• Piedra del Peñol und Guatapé

    January 28 in Colombia ⋅ ⛅ 18 °C

    In unserem letzten Beitrag haben wir uns auf unsere Erlebnisse in der Comuna 13 konzentriert. Tatsächlich haben wir davor jedoch auch eigenhändig den einen oder anderen Bezirk in Medellín erkundet. Wir liefen einfach los und waren erstaunt, wie grün und sauber die Stadt ist. Es war spannend zu sehen, wie vieles „vor der Tür“ organisiert und besprochen wird und wie hilfsbereit die Menschen sind. Insbesondere ich habe mich auf der gesamten Reise bisher in keinem Moment unsicher oder belästigt gefühlt. Im Gegenteil! Die Menschen hier waren immer sehr aufmerksam, ehrlich und rücksichtsvoll. Das nächste Mal würde ich wohl auch allein nach Kolumbien reisen.

    Nach den vielen Eindrücken vom Vortag, beschlossen wir, unseren Ausflug „ins Grüne“ vorzuverlegen. Wir beide hatten das Bedürfnis, einen etwas ruhigeren Tag zu verbringen, und so fuhren wir mit dem Bus etwa zwei Stunden raus aus Medellín. Es ist verrückt, wie schnell sich die Landschaft verändert. Wir fuhren zum Piedra del Peñol. Dieser 220 Meter hohe Felsen ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes. Von ihm aus hat man einen wunderschönen Blick über die anliegenden Seen und die hügelige Landschaft der Provinz Antioquia. Wir liefen die etwa 300 Stufen zum Eingang der Sehenswürdigkeiten zusammen. doch während Heke aufbrach, um den kompletten Felsen mit seinen über 700 Stufen zu besteigen, machte ich es mir auf einer Erhöhung im Schatten gemütlich und genoss die ebenfalls sehr schöne Aussicht.

    Anschließend fuhren wir mit einem kleinen TuckTuck nach Guatapé. Dieser kleine Künstlerort ist bekannt für seine bunten Häuser. Wir schauten uns das Örtchen mit den vielen kleinen Geschäften und Gallerien an und in dem Moment, in dem wir in den Bus zurück nach Medellín einstiegen, fing es an zu regnen.

    Es ist wirklich verrückt, wie wir gefühlt jeden Tag in einer neuen „Welt“ sind und wie unterschiedlich selbst so nahegelegene Regionen sein können.

    -Katharina-
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