• Food coma in Oaxaca

    August 1, 2023 in Mexico ⋅ ☁️ 22 °C

    Endlich bin ich an einem meiner Hauptreiseziele angekommen, von dem ich jahrelang geträumt habe — Oaxaca de Juarez, eine wunderschöne Kolonialstadt und die Hauptstadt des Bundesstaates Oaxaca. Oaxaca ist bekannt für seine reiche indigene Kultur, Biodiversität und Esskultur, was es für mich zum perfekten Ort macht. Ich werde meinen Blog genau in diese verschiedenen Aspekte aufteilen.

    Am ersten Tag ging ich direkt zu einem der bekanntesten kulinarischen Orte in Oaxaca, dem "Rauch-Korridor" (Pasillo de Humo) auf dem Benito Juarez Markt. Es ist eine Halle voller Grills, an denen Verkäufer Talle mögliche Fleischsorten verkaufen. Aus einer umfassenden Liste kann man Zutaten auswählen, die man zum Fleisch und den Tortillas hinzufügen will.

    Am Nachmittag nahm ich an einem Kochkurs teil, bei dem wir mehrere lokale Gerichte zubereiteten. Darunter war "Pozole", eine Chili- und Tomatensuppe, die aus einer besonderen Maisart hergestellt wird, und "Green Mole", eine der sieben Moles, für die Oaxaca berühmt ist. Mole sind Saucen in der mexikanischen Küche, die aus bis zu 34 verschiedenen Zutaten hergestellt werden können. Während dieser Erfahrung habe ich viel gelernt, insbesondere über verschiedene wichtige Kräuter, die in der mexikanischen Küche verwendet werden und von denen ich zuvor noch nie gehört hatte, wie Epazote und Cepiche.

    Ich hatte auch Empanadas mit gelber Mole von einem Street-Food-Truck, der in der Netflix-Serie "Lateinamerikanische Straßengerichte" vorgestellt wurde. Außerdem probierte ich ein Gericht namens "Enchiladas Oaxaqueñas de Black Mole" auf einem der berühmtesten Straßenmärkte der Welt, dem "Mercado de 20 Noviembre", der ebenfalls aus der Serie "Lateinamerikanische Straßengerichte" bekannt ist. Schwarze Mole (Mole Negro) ist besonders renommiert und wird manchmal als die wichtigste und komplexeste Mole in der oaxakanischen Küche betrachtet. Sie besteht aus 34 verschiedenen Zutaten, darunter verschiedene Chilis und Schokolade und wird über mehrere Tage zubereitet. Ich war fasziniert von dem unglaublichen Geschmack der schwarzen Mole, ein reiner Geschmacksorgasmus 🤩.

    Es gibt zwei unverzichtbare Erfahrungen in Oaxaca:
    1. Das Probieren eines prähispanischen Getränks, das einzigartig für die Region ist und "Tejate" genannt wird. Es besteht aus Mais und Schokolade und wird auf lokalen Märkten und auf den Straßen verkauft. Trotz seiner ungewöhnlichen Erscheinung mit Farbe und schaumiger Oberfläche ist es bemerkenswert lecker.

    2. Das Essen von Chapulines, die wir als Heuschrecken kennen. Sie werden überall auf den Straßen verkauft und mit verschiedenen Gewürzen gewürzt. Ich habe sie probiert und mochte sie, ist ein guter Snack für zwischendurch :D Hier werden sie auch zum Beispiel zusammen mit Guacamole gegessen.

    Am Ende musste natürlich noch das ganze gesammelte Wissen aus den Kochkursen angwendet werden und mit einem Freund aus dem Hostel (Erol) habe ich dann Quesadilas mit Amanita Pilzen gemacht (Fliegenpilz-Verwandete, die wir von einer Lady in dem Bergen an der Straße gekauft haben). Dazu gab es eine selbst gemachte grünen Salsa (Salsa verde) und Guacamole. Die Pilze waren super lecker und tatsächlich nicht giftig (wovor wir schon ziemlich Angst hatten hahah).

    Nur zur Klarstellung: Ich hatte nur 3 Tage Zeit und habe gerade erst die Vielfalt der kulinarischen Köstlichkeiten dieses Bundesstaates angekratzt. Man könnte hier Wochen verbringen, die Märkte durchstreifen und all die anderen berühmten oaxakischen Gerichte probieren.

    ABER SCHEIßE WAR DAS ESSEN GEIL!!!!

    English:
    Finally, I have arrived at one of my major travel destinations where I've dreamed for years of being — Oaxaca de Juarez, a beautiful colonial city and the capital of the state of Oaxaca. Oaxaca is known for its richness in indigenous culture, biodiversity, and food culture, making it the perfect location for me. I will split up this series of blog entries to cover exactly those different aspects.

    On the first day, I went straight to one of the most iconic food places in Oaxaca, the "Smoke Corridor" (Pasillo de Humo) at the Benito Juarez Market. It's a hall full of barbecues where vendors sell jerky, chorizo, and more. From a comprehensive list, you can select ingredients to add to the meat and tortillas and enjoy your customized meal.

    In the afternoon, I participated in a cooking course where we prepared several local dishes. Among them was "Pozole," a chili and tomato-based soup made with a special breed of corn, and "Green Mole," one of the seven moles that Oaxaca is famous for. Moles are sauces in Mexican cuisine that can be made from up to 34 different ingredients. During this experience, I learned a lot, particularly about various important herbs used in Mexican cuisine that I had never heard of before, like Epazote and Cepiche.

    I also enjoyed empanadas with yellow mole from a street food truck that was featured in the Netflix series "Latin American Streetfood." Additionally, I tried a dish called "enchilladas oaxaqueñas de black mole at one of the most famous street food markets in the world, the "Mercado de 20 noviembre," also known from the "Latin American Streetfood" series. Black mole (mole negro) is especially renowned and is sometimes considered the most important and complex mole in Oaxacan cuisine. It's made from 34 different ingredients, including various chiles and chocolate. I was captivated by the incredible deliciousness of the black mole, just pure taste orgasm 🤩

    There are two essential experience not to miss in Oaxaca:
    1. Trying a pre-Hispanic beverage unique to the region, called "Tejate." It's made from corn and chocolate, and it's sold in local markets and on the streets. Despite its unusual appearance with its color and foamy top, it's remarkable delicious.

    2. Eating Chapulines, which we know as grasshoppers. They are sold everywhere in the streets and flavoured in different spices. I tried them and liked them, its a nice snack :D Here they also add them into Guacamole for example.

    At the end, of course, all the gathered knowledge from the cooking classes had to be put into practice. With a friend from the hostel (Erol) we made quesadillas with Amanita mushrooms which we bought from a lady in the mountains by the road. We served them with green salsa and guacamole. The mushrooms were incredibly tasty and, to our relief, not poisonous (which we were quite afraid of, hahah).

    Just to make clear: i had just three days and scratched the surface of the food diversity of this state. You can spend weeks here eating trough the markets and eating all other famous oaxaquenean dishes.

    BUT FUCKING HELL WAS THE FOOD AMAZING!!!
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