• Medellín II

    January 29 in Colombia ⋅ 🌧 23 °C

    An unserem letzten Tag in Medellín wollten wir noch einmal die Stadt und ihren Lifestyle auf uns wirken lassen.

    Zunächst fuhren wir in einen botanischen Garten und stellten uns vor, wie die Anwohner in ihrer Freizeit die Naherholung im Garten nutzen.

    Anschließend habe ich an einer Fahrradtour durch die Stadt teilgenommen. Gleich zu Beginn ging es einen steilen Berg hinauf. Das hatten die anderen in der Gruppe wohl schon vermutet, denn ich war der Einzige, der sich kein E-Bike gemietet hatte.

    Fahrbahnmarkierungen gelten hier für Fahrräder und Autos eher als Orientierung. Auch eine rote Ampel kann schon mal ignoriert werden.
    Unser Guide hat ebenfalls schnell einen Haken geschlagen. Da hieß es: dranbleiben! Es war ein schöner Spaß.

    Sogar das überfüllte Downtown konnten wir erkunden. Diese ist mit ihren zahllosen Ständen leicht überfordernd.

    Unser Guide konnte uns einen schönen Einblick in das Leben und die Entwicklung der Stadt gewähren.

    Medellín liegt in einem Tal in den Anden. In den Bergen bietet sie genügend Platz zur Ansiedlung. Dies nutzten die Spanier, nachdem die Goldgebiete abgeerntet waren.

    Güter müssen über die Bergpässe transportiert werden. Diese Fahrzeiten sind doppelt so lang wie bei uns.

    Für solche langen Reisen hat sich eine kolumbianische Spezialität entwickelt.
    „Pandeja Paisa”.
    Das ist ein reichhaltiger Teller mit Reis, Bohnen, Fleisch, Ei, Avocado, Kochbanane und Chorizo.

    Das Menü war auch für uns super. Denn am nächsten Tag stand die lange Busfahrt nach Salento an.

    Thomas
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