• Auf nach Ipoh

    18. Januar in Malaysia ⋅ ☁️ 29 °C

    So ein letztes Mal vietnamesischen Kaffee @Tú Ann Việt Nam Cafe. Heute, da ich eh schon spät dran bin, ist die Besitzerin ziemlich gesprächig. Sie hat einige Gefäße stehen, wo sie Sachen fermentiert. Von einem großen Gefäß lässt sie mich kosten. Sie nimmt die fermentierten Früchte und gibt Eiswürfel hinein ins Glas. Schmeckt herrlich und soll nach ihrer Übersetzung mit dem Handy sehr gut sein für den Körper. Sie sagt, das Geheimnis ist Zeit, 1 Jahr mindestens stehen lassen, und die Früchte vor dem Einlegen mit Salzwasser abspülen. Dann alles Schichten, also Zucker und Früchte. Ok, wenn es dann gleich gut ist wie der Kaffee, denn da kommt auch eine kleine Prise Salz für den Geschmack rein. Ich sag dann, das ich das auch zu Hause mache, aber mit Honig. Sie wird neidisch, denn Honig wird hier oft gefälscht und es ist schwierig echten zu bekommen. Jetzt muss ich aber los.

    Ich stopfe alles in den Rucksack und auf zum Busbahnhof in Ipoh. Ich hab keine Ahnung wo ich hin muss. Sehe nur Geschäfte, keinen Ticketcounter. Ich hab zwar das Ticket schon online, muss es aber noch ausdrucken lassen. Na toll. In letzter Minute schaffe ich es dann noch. Wir duckern los und machen dann fast 1h Mittagspause in Kuala Lumpur. Der Fahrer ist hungrig und speißt gemütlich. So kommen wir wieder sehr spät an. Egal. Dann mit dem Grab-Taxi ins Hotel. Der Taxler ist voll redebedürftig, und erzählt mir sehr viel über Ipoh und die Lebensweise als Chinese in Malaysien. Er ist mittlerweile schon in Pension und wäre echt ein guter Reiseführer. Hat sehr viel Witz in seinen Erzählungen.

    Ich hole mir dann nur noch was zum Essen neben meinem Hotel Namens Boss und lass es gut sein für heute. Morgen ist auch noch ein Tag.
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