• Von der Côte de Beaune an den Rhein

    26 Ekim 2024, Fransa ⋅ ☁️ 19 °C

    Vorgestern erreichten wir Beaune, die Hauptstadt des burgundischen Weins. Zwei Mal waren wir schon hier: Einmal während der Corona-Zeit und ein zweites Mal bei strömendem Regen. Die Stadt hinterließ damals nicht allzu viel Eindruck. Gestern aber, an einem Samstag-Abend bei spätsommerlichen Temperaturen, lernten wir das Städtchen von einer neuen, seiner schönsten Seite kennen. Straßen und Gassen waren belebt, Bars und Restaurants gut besucht: Allerorten parlierende Paare, Familien, einige Individual-Touristen und ... wir. Zudem die fast theaterhafte Kulisse des Hôtel de Ville, des Hospices de Beaune, des kleinen Marktplatzes und der vielen verwinkelten Gassen. Fast ein wenig märchenhaft. Wir haben bei warmen 20 Grad einen kleinen Tisch draußen vor einer Weinbar ergattert und uns an einem 'kleinen' Chardonnay de Bourgogne gütlich getan.
    Die Preise der mittleren Gewächse, der sogenannten Ortsweine, sind hier derart himmelwärts gestiegen, dass selbst die Einheimischen sich diese Gewächse nicht mehr leisten können oder leisten wollen. Man trank, wie wir auch, einen 'kleinen' AOC Bourgogne oder einfach Bier.
    Am nächsten Morgen ging es dann noch einmal 640 Kilometer Richtung Heimat.
    Inzwischen sind wir at home. Das Womo ist 'entpackt' , die Waschmaschine läuft, und ein herrlicher Herbst-Spaziergang an der Duisburger Regattabahn liegt hinter uns. Nicht nur geographisch, auch mental sind wir in Duisburg angekommen.
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