• Start gelungen

    Aug 11–12, 2024 in Germany ⋅ ⛅ 25 °C

    Um halb Neun haben wir den Heimathafen Duisburg verlassen, um 15 Uhr sind wir in den Zielhafen, den Yachthafen Berlin Köpenick, eingelaufen. Und hier - perfektes Seewetter: Blauer Himmel, ein paar Schönwetterwolken, eine leichte Brise und Sommersonne. Wir sitzen zwar nicht an den Stränden der Nordsee oder des Atlantik, aber an den Ufern des Langen Sees, der Dahme, der Spree oder des Müggelsees, die Köpenick zu einer Insel inmitten all dieser Gewässer machen. Deshalb war Copanik auch eine der letzten slawischen Fluchtburgen, die erst im 12. Jahrhundert unter Kaiser Otto I. und von Albrecht dem Starken erobert wurde. Nach kurzer Entspannung an den Quais des Yachthafens ging es für zwei Stunden in die Köpenicker Altstadt. Auf den beiden Flüssen und dem Langen See ein Gewimmel von Freizeitbooten: Motoryachten, Partyflöße, Traditionalisten, flott bewegte Ruderboote. Wir sind hier im Paradies für Freizeitkapitäne. Und die Stimmung ist überall heiter-entspannt. Selbst die bronzene Statue des Hauptmanns von Köpenick, dem Carl Zuckmayr mit seinem Theaterstück ein literarisches Denkmal gesetzt hat, ließ sich zu einem leichten Lächeln verleiten. Wir haben den Spätnachmittag im Strandclub 'Freiheit fünfzehn' und auf dem Traditionssegler 'Ars vivendi' genossen. Danach gute Küche beim Italiener, hier im alten Fährhaus des Yachthafens. Jetzt lassen wir bei einem Glas Wein die Abendsonne langsam, aber spektakulär über Berlin versinken. Wir sind im Urlaub angekommen!Read more