• Jyrgalan Tag 1 - Robber‘s Canyon

    July 11 in Kyrgyzstan ⋅ ⛅ 16 °C

    Mit dem Auto ging es am Morgen von Karakol nach Jyrgalan. Laut Google Maps sollte die knapp 60 km lange Strecke nur etwa 1,5 Stunden dauern – am Ende brauchten wir allerdings etwas mehr als 2 Stunden. 😅 Der Grund: Die Straße bestand zu gefühlt 90 % aus Schotter und war übersät mit Schlaglöchern.
    Gegen Mittag erreichten wir das kleine Dorf Jyrgalan, das früher einmal eine Minenstadt war. Aktuell ist dort noch vieles eine einzige Baustelle, aber wir denken, dass sich der Ort in den nächsten Jahren zu einer echten Touristenhochburg entwickeln wird. Die Umgebung ist jedenfalls ein absoluter Traum für alle, die gerne wandern. 🥾 Es erinnert sehr an die Landschaft in Bayern. :)
    Direkt nach unserer Ankunft packten wir unsere Sachen und machten uns auf unsere erste Wanderung: den Robber's Canyon Loop. Wo der Weg genau entlangführt, wussten wir allerdings nicht – im Internet findet man dazu tatsächlich noch nicht besonders viele Informationen. Nach einigem Suchen wurden wir schließlich fündig und konnten loswandern. 🥾
    Schon nach den ersten Metern kamen wir ganz schön ins Schnaufen – das lag bestimmt nicht nur an unserer Kondition, sondern auch daran, dass die Luft auf rund 2.300 Metern Höhe doch schon etwas dünner ist. 😅Zunächst führte uns der Weg durch ein Tal, das idyllischer kaum hätte sein können. Anschließend ging es steil den Berg hinauf – schließlich mussten wir ja irgendwie die knapp 900 Höhenmeter überwinden. 👀 Das war wirklich mega anstrengend, aber der Ausblick hat jede Mühe wettgemacht.
    Nach einer kleinen Snickers Pause wollten wir nun wieder absteigen. Allerdings ergab die Route, die wir im Internet gefunden hatten, überhaupt keinen Sinn, und von einem Weg war weit und breit nichts zu sehen. Also beschlossen wir kurzerhand, quer durch die Bergtäler abzusteigen. 🫠 Das war teilweise extrem steil, das hohe Gras verdeckte den Boden unter unseren Füßen und zusätzlich war vieles auch noch morastig. Als wäre das nicht schon genug gewesen, standen uns irgendwann auch noch etwa 50 Kühe im Weg, um die wir lieber einen großen Bogen machten. 🤣 Irgendwie haben wir es schließlich heil nach unten geschafft – diese Tour werden wir garantiert nicht so schnell vergessen. 😆
    Zum Abschluss des Tages hat die Besitzerin unseres Guesthouses für uns noch lecker Abendessen gekocht.
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