Manila Tag 1: Etwas Geschichte - 1
12. december 2025, Filippinerne ⋅ ☁️ 28 °C
Also ich könnte niemals in einer Großstadt leben. Es dauert immer ewig bis man von A nach B kommt. So auch heute. 9 km mit dem Grab-Taxi dauern wieder mal 1h. Und bis man eines buchen kann, dauert es auch immer eine halbe Ewigkeit. Und dann ist noch meistens 30 min warten angesagt, bis sich das Taxi durch das Chaos gequält hat. Pünktlich um 10:00 komme ich in Chinatown an. Ich mache eine Walkingtour - wieder mal Zeit etwas Geschichte zu erfahren. Xyza erwartet mich schon, denn die anderen sind schon da. Wir starten im Museum und sie erzählt alles von der Geschichte. Danach geht es in die engen Gassen und zur Binondo Kirche. Die Highlights zusammengefasst:
Die geführte Tour durch Chinatown Manila startete mit der Begrüßung durch Guide Xyza, die enthusiastisch über die Stadt sprach. Manila erstreckt sich über drei Inseln, und wir tauchten direkt in die pulsierende Atmosphäre von Binondo ein, dem ältesten Chinatown der Welt. Besonders beeindruckend: Die Weihnachtszeit beginnt hier bereits im Sommer, also mit der Deko und so – pure Feststimmung mit Lichtern und Weihnachtsbäumen überall ab September. Hat aber auch seinen Anreiz überall die Weihnachtsmusik zu hören.
Binondo bedeutet auf Philippinisch „Berg“ und wurde unter starkem spanischem Einfluss geebnet. Im Gegensatz zu Intramuros (das ich von Bohol aus besucht habe) durften Chinesen hier handeln, weil sie zum Katholizismus konvertierten oder mussten– deswegen steht mitten im Viertel eine beeindruckende Kirche. Und das in Chinatown. Lustig. Manila selbst leitet sich von „Maynila“ ab, was „Blumenbeet“ bedeutet; die Region war früher muslimisch besiedelt. Die Ursprünge der Filipinos reichen 60.000 Jahre zurück nach Afrika, mit afrikanischen Zügen, ergänzt durch spätere Zuwanderer aus Taiwan und den Besatzungen der Franzosen und Amis. Also Kombination der besten Gene die es so gibt...
Cebu gilt als die älteste Stadt der Philippinen. Nach der spanischen Kolonialzeit kamen die Amerikaner, schwächten die Spanier und bauten Militärbasen wie Clark auf. Englisch wurde zum Statussymbol, da Spanisch nur der Elite vorbehalten war – heute spricht kaum jemand Spanisch. 1941 folgte die japanische Besatzung, die durch die US-Atombomben auf Nagasaki endete. Mexikanische Einflüsse zeigen sich in Kakao-Plantagen und Pandesal, dem typischen Salzbrötchen. Ergänzt wird das Bild durch Palawan-Perlen und Bananen-Ketchup, das rot gefärbt ist.Læs mere




















