Stürmischer Ritt nach Marigot Bay
Jan 20–21, 2024 ⋅ 🌬 29 °C
Um 7:00 Uhr morgens sind Lars und Lisa losgefahren, ganz alleine haben sie zusammen abgelegt und haben sich auf die 7Std. Reise gen St. Lucia begeben. Der Rest der Truppe ist so gegen 8:00 Uhr aufgestanden. Der Landschatten vom St. Vincent hat uns diesmal überhaupt nicht geschützt. Wir hatten Windböen von mindestens 100 KMH und vier bis Fünfer Wellen. Zum ersten Mal habe ich auch präventiv eine Vomex eingeworfen, damit mir nicht übel wird. Wir konnten nur hinten an Deck sitzen und da war die Horizontsichtung schwierig 😞. Es war der härteste Ritt auf See mit Regen und heftigen Wind.
Lars bat uns sogar, die Schwimmwesten rauszuholen und jeder seine eigene anzuziehen und anzupassen, weil doch diese Passage so hart war, das es ganz gut war alles parat zu haben. Was natürlich eine schräge Nummer war, jedoch better Safe than sorry 🙈. Das Boot donnerte hoch und runter auf die Wellen, das war teils Angsteinflössend.
Als dann der Windschatten von St Vincent weg war, hat sich komischerweise die See und Wind ein bisschen beruhigt. Als wir dann auf den untersten Zipfel von St. Lucia trafen wurde alles viel viel besser und wir schipperten gemütlich den Rest des Trips nach Marigot Bay.
Marigot Bay hat uns auf den ersten Blick total gefallen, eine süsse kleine Bucht, die sehr gepflegt und wunderschön aussah. Hier waren wir vor allem geschützt vor dem Wind.
Nach einer Runde Schwimmen wollte ein paar von uns an Land gehen und uns ein bisschen umschauen. Als wir mit dem Dingi anlegten wurden wir von einem grossen schwarzen Mann befragt, ob wir schon bei der Einwanderungsbehörde waren. Wir verneinten und fragten, warum. Er sagte, der Skipper müsse das Boot Clearen und auch wir müssten mit unseren Pässen zum Immigration Officer, sonst dürften wir nicht an Land. Das war für uns das erste Mal, egal wo wir hingefahrenen sind und geankert haben, wurden wir nie danach gefragt, auch nicht vorher in St. Lucia, als wir schon vorher an meinem Geburtstag waren.
Wir wieder zurück mit dem Dingi zum Katamaran, Lars und Lisa waren am schlafen, also hat Yvonne als Co-Skipper übernommen und hat die Papiere herausgesucht und alle Pässe zusammen in unserer Tasche verstaut. Ich bin dann leider beim reinsteigen in das Dingi so ausgerutscht, dass das Pattel so auf meinen linken Fußgehauen hat, dass ich sofort eine riesengroße Beule bekommen habe von dem Schlag. Hat super weh getan. Wir wieder zurückgesetzt und dann sind Andreas, Tami und ich an der Bar geblieben und Yvonne ist zum Emigration Office Jahr gegangen. Ich erst einmal Fuss gekühlt so gut wie möglich. Schöne Prellung aber nichts gebrochen. Auf der Reise haben sich alle dicke blaue Flecken zugezogen. Jetzt war ich wohl dran 😎
Nach anderthalb Stunden kam Yvonne dann Lächelnd zurück, dass sie es endlich geschafft hatte, uns aus der Immigration Geschichte sanft rauszuholen. Wir hätten nämlich in jedem Ort, wo wir geankert haben, uns anmelden müssen. Wusste niemand von uns. Nach ein paar Drinks sind wir wieder an Bord, wo Verena schon Pasta gekocht hatte. Es war ein kurzer Abend und frühe Bettruhe nach dem stürmischen Tag.Read more












Travelerst. lucia sieht ja wundervoll vom meer aus. habe ich wirklich nicht so in erinnerung
Traveler
Heftiges hemmatom