Speyer
Apr 25–27 in Germany ⋅ ⛅ 20 °C
Gestern war nun unsere wirkliche Rheinschiffertaufe und die haben wir mit nervenzehrenden Fahrten gemeistert. Was gab es da zu navigieren, Fahrspurwechsel zu hauf, wie orientiert man sich da, alles den Tonnen nach, einmal backbord dann wieder steuerbord, ein dauerndes Sichten und Mutmassen, Karteninterpretation und gehörig Ausguck halten. Dann kamen da noch die Berufsschiffer dazu, lange ja überlange Kähne, die sich mit träger Geschwindigkeit rheinaufwärts bewegten und dann die, die etwas schneller uns überholten. Jedesmal eine Frage, wo kreuzt man sich, ist es nun back- oder steuerbord? Einmal gelernt zu den Prüfungen und dieses Wissen wieder aktiviert, liess uns die Situationen gut bis sehr gut meistern. Ja wir sind zu Rheinschiffern geworden, die nun Strömung, Geschwindigkeit, Wendigkeit mit Leichtigkeit einschätzten und das Ruder gelassen durch die Wellen führen. Jedenfalls haben wir die Hafeneinfahrt in Speyer optimal gegen die Strömung erwischt. Es sei nur nebenbei vermerkt, dass wir abends recht müde und nach SkipBo- Spielen, des einen Glück, des andern Leid, verschwiegen sei wessen, in einen erholsamen Schlaf fielen.
Heute nun hat uns Speyer in Bann genommen. Eine wunderbare Altstadt, die unsern Füdli auf dem Rad bei holprigem Kopfsteinpflaster arg strapazierte. Zufällig war da dann der Sonntagsmarkt in der Hauptgasse, die auf den Dom zuführt, bunte Stände und erstmals ein Affogato in einer, natürlich nicht speyrischen sondern italienischen Eisdiele Dann aber der Dom! Ein Wunderwerk spätromanischer Baukunst. Versehen mit einem Audioguide, der super gemacht ist, haben wir unseren Spaziergang durch den Dom der Kaiser und der Kaisergräber mit viel Interesse und Begeisterung absolviert. Uli hat mir dabei viel über Bauphysik beigebracht. Was Bögen alles tragen mögen.Vor dem Dom haben wir dann den Domnapf umrundet und erfahren, dass dieser zu festlichen Zeiten voll mit Wein gefüllt wurde. Hab nie gedacht, dass damals soviel Messwein getrunken oder ausgeschenkt wurde, schätze mal so 300 Liter (Google sagt: 1480 Liter!). Dass man sich da betrinken konnte, hat sicherlich auch geholfen, die göttlichen Dimensionen des Doms zu erleben und ins Traumland mitzunehmen. Was Heimatkunde alles bewirken kann.Read more











Traveler
Da waren wir mal mit Gerald! Schön!😍
Na, da habt Ihr ja den Heidelberger Sonntagstouristensturm gerade noch so erfolgreich abgewettert 😅 [Ivo Pietrzak]
Uli Schlör Ueli Hafner😂
Wo ist dr Heidelberg Bericht? [Ivo]
Uli Schlör Ueli HafnerKommt noch! Wir waren am genießen 🤗