• Abreiseweh

    4. marts, Finland ⋅ ☁️ 4 °C

    Der Wecker weckt uns für die Abreiseorganisation. Nochmals Zmorge am Tisch mit Blick auf den See und die ersten Langläuferinnen.
    Dabei entdecken Kudu's hervorragende Pirschaugen im Baum ein graues Eichhörnchen. Aufgeregt wird die Kamera hervorgegrapscht und im Haus nach Nüssen gesucht. (Notiz an uns: zukünftig Tierfutterbeutel mit einpacken)
    Es springt hin und her. Baum rauf, Baum runter. Über den Schnee und zurück. Wir haben inzwischen die Mandeln in Kudu's Geburtstags-Girlande gefunden, aber das ist eigentlich nicht die perfekte Wahl. Aussdem biegt das Eichhörnchen gerade Richtung PolarFysio ab und verschwindet aus unserer Sicht. Toller Abschluss!
    Die Zeit schreitet unerbittlich voran und wir müssen Heinäkenkä schweren 💛💚 verlassen.
    Dann sitzen wir im Auto,
    auf dem Weg zurück...
    Es fühlt sich an, als würde Lappland uns noch an den Winterklamotten festhalten, so als wüsste es, dass wir noch nicht bereit sind zu gehen.
    Die Tage waren leicht –
    Schnee, der die Welt leiser macht,
    Rentiere, die wie Gedanken durch die Landschaft ziehen und dieses kleine Haus am See, das uns mehr gegeben hat, als wir je erwartet hätten.
    Vielleicht war es die Stille.
    Vielleicht die Weite.
    Vielleicht waren es die Tage,
    die sich nicht beeilt haben und die Nächte, die uns mit ihrem Nordlicht wieder verzaubert haben.
    Oder vielleicht ist es einfach dieses Gefühl, dass die Welt für uns friedlich und richtig ist.
    Wir fahren heim –
    aber ein Bizzeli von uns bleibt zwischen verschneiten Wegen, am Ufer des stillen Sees, sich biegenden Baumzipfeln, im besten Atemzug Muonio's, den Cloudberrys und mitten in der Rentierherde.
    Schön zu wissen, dass ein Ort uns so gut getan hat, dass wir ihn vermissen.
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