• Mr. Tanaka zeigt uns Nara

    May 22, 2025 in Japan ⋅ ☀️ 20 °C

    Am Morgen erwartet uns ein kleiner, älteter Herr mit Schnauzbart und stellt sich als Mr. Tanaka vor. Er spricht gutes Englisch und entführt uns gleich mit dem Taxi zum Bahnhof. Nara ist ca. 40km von Kyoto entfernt und wir fahren mit dem Zug dorthin. In Nara angekommen, fahren wir gleich wieder mit dem Taxi zum Isuien-Garden.
    Super, nach dem anstrengenden Tag gestern, wird es heute etwas entspannter.
    Der Isuien-Garten ist wirklich wunderschön, mit weichem dichten Moos bewachsen, es wachsen knorrige Bäume, Wasserläufe schlängeln sich durch steige Wasserbett und Wasserfälle plätschern leise, denn einen Garten soll man nicht nur ansehen und riechen, sondern auch hören können.
    Inzwischen ist die Sonne durch die Wolken gekrochen und erhitzt die Luft. Auf dem Weg zum Todaiji-Tempel begegnen uns die ersten Nara-Hirsche, die der Stadt ihren Namen gegeben hat.
    Die Tiere sind überall in der Stadt zu finden und zutraulich, nur so groß wie Rehe und mit ihrer dunklen, feuchten Nase und den Plüschaugen unwiderstehlich.
    Der buddhistische Tempel steht neben einem riesigen, über 700 Jahre alten Bsum, der wie ein Heiligtum anmutet.
    In ihm befindet sich ein großer, dunkler, ganz schlichter Buddha, der mehrere hundert Tonnen wiegt, eingerahmt von kleineren, verzierten und vergoldeten Buddhas.
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