• 5.11. Der erste volle Tag in Tokio

    Nov 6–10, 2025 in Japan ⋅ ☁️ 12 °C

    " VOLL" im doppelten Wortsinn: mein erster ganzer Tag in Japan war angefüllt mit vielen verschiedenen Orten, Eindrücken und Unternehmungen. Wer mich kennt, wird sich darüber wenig wundern...
    Pläne führen mich
    zum Treffpunkt, Schrein, Museum.
    Das gibt Sicherheit.

    Erstmal die Bilder, die euch, liebe " Verfolger", sowieso mehr interessieren als das penible Aufzählen von Ortsnamen und touristischen Events...
    Weil manche von euch aber schon selbst hier waren und weil ich den Blog ja auch als Erinnerungsstütze für mich selbst bestücke, gibt's natürlich auch ein paar Bildunterschriften mit Ortsangaben.
    Ganz kurz: vormittags war ich alleine im UENO- Park und wollte eigentlich ins GROSSE Nationalmuseum, aber vor lauter Schreine angucken, Schicksalssprüche ziehen (zuerst "unsicheres Glück", dann ganz üble Zukunftsaussichten und im dritten Versuch endlich perfektes Glück) und durch den "Heute mal gaaanz langsam anfangen"-Modus" kam und wollte ich auch nicht mehr ins superberühmte NATIONALMUSEUM - ein RIESIGER Komplex aus vielen Gebäuden in einem RIESIGEN Park. Irgendwo in diesem Gelände gab es eine ' Memorial Hall" für einen Maler Ende 19. /Anfang 20. Jhd. , dessen Namen ich mir leider nicht gemerkt habe. Das hat mir für heute gereicht. Und: Nur mit Rennen und mit der Metro hab ich es dann grade noch rechtzeitig zurück zum Treffpunkt für den -vom Anbieter kurzfristig auf den Nachmittag verschobenen -sogenannten "Guruwalk" geschafft - einer gratis Führung durch das Viertel Akusa. Unsere "english- Group" hatte nur 6 TN - das war super!
    Danach ging ich alleine und diesmal lecker und megagünstig essen. Alles zusammen inklusive grüner Tee) nur 920 Yen - das sind z. Zt etwa 5 €. Und anschließend für ca 3,50 € in eine öffentliche Badeanstalt -die heißen hier Sento (Onsen offenbar nur die mit echten heißen Quellen). Mit über 40 Grad heißen Wasser- Becken. Das ist ein Erlebnis der besonderen Art - lauter nackte Frauen, die auf kleinen Plastikhockern vor fast bodentief angebrachten Wasserhähnen hocken und ihren Körper VORHER superlange und SEHR gründlich abSCHRUBBEN!!! Alles außer mir waren gut ausgerüstet mit Shampoo etc. Und natürlich war ich auch die Einzige, die geschlossene Türen im Obergeschoss geöffnet hat: Die linke führte direkt zum Ruheraum der nackten Männer (" ähhh- sorry! " ), die rechte. in eine wunderbare Sauna. Leider war letzteres AUCH verboten - weil ich nicht extra dafür bezahlt hatte! Das erklärte mir nicht etwa die Badeaufsicht, sondern eine (über)eifrige mit uns badende Frau. Über die mir stark auffallende "Regelhörigkeit" im Alltag berichte ich ein andermal...
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