• 10.8. Erdbeben, Flug nach Santa Marta, Hitzewand

    10 Ağustos, Kolombiya ⋅ ☁️ 28 °C

    Es gab einige besorgte Nachfragen wegen des Erdbebens heute morgen hier in Kolumbien. Samt Link:
    https://www.zeit.de/wissenschaft/umwelt/2026-08…
    Diese entdeckten wir beide erst spät nachmittags kurz vor bzw nach dem Flug hierher nach Santa Marta. Hier meine whatsapp- Antwort:
    "Sorry - hatte vorher nicht aufs Handy geschaut. terremoto - so ein schõnes Wort für ein so zerstörerisches Ereignis! Das Epizentrum des Bebens war südlich von Medellin und 400 km westlich von Bogota. Wir haben in Nancys Haus oberhalb von Villa de Leyva gegen 8.30 Uhr nur ein leichtes Schwanken gespürt. Im Hotelgarten ist zwar ein Sonnenschirm samt Tisch umgestürzt, aber vielleicht auch vom Sturm. JETZT GERADE sind wir in der definitiv erdbebensichersten Zone ever und weltweit: im Luftraum! 😜 auf dem Inlandsflug von Bogota nach Santa Marta an der Karibik. Dort hat bisher nichts gebebt. Ich kann euch das also erst nach der Landung senden.."
    Hier Textauszüge aus Tagesschau.de: ... "Präsident Abelardo de la Espriella sprach von mindestens 111 Toten und 87 Verletzten. Er rief den Katastrophenfall aus.... Weitere Menschen seien unter den Trümmern eingestürzter Gebäude eingeschlossen, teilten die Behörden mit. In den besonders schwer getroffenen Städten Pereira, Quibdó, Cali und Manizales suchten Einwohner zusammen mit Rettungskräften in Trümmern nach Überlebenden. Die US-Erdbebenwarte USGS bezifferte die Stärke des Bebens, das bis ins angrenzende Ecuador zu spüren war, mit 7,4. Es ereignete sich in einer Tiefe von 107 Kilometern. Das Epizentrum des Bebens lag laut USGS und der kolumbianischen Erdbebenwarte rund 400 Kilometer westlich der Hauptstadt Bogotá in San José Del Palmar. ". <<< Was für ein riesiges
    Glück für uns, dass wir nicht zuerst in dieser Region unterwegs waren! Die steght ja auch noch auf unserem Reiseplan.! Für uns war es trotz dieser Nachrichten ein normaler Reisetag: Ricardo holte Nancy, ihre Tochter Sara und uns beide kurz nach 11 uhr mit seinem Auto ab und brachte uns in Rekordgeschwindigkeit nach Bogota: ca 3 Stunden - wenn auch mit teils doppelter Überschreitung aller Geschwindigkeitsbegrenzungen... 😉
    Dort wurde das Auto für 5 Tage geparkt und weiter gings mit 2 Taxis (in eines passten fünf Fahrgäste leider nicht rein) zum Flughafen. Die Zeit reichte gerade fürs Geld abheben bei einem Automat der für Ausländer empfohlenen Davienda-Bank, für die automatisierte Gepäckaufgabe, die Sicherheitskontrolle und eine kleine Essensbestellung bei der sehr gehypten Kette "Crepes and Waffels". Dort gibt es keineswegs nur das, sondern z.B. auch gesunde Bowls und sogar ein Salatbuffet.
    Der Flug startete gegen 17:25 uhr und war bereits 1 Std 15 min später in Santa Marta.
    Heute begann der Ohrendruck bei mir schon beim Start auf der linken Seite. Das steigerte sich vor der Landung noch um ein Vielfaches und ich kämpfte mit Nasentropfen, Druckausgleich und Kaugummikauen dagegen an. Der Schmerz links hörte nach der Landung gottlob bald auf. Raus aus der Flughafenglastüre schlug uns warme Hitze wie eine Wand entgegen und wir fühlten uns wie daheim in Stuttgart 😉 Mit einem bei Alamo reservierten Mietwagen brachte Ricardo uns -nun leider schon im Dunkeln - mit einem Supermarktstopp zum Resort. Das ist superchic. . Ich wollte vor dem Schlafengehen wenigstens noch kurz zum Meer. Bin also nur etwa einen Meter und bis zu den Knöcheln ins Wasser. Schwupp! Die nächste anrollende Welle schwappte bis zu meinen Oberschenkeln - Kleid und Unterwäsche nass. Die Wellen sind sehr stark und unterschiedlich hoch - somit unberechenbar. Der Blick aufs wilde Meer ist aber wunderbar!
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