• Rom

    June 21, 2025 in Italy ⋅ ☀️ 24 °C

    Unser Schlafrhythmus ist immer noch unverändert. Am Morgen sind wir nach wie vor früh wach, also nutzen wir die Zeit für Besichtigungen in den kühleren Morgenstunden. Es geht Richtung Piazza del Popolo mit dem Obelisken, den Doppelkirchen und der Kirche Santa Maria del Popolo. Anschliessend durchstreifen wir den Park Borghese. Er ist vor allem für Hundebesitzer interessant – kein Besucher ohne Hund, ausser er ist Tourist oder Jogger. Der Park bietet nicht viel ausser Schatten und wirkt nicht sehr gepflegt. Zudem ist er von grossen Stadtstrassen durchzogen, die einem etwas befremdlich erscheinen, da sie den Park völlig zerstückeln.
    Weiter geht es mit einem Kaffeehalt im Quartier Coppedè. Ein Gebiet mit vielen Prunkbauten in einer etwas besseren und sauberen Gegend. In einem Haus hat ein Architekt diverse Baustile vermischt. Bereits um 10.00 Uhr haben wir gesehen, was wir uns für heute vorgenommen hatten. Was tun, um nicht in den Touristenrummel eintauchen zu müssen? Museums- oder Ausstellungsbesuch.
    Das MACRO öffnete erst am Mittag, also entscheiden wir uns für die Mucha-Ausstellung im Palazzo Bonaparte. Daher zwängen wir uns nun doch durch den Rummel der Touristen. Kaum waren wir dort, hiess es, dass die Ausstellung geschlossen sei – sehr ärgerlich, da sie eigentlich geöffnet hätte sein sollen.
    Also dann: ein kleines Mittagessen um die Ecke, anschliessend Richtung Wohnung mit einer kleinen Shoppingtour auf dem Weg.
    In Rom gibt es wirklich viel zu sehen, aber bei 34° und dem Hitzestau in der Stadt steht man nicht gerne in einer Schlange oder wartet an der Verkehrsampel. Alle zwängen sich in den Schatten und weichen nur ungern aus. Gegen Abend zieht es uns dennoch nochmals raus.
    Bei einem Apéro und Strassenmusik warten wir auf das Abendessen. Erst um 19.30 Uhr öffnen die meisten Restaurants.
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