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  • Day6

    Kaffeefarm

    November 1, 2017 in Colombia ⋅ ⛅ 15 °C

    Kaffee und Kolumbien gehören zusammen wie Deutschland und Bier. Wir waren direkt nach der Wanderung auf einer kleinen Bio Kaffeefarm gelandet und Rodrigo hat uns viel über den Kaffeeanbau gezeigt und erklärt. Auf Spanisch. Ging erstaunlich gut. Die Kaffeepflanzen wachsen nämlich am besten in den Bergen, ansonsten ist der Kaffee eher bitter. Erst sind es kleine grüne Böhnchen und wenn sie rot sind, werden sie geerntet. Sogar die Schale wird verarbeitet, meist zu Instantkaffee bzw. beim billigen Kaffee wird sie einfach drunter gemischt, damit es mehr wird. Statt chemischen Pestiziden nutzt er ein natürliches Pflanzengemisch, das so gestunken hat, dass ich da als Insekt auch nicht an die Pflanzen gehen würde. In einer Mühle wird nach der Ernte die Schale getrennt, alles gewaschen und getrocknet und in seiner kleinen Küche auf dem Herd geröstet (oder zumindest für uns als Anschauung). Vom fertigen Kaffee durften wir natürlich am Ende noch probieren, hat sogar mir geschmeckt :)

    Abends waren wir noch im Städtchen was essen. In den meisten Restaurants gibt es Tagesgerichte. Wir hatten die Wahl zwischen Hähnchen und Forelle und entschieden uns für letztere. Dazu gehörte eine mega leckere Vorsuppe, Reis, Gemüße, Kochbanane, ein Maisgrießbällchen, Salat und was Krokettenartiges. Für 2,30 € ein äußerst gesundes und stärkendes Abendessen.
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