Islas Cies
May 24, 2024 in Spain ⋅ ☀️ 19 °C
Heute soll es auf die Islas Cies gehen. Eigentlich wollen wir den örtlichen Bus nehmen, da der aber kurz vor Abfahrt der Fähre erst ankommen soll, es keinen früheren Bus gibt und keinen Back-up Bus, und keine gute Rückfahr-Option entscheiden wir uns dann doch dagegen. Wir stehen also zeitig auf, frühstücken, bauen das Dachzelt ab und sind sogar deutlich schneller als gedacht und fahren mit übertriebenem Zeitpuffer los. Da wir am Vortag ja bereits die Tickets am Fähranleger geholt haben, wissen wir ausnahmsweise mal genau wo wir hin müssen und wo der Parkplatz ist. Was wir nicht wissen ist, dass heute Morgen genau am Hafen ein riesiger Markt ist. Und dementsprechend alle Parkplätze zum bersten voll sind. Wir steuern einen nach dem anderen an, nur um festzustellen, dass alles voll ist und alle wie die Verrückten überall parken. Während wir aus jedem rückwärts wieder rauseiern schrumpft unser Zeitvorsprung erschreckend schnell dahin und wir werden immer nervöser. Weil wir nicht wissen was sonst tun, steuern wir den ersten Parkplatz direkt am Fähranleger wieder an und wie durch ein Wunder fährt genau in dem Moment jemand raus und wir sichern uns einen regulären Premium-Parkplatz in vorderster Reihe. Glück gehabt. Alternativen gab's dann quasi auch keine mehr.
Wir kommen also pünktlich zum "Boarding" an und als die Fähre wenige Minuten später ablegt, sind außer uns nur ungefähr ein Dutzend weitere Leute an Bord und wir freuen uns mal wieder über die Vorsaison. Was wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wissen ist, dass wir noch einen weiteren Hafen ansteuern, bevor es auf die Inseln geht und dort liegt a) ein riesen Kreuzfahrtschiff vor Anker und b) scheint das auch ein beliebtes Ausflugsziel für Schulklassen zu sein. Zack ist die Fähre voll und die Ruhe erstmal dahin. Bei der Ankunft zeigt sich dann auch ein etwas merkwürdiges Bild, wie wir vom Schiff aus auf die noch menschenleere Insel und den traumhaften, verlassenen Strand schauen und dann ergießt sich eine nicht enden wollende Menschenmasse auf die idyllische Szenerie. Da wir hauptsächlich wandern wollen und Tilda eh müde ist, stiefeln wir direkt los und nach wenigen Minuten ist sie dann wieder da die Ruhe. Zwar sind die Inseln nicht riesig, aber zu Fuß kommen dann doch paar Kilometer zusammen. Vor allem, wenn man wie wir, mal wieder alles sehen will. Wir verbringen den Tag also damit zuerst zum Ende der Nordinsel und zu diversen Aussichtspunkten zu laufen, eine Pause am Strand einzulegen und dann noch die Südinsel zu erkunden. Wirklich wahnsinnig schön und das Wetter stimmt auch endlich mal! Um 17 Uhr geht unsere Fähre zurück und bis wir wieder am Campingplatz sind ist halb 7. Trotzdem reicht es noch für ein Abendessen in der Sonne. Ein würdiger Abschluss für diesen wunderschönen Tag!Read more





















Tolle Insel [Christoph]
Ja, ganz wunderbar. Kann mich gar nicht satt sehen [Geli]