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  • Day334

    29.10.2017 der letzte Tag im Zug

    October 29, 2017 in South Africa ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute heißt es ausschließlich Zug fahren. Nur gegen 17:30 Uhr ist ein Halt in Matjiesfontaine für einen Rundgang vorgesehen. Irgendwann in der Nacht ist die neue Lok eingetroffen und die Fahrt ging Richtung Südosten weiter. Später hinter De Aar eine Änderung nach Südwesten Richtung Kapstadt. Die Entfernung zwischen Upington und Matjiesfontaine beträgt 900 km und dann sind es nochmal 300 km bis zum Aussteigen. Hier kommen wir morgen früh an, und es heißt vom gesamten Zugpersonal Abschied zu nehmen. Alle haben uns während des Aufenthalts im Shongololo Express super betreut und alle Wünsche erfüllt. Nach dem Dinner ist noch ein großes Treffen im Barwagen vorgesehen.
    Da wir immer wieder Güter- bzw. Personenzüge auf der eingleisigen Strecke passieren lassen müssen und es nur wenige Ausweichmöglichkeiten gibt, erreichen wir Matjiesfontaine erst um 18:15 Uhr statt 17:30 Uhr. Am Bahnhof steht ein Londoner Bus bereit, um die 300 m lange Straße auf und ab zu fahren. Mittelpunkt ist das geschichtsträchtige Lord Milton Hotel, hier sollen u. a. Cecil Rhodes und Edgar Wallace sowie der Vater von Winston Churchill abgestiegen sein. Im Vorraum spielt ein "Enkel" von Louis "Satchmo" Armstrong seine Hits. Die Freitreppe nach oben erinnert Sabine an ihren Lieblingsfilm "Vom Winde verweht". Am Ende des Orts ist ein kleines Oldtimer Museum mit vielen alten Autos, Zugabteilen und einem Tandem zu sehen.
    Das letzte Dinner steht an, es gibt Shrimps mit Knoblauchsauce und eine Flasche Rotwein. Vor dem Dessert hält der Zug extra an und Thorsten stellt uns das gesamte Zugpersonal - 27 Personen - vor. Sie haben sich heute extra in Schale geworfen. Nachher im Barwagen, der mit Ballons und Luftschlangen geschmückt ist, gibt es noch Cocktails bzw andere Getränke. Da wir - wie immer - ausgesprochen "kommunikativ" sind und nicht mit den Erzählungen der anderen über ihre zahlreichen Reisen mithalten können, lassen wir es bei einem Getränk und verschwinden lieber in unserer Suite.
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