Cebu Tag 1: Beste Tour überhaupt!
3. januar, Filippinerne ⋅ 🌧 28 °C
Cebu Entdeckt: Von Vulkanen und Korallen bis zu epischem StreetfoodI. Ich streife durch die Altstadt von Cebu, direkt ins Museum, und tauche ein in die wilde Geologie der Insel. Chrislann unser Guide fängt voller Motivation an zu berichten. Der Osmeña Peak thront über einem ganzen Riff aus Sedimenten, geformt durch Plattenverschiebungen und Vulkane – genau deswegen peitschen hier die Taifune so hart durch. Viele Mineralien datieren fünf Millionen Jahre zurück, und die Philippinen beherbergen zwei Drittel der globalen Biodiversität. Kein Wunder, dass Taucher hier süchtig werden. Der Museumsbereich liegt mitten in der historischen Altstadt, und die Geschichten fesseln: Warum kamen die ersten Menschen nach Cebu? Früher war alles ein Kontinent, und sie sind vor rund 50.000 Jahren aus Afrika hergewandert. Später folgte die austronesische Migration, Handel mit Chinesen – alles bezahlt mit Gold. Mindanao blieb muslimisch, Christen kamen erst in der Kolonialzeit. Das Museum selbst, ein alter Handelsbereich, bauten die USA. Lustige Fact: Die Reiseversicherung erfanden Seeleute – wenn das Schiff sank, floss das Geld. Filipinos sind mega stolz auf ihre gemischten Blutlinien!
Vom Museum spaziere wir zum Fort – benannt nach Ferdinand Magellan, der 1521 als Erster die Welt umrundete und hier anlegte, um frisches Essen zu bunkern. Die Leute dachten damals noch, die Erde sei flach! Cebu diente nur acht Jahre als Hauptstadt, weil's zu bergig war; Manila mit seiner flachen Lage übernahm. Das Fort selbst ist ein Meisterwerk aus Korallensteinen – Korallen wachsen ja nur lächerliche 1 mm pro Jahr, total verrückt. 1565 kamen die Spanier und bauten Dutzende Festungen wie diese. Heute schicken 10% der Filipinos ihr Geld aus dem Ausland heim – Touristen sind nett, aber nicht der Star. Gleich nebenan die Basilika, erbaut von Chinesen, und Colon Street, benannt nach Christopher Columbus. Die Philippinen? Das Callcenter der Welt. Ich muss grinsen: Von kühnen Seefahrern zu Headset-Profis – Evolution level up! Der Tag krönt sich bei Puso Village mit purem Gemeinschaftsessen. Chrislann geht Essen fassen für uns und bringt immer wieder leckere Gerichte, die einem das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Gegessen wird mit den Händen. Dabei ziehen wir Handschuhe an, um die Finger clean zu halten, und jeder greift zu, was ihm mundet. Gegrillter Fisch, Muscheln, Seegras, Frühlingsrollen und das unverzichtbare Kraftfutter der Filipinos Reis – es schmeckt himmlisch, ein wahres Fest für alle Sinne! Und dazu, früher noch von Meeresgetier gesprochen und soeben auch verzehrt. So geht Geschichte erzählen von Chrislann.
Nach dem Essen quetschen wir uns in einen überfüllten Jeepney, aus Nachkriegs-Jeep-Wracks gebastelt, jetzt ein rollendes Kunstwerk und günstiges Filipino Transportmittel. Schulter an Schulter mit Locals rumpelt's los – "Bayad!" ruft's, Pesos wandern Hand für Hand nach vorn, während der Fahrer ohne Bremsen kassiert.
Danach ging es noch weiter durch die Straßen bei netten Geschichten und frischer Kokusnuss. Als Highlight zählten für mich dabei die in der Colon Street hängenden Steckdosen. Den Nachtmark werde ich mir wohl noch ansehen. Geendet hat die Tour dann nach 6h in Bo's Cafe. Kam mir gar nicht so lange vor.Læs mere





























