Rom
June 22, 2025 in Italy ⋅ ☁️ 27 °C
Heute steht die Heimreise an. Wir starten den Tag ruhig – mit einem reichhaltigen Frühstück und dem Ausmisten von Dingen, die wir nicht mehr brauchen: fast durchgescheuerte Socken, leere Kosmetikartikel, durchgelaufene Schuhe usw.
Um 8.30 Uhr verlassen wir das Appartement mit geschultertem Rucksack zum letzten Marsch in Richtung Bahnhof Termini. Wir wollen vorher noch die Basilica Papale di Santa Maria Maggiore und die Cappella Spada mit der Grabstelle der Familie besichtigen – am liebsten ohne Gepäck. Also geben wir unsere Rucksäcke im Bahnhof ab.
Beim Besuch der Basilica haben wir Glück: Noch stehen nur wenige Leute an, und wir kommen bald hinein. Die Kirche beeindruckt, doch viele Bereiche sind wegen der laufenden Sonntagsmesse gesperrt, und man sieht nicht allzu viel.
Die Kapelle der Familie Spada fällt durch ihre besonderen Granitintarsien auf, durch Marmorengel mit hölzernen Flügeln, eine moderne, helle Eingangstür und eine violette Kassettendecke. Sie ist nur sonntags geöffnet. Also nehmen wir den Weg in die Innenstadt nochmals in Kauf. Unterwegs sehen wir vieles wieder, was wir in den letzten Tagen bereits gesehen haben – aber auch neue Details entdecken wir.
Mit einem Mittagessen bei einem Chinesen schliessen wir unseren Romaufenthalt ab. Pünktlich um 14.20 Uhr fährt der Frecciarossa vom Bahnhof Termini in Richtung Mailand ab. Nach Umstiegen in Mailand und Bellinzona erreichen wir gegen 22:00 Uhr unser Zuhause in Luzern.
Während der Zugfahrt wird einem erst richtig bewusst, was wir alles zu Fuss zurückgelegt haben. Der Zug fährt in gerader Linie mit 240 km/h Richtung Norden – wir hingegen sind Kurven, Höhenmeter und lange Strecken gegangen.
Unsere Wanderung (Pilgerwanderung) führte uns zuerst westwärts über Lausanne. Dann folgten verschiedene Schlaufen, Berge und Hügel. Ein Höhepunkt war sicher die Überquerung des Grossen Sankt Bernhard im Schnee. Danach ging es durch das Aostatal ins Piemont und weiter durch die Lombardei in die weiten Ebenen des Po. Später führten uns die Wege durch die hügeligen Landschaften der Emilia-Romagna, der Toscana und schliesslich Latiums – bis wir in Rom ankamen.
Es erstaunt uns selbst, wenn wir feststellen, dass wir insgesamt rund 1'750 Kilometer zu Fuss zurückgelegt haben – mit einem Rucksack von 9 bis 10 Kilogramm auf dem Rücken.Read more

















…… gratuliere, das war eine Meisterleistung, anspruchsvoll für Geist und Körper. In der Rückblende werdet ihr all die Freuden, aber auch die Strapazen, immer wieder neu erleben. Es bleiben Erinnerungen, die euch niemand nehmen kann. Liebe Grüsse. Norbert [Norbert]
Auch ich gratuliere Euch herzlich zu Eurer Leisrung und nun wünsch ich gut ankommen auf bald mal mehr mündlich Es grüsst Euch Jules [Jules]