Kol Tor Lake
July 7 in Kyrgyzstan ⋅ ☁️ 19 °C
Nach der abenteuerlichen Zeltplatzsuche war ausschlafen leider keine Option, da wir von der Sonne im Zelt gar gekocht wurden. Wir machten uns deshalb schon ziemlich früh auf den Weg zu unserem ersten Stopp: dem Burana Tower. Dieser stammt aus dem 10. bzw. 11. Jahrhundert und ist eines der ältesten erhaltenen Minarette Zentralasiens.
Anschließend mussten wir unsere Vorräte wieder auffüllen und fuhren dafür in die nächstgrößere Stadt, Tokmok. Da wir bis dahin noch nicht wirklich gefrühstückt hatten und es inzwischen schon Mittag war, steuerten wir auf gut Glück ein Restaurant an, das wir auf Google Maps gefunden hatten. Nachdem Laura beim ersten Mal mit traditionellem Essen nicht die besten Erfahrungen gemacht hatte, wollten wir der kirgisischen Küche aber unbedingt noch eine zweite Chance geben und diesmal hat uns das Essen auch richtig gut geschmeckt. 🍛
Danach ging es in verschiedene Supermärkte, denn wir waren auf der Suche nach einem Gaskocher und einer Pfanne, um uns unterwegs auch mal ein halbwegs anständiges Abendessen zubereiten zu können. Die Fahrten durch die Dörfer und Städte wirken irgendwie als wäre die Zeit nach dem Zerfall der Sowjetunion stehen geblieben. Der heruntergekommene Plattenbau, der „Lada“ und der „Fortschritt E300“ 🚜 von den Fotos und Museen Zuhause sind hier noch fahrtüchtig und omnipräsent. Hier fahren gefühlt alle Autos herum, welche die Abwrackprämie aus der Republik gespült hat. 😅
Nachdem wir alles besorgt hatten, machten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel: dem Kol-Tor-See. Die letzten sieben Kilometer bis zum Ausgangspunkt der Wanderung – und gleichzeitig unserem Schlafplatz für die Nacht – hatten es allerdings in sich. Die Straße bestand fast ausschließlich aus Schotter und großen Steinen, sodass wir nur im Schneckentempo vorankamen. Gefühlt bangten wir alle zwei Minuten um unsere Reifen. 😅 Zum Glück ging aber alles gut.
Am späten Nachmittag schnürten wir schließlich unsere Rucksäcke und starteten die Wanderung. In etwa zwei Stunden mussten wir rund 900 Höhenmeter überwinden – der Weg war steil und wirklich anstrengend. 😅 Oben angekommen wurden wir jedoch belohnt: Gerade noch rechtzeitig lugte die Sonne über die Berggipfel und tauchte den weiß-türkisfarbenen See in ein wunderschönes Licht. 😍 Nachdem die Sonne weg war, wurde es schnell ziemlich kalt und wir machten uns auf den Rückweg, damit wir unser Zelt noch bei Tageslicht aufbauen konnten. ⛺️Read more



























TravelerSieht aus wie WBS70 in Ha-Neu.Schöne Grüße aus Leipzig. 😀
TravelerHaben sich die Genossen wohl die Baupläne geteilt. 😅
Traveler
...hat bissel was von nem Thron, bestimmt ein Dschingis Khan Relikt...ihr Entdecker 😜