Für Micha zum 7. und für mich zum 4.Mal!!
Aber es ist und bleibt eben für uns die schönste Stadt der Welt.
Als wir nach Rio hinein fahren, wollen wir gern an der Copacabana entlang fahren, allerdings ist diese Strecke heute wegen Feiertag-Wochenende gesperrt. Geht ja wieder gut los. Wir quartieren uns für drei Nächte auf dem Stellplatz Fritz House im Viertel Barra da Tijuca ein. Eigentlich die einzige sichere Möglichkeit für Wohnmobile in ganz Rio. Der Platz könnte sehr hübsch sein, so mit Pool und mehreren Sanitäranlagen, aber alles ist sehr ungepflegt. Am nächsten Morgen fahren wir mit dem Bus in die Stadt. Der Busfahrer teilt uns mit, dass wir nicht mit Geld bezahlen können, sondern eigentlich eine Karte brauchen, die wir nicht haben. Am Ende lässt er uns kostenlos mitfahren.
Als wir am Praia de Ipanema ankommen, ist da ziemlich viel los. Es ist ja Feiertag und viele Einheimische und Touristen lassen sich Stühlchen und Sonnenschirm geben und genießen das Strandleben. Wir schlendern bis zur Copacabana. Dort ist heute die Hölle los. Es gibt eine Wahl-Demo für Lula, dem amtierenden Präsidenten. Auch so eine Wahlveranstaltung artet in Brasilien zur Party aus. Es wird gesungen, getrommelt, getanzt und Caipirinha getrunken 😂. Herrlich!!
Wir quetschen uns durch die Mengen zur U-Bahn Station, nicht ohne vorher überall Lula-Aufkleber an unsere Kleidung geklebt zu bekommen. Dann statten wir dem Museo do Amanhã (Das Museum von morgen) einen Besuch ab. Das befindet sich in einem sehr futuristischen Gebäude. Die Ausstellung zeigt auf riesigen Video-Bildschirmen oder in spielerischer Form, wie die Welt in verschiedenen Bereichen in Zukunft aussehen könnte. Ganz amüsant.
Danach geht es noch zur Muralha Étnica, eine Mauer, auf der tolle Grafitis von verschiedenen Ethnien zu sehen sind und dann, weil es dunkel wird, gehen wir schnurstracks zur Metro. Dieses Viertel hier sollte man abends so schnell wie möglich hinter sich lassen. Selbst jetzt, wo es noch hell ist, liegen viele Obdachlose auf den Straßen herum.
Den nächsten Tag wollen wir vor allem das Strandfeeling von Copacabana und Ipanema genießen. Zunächst fahren wir mit der U-Bahn noch zum Praia de Botafogo. Allerdings verschätzen wir uns mit der Entfernung von Stellplatz zur Haltestelle. Durch die Barra da Tijuca laufen wir uns einen Wolf ab. Da hätten wir mal lieber ein Uber nehmen sollen. Vom Botafogo Strand hat man den besten Blick auf den Pão de Açúcar, dem Zuckerhut. Der Himmel ist heute auch wieder ziemlich bewölkt, aber mit viel Geduld schaffen wir es, ein Foto davon zu machen, wo mal keine Wolke den Berg verdeckt. Den Rest des Tages verbringen an der Copacabana. Heute geht es deutlich ruhiger zu als zum gestrigen Feiertag. Auffallend ist, dass sowohl an beiden Stränden viele Transvestiten und/ oder Homosexuelle zu sehen sind. Teilweise sehen die Transvestiten mit Brust-und Po-Implantaten besser aus als jede Frau aus😅.
Zum Abendessen geht es, wie eigentlich jedes Mal, wenn wir in Rio sind, zum Garota da Ipanema. In diesem Restaurant hat Vinícius de Moraes das weltbekannte Lied "Garota da Ipanema" oder auf Englisch "Girl from Ipanema" komponiert. Aber nicht deswegen gehen wir jedes Mal dahin, sondern weil die Picanha die beste ist, die es auf der ganzen Welt gibt!! Ein wundervoller Abschluss für unseren Besuch in Rio. Schweren Herzens, vor allem Micha, dem wohl die brasilianische 'saudade' (sehnsüchtige Wehmut) gepackt hat, verlassen wir am nächsten Tag unsere schönste Stadt der Welt.Read more





































Traveler
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