On Tour mit Nils
May 21, 2025 in Japan ⋅ ☁️ 25 °C
Heute ist der Tag verplant. Unser Guide Nils Ferry, der halb Amerikaner halb Däne ist und seit 30 Jahren in Japan lebt, holte uns um 9 Uhr in der Hotellobby ab.
Er wußte viel über Kyotos und Japans Historie, was er in bildhafte Erzählungen uns näherbrachte.
Wir besuchten den Nanzen-ji, einem buddhistischen Tempel mit mehreren Zengärten. Die Ruhe, die dort ausgestrahlt wird, geht sogar auf die Touristen über, die spüren, daß ein Zengarten eine besondere Atmosphäre hat.
Desweiteren besuchten wir
Sanjūsangendō, das ist der volkstümliche Name des Rengeo-in, eines Tempels im Osten Kyoto, der für seine 1001 Statuen der Kannon, der Göttin der Barmherzigkeit, berühmt ist. Der Tempel wurde 1164 gegründet und ein Jahrhundert später wieder aufgebaut, nachdem das ursprüngliche Bauwerk bei einem Brand zerstört worden war.
Mit 120 Metern ist die Tempelhalle Japans längste Holzkonstruktion. Der Name Sanjusangendo (wörtlich „33 Intervalle“) leitet sich von der Anzahl der Abstände zwischen den Stützpfeilern des Gebäudes ab, einer traditionellen Methode zur Messung der Gebäudegröße. Im Zentrum der Haupthalle steht eine große Holzstatue einer tausendarmigen Kannon (Senju Kannon), die beidseitig von 500 Statuen menschengroßer tausendarmiger Kannon flankiert wird, die in zehn Reihen stehen. Zusammen boten sie einen beeindruckenden Anblick.
Nicht fehlen im Programm durfte der Fushimi Inari-Taisha Schrein, einer wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste Shinio-Schrein überhaupt.
Besonders beeindruckend sind die Alleen aus Tausenden von orangenTorii-Toren auf dem Gelände des Fushimi Inari-Taisha, welche alle Spenden von Personen, Familien oder Unternehmen sind. Sie führen einen Hügel hinauf, auf dessen Spitze, ungewöhnlich für einen Shintō-Schrein, das Allerheiligste (in diesem Fall ein Spiegel) öffentlich einsehbar ist. Wir haben uns entschlossen, die Spitze nicht zu erklimmen, was sich im Nachhinein als richtig erwiesen.
Am Tagesende hatte wir weit über 20000 Schritte zurückgelegt - und das bei schwülen 29-31°C.
Zum Abschluss besuchten wir noch das Schloss Nijo-jo, die ehemalige Kaiservilla. Sie wurde als Festung errichtet und wurde später zum Sitz des Shogun, des Kaisers.
Dicke Steinmauern umrahmen die Gebäude, die mit Blattgold und schönen Schnitzereien versehen sind.
Witziges Detail: Die ersten vier Gebäudeteile sind von einem Wandelgang eingefasst, von dem ein Stück beim Betreten quietscht. Das ist der berühmte „Nachtigallen-Flur“, der der Legende nach so angelegt wurde, damit niemand ungehört sich dort bewegen kann.
Es quietscht tatsächlich!
Zwischendurch streiften wir noch Nishiki-Market, um in der Nähe in einem Okunomiake-Restaurant zu Mittag zu essen.
Es war reichlich und lecker!
Nils brachte uns noch zum Hotel zurück, gerade rechtzeitig bevor es zu regnen anfing.
Heute qualmen unsere Füße, weil wir anschließend noch zum Abendessen loszogen.
Weil es in Deutschland kein Wendy*s gibt, haben wir es getestet. Ich gebe eine -1, weil so schlechte Pommes habe ich noch nie gegessen. Auch die Bürger der Jungs waren ohne Geschmack. Auf einem waren wenigstens Tomatenscheiben und ein Salatblatt drau, so hat es zumindest danach geschmeckt...
Rechtschaffen müde sind wir im leichten Regen ins Hotel zurückgehumpelt. Gute Nacht Freunde oder wie der Japaner sagt: oyasumiRead more



















Traveler
super Mütze ;-)
Traveler
Das ist wirklich beeindruckend.
Traveler
Genauso stelle ich mir Japan vor. So romantisch. 😀