DG Tag 1+2: Erkunden
5.–6. mar., Filippinerne ⋅ ☀️ 27 °C
Dumaguete ist die freundliche Hauptstadt der Provinz Negros Oriental auf den Philippinen und hat eine Geschichte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Die Spanier gründeten hier 1572 eine Siedlung als Schutz vor Piratenüberfällen, aus denen der Name „Dumaguete“ (abgeleitet vom Cebuano-Wort für „stehlen“) entstand. 1620 wurde Dumaguete ein Dorf mit Kirche, 1890 Hauptstadt von Negros Oriental und 1901 wurde die Silliman University gegründet – die erste protestantische Universität der Philippinen, die der Stadt bis heute ihren lebendigen, studentischen Charakter verleiht. Nach der japanischen Besatzung im Zweiten Weltkrieg wurde Dumaguete 1948 zur Stadt erhoben.
Und so fühlt es sich auch an. Direkt an der Uferpromenade liegen unzählige Cafés, Restaurants und Bars. Die Menschen, vor allem junge Philippinos, sind nochmals um eine Spur freundlicher, obwohl das fast ja nicht mehr gehen mag. Und das Essen, spottgünstig im Vergleich und auch leckerer. Das ist mir bereits in Moalboal aufgefallen. Viel zu tun gibt es hier direkt in der Stadt nicht. Da es so heiß war, fühlte mich Mittags als ob mir jemand mit dem Föhn ins Gesicht bläst, hatte ich auch keine Motivation mir einen Roller auszuborgen und zu den heißen Quellen zu fahren. Siesta fühlt sich da besser an.
Aber es gibt hier auch sehr viel Armut. Kinder die gerade laufen können verkaufen alles mögliche, meist aber Handtücher. Wer braucht die schon. Immer wenn sie kommen Grüßen sie dich und sehen dich mit einem lächelnden aber trotzdem sehr leeren Blick an. Sie freuen sich dann, wenn man ihnen Kleingeld gibt. Die Eltern warten dabei an der Uferpromenade. Da ist halt die Frage etwas geben oder nicht. Kinderarbeit und so. Aber Chance im Leben werden diese Kinder sowieso keine mehr haben. Leben auf der Straße ist gewiss. Es ist so traurig und wir führen Krieg und wollen das Klima mit Papierstrohhalmen und befestigten Verschlüssen an Plastikflaschen retten. Man bedenke das jegliche der Tausenden in den letzten Tagen abgefeuerten Raketen ja klimapositiv gefertigt wurde. Wenn nicht wird sicher beim Aufbau der Städte ein Baum gepflanzt. Aber das nur so am Rande.
Also die 2 Tage Stop hier haben sich ausgezahlt bevor es auf die kleine Insel Apo geht. Schnorcheln und Schildkrötenjagt steht am Program. Ob ich dort Internet haben werde? Wer weis das schon. Ihr werdet es merken, wenn ich mich nicht mehr melde. Habe mal 2 Nächte gebucht, sollte es mir jedoch super gefallen bleibe ich länger. Bis dann. Over and Out.Læs mere
























