Mahango Nationalpark
April 3, 2021 in Namibia ⋅ ☀️ 30 °C
Am frühen Morgen verlassen wir die traumhafte Shametu River Lodge und brechen auf in den östlichen Zipfel des Caprivi - heute soll es bis nach Katima Mulilo, kurz for der Sambischen Grenze gehen.
Zwischenstopps sind im Mahango und im Buffalo Core Park geplant, beide zum selbst befahren. Das starke Geschlecht erhoff sich Büffelherden, plantschende Elefenten und im Besten fall Löwen. Los gehts.
Nach knapp 20 Minuten sind wir schon am Gate zum Mahango Natinalpark und bezahlen einen Obolus von 90 N$ (knapp 5,-€) zum Befahren der Straßen.
Auf Empfehlung der netten Dame am Gate halten wir uns im westlichen Teil des Parks auf. Die Straße ist ein Rundweg und führt direkt am Fluss entlang. An den beiden Aussichtspunkten könne man auch aussteigen, gefährlich seien nur die Krokodile, und die könne man nicht übersehen, so die Anweisung. Gesagt, getan: Erste Entdeckung: Unmengen an Zebras, so viele, dass man vor lauter Streifen nicht hätte zählen können. Zwischen drin immer wieder kleine Zebras, gerade mal ein paar Wochen alt. Wir stellen fest: Für Tierbabys haben wir die perfekte Reisezeit erwischt.
Zwischen den Zebras entdecken wir außerdem ein Gnu, das allerdings allein unterwegs ist und unbeeindruckt von uns Touristen in aller Ruhe seines Weges geht.
Immer wieder sehen wir das obligatorische Impala, die es hier wie Sand am Meer gibt. Wieder ein Kudu, Eland Antilopen, Orix,,, Der erste Aussichtspunkt ist relative unspektakulär. Er bietet einen weiten Blick über das bereits trockenlegende Bachbett, dad allerdings der ganze Park im Schwemmgebiet liegt sieht die Landschaft sehr ähnlich aus wie bereits die letzten 20 Kilometer.
Dann kurz vor dem zweiten Aussichtspunkt DIE Entdeckung. Im halbhohen, bereits dürren Gras sehen wir dunkle Flecke, knapp 200 Meter vom Auto entfernt.
Ich fahre und die Flecke sind auf der Beifahrersitze. hastig kramt die Bessere Hälfte das Fernglas aus dem Rucksack.
Das Fernglas hat uns bereits am ersten Tag bitter enttäuscht und ist in alle Einzelteile zerfallen. Im schwül-warmen Klima haben sich die Verkleidungen gelöst und auf der Schotterpiste zum Waterberg wohl auch noch einige Schrauben. Raffael hat es halbwegs repariert, man kann aber nur durch ein Auge schauen und scharf stellen geht auch nur mit viel Geduld...
Dann seine fachkundige Identifizierung der Tiere: LÖWEN!
Jackpot! Gleich im ersten Nationalpark ein ganzes Rudel Löwen - einfach unglaublich.
Und wir bekommen noch vor wenigen Minuten gesagt hier gäbe es keine gefährlichen Tiere und wir könnten gerne an den Aussichtspunkten aussteigen.
Jetzt hat sich mein teures Tele-Zoom Objektiv schon gelohnt. Ich knipse drauf los und hoffe darauf als sich einer der Löwen langsam zu Bewegen beginnt.
Bei genauerer Betrachtung der Bilder und einigen Vergrößerungen der Bildausschnitte wird schnell klar: das ist kein Löwe.
Wir haben lediglich eine Horde Warzenschweine bei ihrem morgendlichen Staubbad gestört.
Auch am zweiten Aussichtspunkt gibt es außer ein paar Streifenhörnchen nichts weiter zu entdecken und so machen wir us auf in den Buffalo Core Park, der ebenfalls nur wenige Minuten entfernt liegt.Read more
