• Coron Tag 1: Müde auf Erkundung

    31 dicembre 2025, Filippine ⋅ ☁️ 29 °C

    Obwohl ich fast 12 h geschlafen habe, bin ich ziemlich müde. Ich hol mir bei einer Bäckerei leckerlies für 5 PHP das Stück und einen Kaffee. Und dann läutet das Handy. Romy, hab ich auf dem Boot kennengelernt, meldet sich. Alle Bankomaten geben kein Bargeld mehr aus. Und sie fragte, ob ich noch welches habe. Sonst müsste sie und Max die nächsten Tage hungern. Ich hab noch genügend und gebe somit was ab. Wir unterhalten uns dann auch noch länger und machen aus, das wir das Feuerwerk vom Aussichtspunkt beobachten. Perfekt, dann hab ich auch schon einen Plan für Silvester.

    Später schländere ich dann so durch die Gassen von Coron. Im Vergleich zu El Nido ist sehr wenig los. Und alles ist viel viel einfacher. Die Häuser und Gassen haben eher den Charakter von in die Jahre gekommenen Buden. Aber es funktioniert alles. Aber es ist so furchtbar laut hier. Erstens fahren so viele Mopeds und Dreiräder mit offenen Auspuff und die Kinder tröten mit den Tröten.

    In Hafennähe entdecke ich dann ziemlich wilde Baracken. Slumähnlich angeordnet. Ob hier die Einheimischen leben, die uns Touris den ganzen Tag versorgen???? Wer weiß das schon. Aber die Armut ist halt rießig. Ein Stück weiter sehe ich dann eine Mutter vor einer Bäckerei betteln. Ihr kleine Tochter schaut voll hungrig hinein, wie die Touris schoppen. Ich gehe hin und sie sagt nur, dass sie hungrig sei. Ich nehme sie bei der Hand und sie sucht aus. Ihr Bruder kommt auch mit. Sie fragt dann auch noch ganz schüchtern um Cola. Na klar, kein Ding. Die Augen leuchten als die beiden Kids das soeben gekaufte verschlingen. Das schlimme dabei ist, das diese Kids nie eine Chance haben werden im Leben. Schlimm...

    Später treffe ich mich dann noch mit Sebastian und wir gehen 720 Stufen den ca. 200 Meter hohen Hügel rauf. Die Aussicht ist schön. Da es aber bewölkt ist, kommt der Sonnenuntergang leider nicht zur Geltung. Und dann wird es eh schon wieder dunkel.
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