Ala-Kul-Lake Tag 3 & 4
July 17 in Kyrgyzstan ⋅ ☀️ 13 °C
Die Nacht war zwar ziemlich kalt 🥶, aber als am Morgen die Sonne über die Berge kam und wir aus dem Zelt schauten, war das sofort vergessen. Denn wie oft wacht man schon auf 3.500 Metern Höhe direkt an einem türkisblauen Gletschersee auf? 🏕️ Das wird wohl erstmal unser schönster Campingspot bleiben.
Ganz entspannt packten wir unsere Sachen zusammen, frühstückten wie gewohnt unsere Haferflocken und machten uns auf den letzten Anstieg der Wanderung. Entlang des Ala-Kul-Sees ging es hinauf zum Ala-Kul-Pass auf 3.900 Metern Höhe. Dafür mussten wir noch einmal rund 400 Höhenmeter zurücklegen. Wir wurden unterwegs aber mit einer immer besseren Aussicht belohnt. Je höher wir kamen, desto mehr schneebedeckte Gipfel kamen zum Vorschein.
Oben auf dem Pass angekommen, kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Vor uns lag der türkisblaue Ala-Kul-See und dahinter reihten sich unzählige schneebedeckte Vier- und Fünftausender aneinander. 🏔️ So hoch waren wir noch nie und die Aussicht war einfach unglaublich. 😍
Nachdem wir den Ausblick noch eine Weile genossen hatten, stand der lange Abstieg mit rund 1.500 Höhenmetern bevor. Vor allem der erste Abschnitt vom Pass ins Tal machte Laura etwas Sorgen. 😅 Der Weg bestand fast nur aus losem Geröll und Schotter, sodass wir ständig ins Rutschen kamen. Teilweise ging es nur auf allen Vieren weiter und mit dem großen Rucksack wurde das Ganze natürlich nicht einfacher. Am Ende kamen aber alle heil unten an.
Von dort aus lagen noch etwa 15 Kilometer bis nach Altyn Arashan vor uns, wo wir unser Zelt für die letzte Nacht aufschlagen wollten. Der lange Abstieg ging inzwischen ganz schön auf die Knie, aber die Landschaft blieb einfach beeindruckend. Das Tal nach Altyn Arashan gehört definitiv zu den schönsten Orten, die wir bisher in Kirgistan gesehen haben. Fotos können das leider nur ansatzweise einfangen. 🥹
Im Dorf angekommen, liefen wir noch etwa zwei Kilometer weiter, da wir nicht direkt bei den Yurt Camps zelten wollten. Schließlich fanden wir einen schönen Platz direkt am Fluss. Dort bauten wir unser Zelt auf, kochten uns Nudeln zum Abendessen und fielen anschließend völlig erschöpft ins Bett – zumindest Laura. 😴
Am nächsten Morgen wurden wir schon gegen 5:30 Uhr von einer Kuh geweckt, die sich offensichtlich sehr für unser Zelt und Hans' Fuß interessierte, der von innen gegen die Zeltwand gedrückt wurde. 😅 Nachdem wir uns gerade wieder hingelegt hatten, wurden wir kurze Zeit später erneut geweckt. Hans schaute vorsichtig aus dem Zelt und stellte fest, dass wir mittlerweile mitten in einer riesigen Herde standen – mindestens 30 Kühe und dazu noch etwa 20 Pferde. 🐄🐎😁
Nachdem Hans Präsenz gezeigt hatte, verloren die Kühe zum Glück das Interesse und grasten friedlich weiter. 😅
Anschließend packten wir unsere Sachen zusammen und trafen zufällig wieder das australische Pärchen, das wir bereits am Ala-Kul-See kennengelernt hatten. Die letzten 15 Kilometer bis nach Ak Suu liefen wir gemeinsam.
Am Nachmittag kamen wir schließlich wieder in Karakol an und gönnten uns nach vier Tagen erstmal eine laaaange Dusche. 🧼Read more





































Traveler
...prima Zahnseide 🐮
Traveler
😍