• Ćao Montenegro!

    August 2 in Montenegro ⋅ ☀️ 32 °C

    Fünf Stunden zu früh am Flughafen. „Let’s go early, there will be bad traffic!“ Oookay. No traffic at all, aber das weiß man ja vorher auch nicht. Immerhin hab ich es heute Morgen nochmal ins Meer geschafft. Ich hatte das Angebot von Bashim, mich nachmittags für einen sehr fairen Preis zu fahren, angenommen, weil ich dachte, dann hab ich noch ein bißchen mehr vom Tag und häng hier nicht ewig rum. Außerdem trau ich dem montenegrinischen Bussystem nicht mehr über den Weg - heißt also, ich stecke jetzt trotzdem ein paar Stunden hier fest, bin aber immerhin schonmal hier und hab meine Nerven geschont.
    Den internen Rekord für heute hält aber Ali aus Dortmund, der mir bei der Gepäckaufgabe erzählt hat, dass er schon seit sieben Uhr hier ist. Bis dahin hatte ich es mir in dem völlig überlaufenen Mini-Flughafen in der hintersten Ecke bei Europcar gemütlich gemacht - war auch ganz gut so, sitzen konnte man nach der Sicherheitskontrolle nämlich noch nichtmal mehr auf dem Fußboden. Dann 40 Minuten zu spät in der Luft, aber trotzdem auf die Minute pünktlich in Köln (noch nie so ein langsames Boarding erlebt, dadurch den Slot verpasst). Und: Ich hab nen ICE erwischt und der fuhr sogar. Bis nach Düsseldorf. 🙋🏼‍♀️

    Fazit Montenegro:
    Kotor ist sehr schön aber natürlich total überlaufen und wie Perast eher was für abends. Ulcinj wurde als „deutlich orientalischer als der Rest Montenegros“ bezeichnet, aber davon hab ich nicht ganz so viel mitbekommen. Ich war allerdings auch nur kurz in der Stadt. Nur für die Strände würde ich nicht nicht nochmal hin; der gehypte große Strand ist Geschmackssache und so gar nicht meins. Ada Bojana und der Skutarisee sollen toll sein, aber ohne Bus keine Chance. Das nächste Mal würde ich auf jeden Fall den Durmitor-Nationalpark mitnehmen.
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