• Jules Palmer
  • Jules Palmer

New York Florida Jamaica

39-päiväinen seikkaillu — Jules Lue lisää
  • Matkan aloitus
    23. tammikuuta 2020
  • Night walk Manhattan

    25. tammikuuta 2020, Yhdysvallat ⋅ ☁️ 4 °C

    Die Stadt hat enorme Ausmaße oder wie manche sagen würden "der Dschungel"? Es ist als würden die Straßen die Menschen verschlucken ganz so wie fleischfressende Pflanzen und die Hauseingänge spucken Sie dann wieder aus, damit der Strom sich immer wieder von neuem füllt. Jeder scheint es eilig zu haben und viele machen ein neurotisches Gesicht, einige geradezu ein paranoides. Im großen und ganzen bin ich jedoch jetzt schon verliebt. Das war mein erster Nachtspaziergang. 5 th Avenue, ein kurzes Verweilen im Madison Square Park und Skateboarder im Washington Square. Die Geräusche und die Kulisse entsprechen dem, was man aus vielen Filmen kennt. Das mag daran liegen, dass die Filmemacher in New York einfach draufhalten und Stadtszenen 1:1 real in den Film einfließen. Taxifahrer sind im Übrigen nicht wirklich ansprechbar und helfen einem auch nicht mit dem Koffer. Wenn man ihnen dann kein Trinkgeld gibt, wird man angefaucht. Bei irgendwem im Esszimmer steht ein Zebra vorm Bücherregal. Eine durch und durch echte Stadt mit autenthischen Leuten und einem unnachahmlichen Flair.Lue lisää

  • Central Park

    26. tammikuuta 2020, Yhdysvallat ⋅ ⛅ 6 °C

    Die kleine Oase der bewussten Großstädter ist der Central Park. Man kann hier wunderbar flanieren und nirgendwo liegen Natur und architektonische Superlative so nah bei einander. Die Kutschen fahren nach wie vor und die Kutscher sind stilecht gekleidet mit rotem Frack und schwarzem Zylinder. Früher in den 20er Jahren gab es in New York bei den betuchten Bewohnern einmal den Trend ein Eichhörnchen als Haustier zu besitzen. Als der Trend vorüberging, wurden die Eichhörnchen im Centralpark ausgestzt und deren possierliche Verwandtschaft kann man heute beobachten. Des Weiteren gibt es Prediger, Dackel und Hot Dogs und wer sich nach Sonne sehnt, findet diese hier; denn die tiefen Schluchten der nicht endenden Wolkenkratzer lassen kaum zu, dass die Sonne die Straße berührt. Sehnt sich der New Yorker im Central Park nach Natur und Horizont? Manchmal kommen sie mir vor als würden Sie in einer Blase leben - sie scheinen gar nicht richtig anwesend zu sein und um so länger sie in ihrer Stadt verweilen, desto mehr verblasst Ihnen die Erinnerung an goldene Kornfelder und Grashüpfer; und zu Hause schauen sie sich vielleicht Bildbänder von der Toskana an und träumen von Lavendelmeeren und Weinbergen.
    Lincoln persönlich beäugt den Park vom Rande. Ob er sich hätte vorstellen können, dass New York einmal so eine Gigantenmetropole wird?...
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  • Skyline from different perspectives

    28. tammikuuta 2020, Yhdysvallat ⋅ ⛅ 4 °C

    Die Wolkenkratzer sind an sich eines der beeindruckendsten Wahrzeichen New Yorks. Dabei stelle ich fest, dass diese hinter jeder Straßenecke hervorragen. Ich kam mir heute vor wie eine geschrumpfte Version von Alice im Wunderland. Die Wolkenkratzer sind wie Pilze, die überall aus betonierter Erde herausragen. Man schaut hinauf und fragt sich, wer wohnt da, wer arbeitet da, wer muss die Fenster putzen... Manhattan ist an sich aus der Ferne wie ein Stillleben. Nur, dass die Blumen unbeugsam sind und die Insekten, die im Abendlicht herumschwirren sind Helikopter mit gestressten, hektischen Businesspinguininsassen. Der Blick in die Tiefe macht einen schwindelig und die Stadt wirkt als wenn sie keine Grenzen kennt.Lue lisää

  • Freiheitsstatue und Ellis Island

    30. tammikuuta 2020, Yhdysvallat ⋅ ☀️ 0 °C

    Heute habe ich mir mehrfach die Frage gestellt, was Freiheit bedeutet. Ich bin zu dem Schluss gekommen das dies bedeutet: Das zu machen, was man will; der zu sein, der man sein möchte - unabhängig von "Bildung", Herkunft oder elterlicher oder gesellschaflicher Programmierung.
    Während der gemeine Tourist von einem Foto zum nächsten hetzt, habe ich mir die Freiheit genommen die Zeitlosigkeit zu genießen. Ich bin langssm um die Freiheitsstatue spaziert und habe mehrfach gemütlich auf der Bank gesessen und mein Gesicht von der Sonne erwärmen lassen. Dabei dachte ich, welche Privilegien wir genießen: Wir kommen mit dem Flugzeug irgendwohin und Maps bringt uns zum Zielort und am Abend drehen wir die Heizung auf. Ich versetzte mich in die europäischen Einwanderer, wie Sie in der dritten Klasse ohne Gepäck und kaum einen Cent in der Tasche wochenlang auf einem riesigen Dampfer saßen, nicht sicher, wann und ob sie jemals Land erreichen. Beim Anblick der Freiheitsstatue wussten sie, sie haben es fasst geschafft. Es folgte die Inspektion, Befragungen und die Aufnahme der Personalien auf Ellis Island. Der Ort strahlt noch heute die Hoffnungen aller aus die dort zum ersten Mal einen Fuß in ihr neues Leben setzten; den ersten Blick auf so hohe Gebäude warfen, wie sie sie noch nie zuvor gesehen haben. Später werden einige von Ihnen selbst am Bau von noch größeren und noch imposanteren Gebäuden beteiligt sein. Ich saß eine Weile fast alleine auf Ellis Island. So kalt der Januar in New York ist, so schön ist es einige Orte in aller Ruhe und ohne viel Menschentrubel erleben zu können.
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  • The Bronx Museum of the Arts

    1. helmikuuta 2020, Yhdysvallat ⋅ ☁️ 5 °C

    Heute bin ich in die Bronx gefahren, um mir die gesammelten Fotografien von Henry Chalfant anzusehen. Die Graffiti- und Breakdanceszene entwickelte sich in den 70 er und 80er Jahren in der Bronx; die Kids suchten sich ihre Nischen, in denen sie kreativ werden konnten, hatte die Bronx doch selbst wenig zu bieten. Auch heute noch ist das Viertel recht rau und der Kontrast zum überkandidelten Manhattan groß. Um so schöner, dass sich diese Kultur und Kunst entwickelte, komplette Bahnzüge zu besprühen, um die Stadt generell bunter zu machen. Henry, der mit den Kids eigenlich nie was zu tun hatte, fing an die Züge zu fotografieren und alle Abzüge in kleinster Handarbeit zusammen zu kleben. Er hatte zum Fotografieren von fünf Abzügen genau eine Haltestellenlänge Zeit. Jeder Zug wurde zudem schnell wieder gereinigt, so dass seine Fotos die einzigen Zeitzeugen dieser kurzlebigen Kunst sind. Nach anfänglicher Skepzis taten sich die Sprayer mit Henry zusammen. Sie besuchten ihn in seinem Studio und vermachtem ihm mehrere Sketchbooks, die ebenfalls im Bronx Museum zu sehen sind. Es war ein tolles Erlebnis und gerne hätte auch ich mal so einen Zug in einen Bahnhof hier in Brooklyn einfahren sehen...Lue lisää

  • Little mix

    1. helmikuuta 2020, Yhdysvallat ⋅ ☁️ 5 °C

    Kleine Mischung
    Wall Street's public Atrium

    Random subway users

    Ältester Waffenladen New Yorks

    Das ehemalige Hauptgebäude des NY Police Department - Heute Privatwohnhaus

    Clam House Little Italy Info:
    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Umberto's_Clam_…

    Old American classic car
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  • Bushwick das neue Brooklyn

    2. helmikuuta 2020, Yhdysvallat ⋅ ⛅ 5 °C

    Nach meinen Impressionen in der Bronx nahm ich mir vor noch etwas mehr über die Graffiti und Streetartaszene in Erfahrung zu bringen. Sonntag Morgens also machte ich mich auf den Weg in die menschenleeren Straßen vom Stadtteil Bushwick. Die Nachtclubs waren geschlossen und die partyhungrigen kids schliefen hinter von Stahlleitern verdeckten Fenstern ihren Rausch aus. Das Viertel erinnert an Ostberlin Friedrichshain Mitte der 90er Jahre. Alles ist schäbig, vermüllt und überall gibt es halb verlassene Gebäude. Ein perfekter Spielplatz für Abenteurer und Künstler. Ganze Straßenzüge sind mit Graffiti verschönert, die Kids machen jedoch auch Transporter oder Mülltonnen zu ihrer Austobfläche. Es gibt relaxte Cafes und billige mexikanische Restaurants und die besten Second Hand Stores der Stadt. Früher wurde das Viertel vor allem von deutschen Textilindustriellen und italienischen Backstein - und Stahlbauern bewohnt. Es gibt alte loftartige Industriehäuser, die riesige Fenster mit viel Lichteinfall bieten. Ich habe Bushwick zu meinem Lieblingsstadtteil erklärt. Künstlertum und Inspiration liegen in der Luft und müssen nur eingeatmet werden und gehen so ganz einfach auf einen über. Am Ende war ich bis 21:00 dort unterwegs. Brooklyn is dead...Lue lisää

  • American way of life

    5. helmikuuta 2020, Yhdysvallat ⋅ ⛅ 26 °C

    Es gibt Freundschaften, die für ein ganzes Leben bestimmt sind. Hier in Jupiter bin ich bei meiner Schulfreundin Jessi und wir lachen über alte Geschichten und ich freue mich, dass sie und ihre Familie sehr glücklich den amerikanischen Traum leben. Natürlich ist alles viel "amerikanischer " als in New York und ich darf dabei sein und lerne ein Stück echte USA kennen: Ihren Sohn zum Schulbus bringen und mit zum Football Training kommen; spazieren durch eine typische Florida Kleinstadt "Stuart" und das leckerste: "fried cheescake", den ich dank Jessi nun kenne und zu meinem Lieblingsdessert erkläre!!!Lue lisää

  • Henry Morrison Flagler Museum

    7. helmikuuta 2020, Yhdysvallat ⋅ ⛅ 22 °C

    Auch in Palm Beach findet sich eine beachtliche Sammlung Europäischer und Amerkanischer Kunst. Das Museum war ehemaliger Sitz der Flaglerfamilie und wurde tatsächlich bis in die 60er Jahre hinein bewohnt. Die Sammlung würde ich als herausragender als die des Guggenheim bezeichnen und man erhält einen faszinierenden Eindruck über die Lebensweise amerikanischer Großindustrieller im vorletzten und letzen Jahrhundert. Französisch - italienisches Flair unter den Palmen Floridas...Lue lisää

  • Vertrauen und Intuition

    11. helmikuuta 2020, Jamaika ⋅ ⛅ 30 °C

    Heute hatte ich einen der intensivsten Tage meiner Reise... ich kam gegen 14 Uhr in Kingston an. Am Flughafen habe ich mir einen Taxifahrer in die Stadt genommen. Angekommen am bewachten Busbahnhof musste ich fest stellen, dass es nicht so einladend aussieht, die Gegend zu Fuß zu erkunden, aber ich hatte noch 3 h bis zur Abfahrt nach Port Antonio. Kurzerhand fragte ich den Taxifahrer, ob er mir etwas von Kingston zeigt. Schnell waren wir beim Thema Sicherheit. Es sei zu erwähnen, dass es auf dem Weg vom Flughafen eine bewaffnete Polizeikontrolle gab und ich ebenfalls einen Militärkonvoi mit 5 Trucks mit je ca. 20 bewaffneten Soldaten passierte... Mein Taxifahrer Marvin erklärte mir, dass Kingston ein heißes Pflaster ist und ich mich eigentlich nirgendwo planlos rumtreiben sollte. Es gibt Uptown und Downtown wie in New York. Nur das Downtown in Kingston bedeutet, dass man sich weder Tags noch Nachts dort als Tourist bewegen sollte. Es sei denn man ist oder war mal mit jemanden aus dem Virtel dort unzerwegs, dann hat man soetwas wie Diplomatenschutz. Marvin war offen, herzlich und ehrlich und mit 40 schon Großvater... Er fragte dann, wo ich hin will Bob Marley Museum, das Bankenvirtel ? No way! Ich fragte, ob es klar geht durch sein Viertel in Downtown zu fahren, da ich mich mehr für das echte Leben interessiere. Am Ende sind wir ca. 2 h unterwegs gewesen. Ich habe seine Freunde und Familie kennen gelernt, habe was in seinem Lieblingsstraßenkiosk getrunken und war beeindruckt und fasziniert zugleich. Es ist dort dreckig und vermüllt, aber die Menschen machen das Beste aus dem, was sie haben. Die Häuschen und Verschläge werden bunt bemalt und es wird darauf wert gelegt, dass die Kids Grüßen, wenn ein Gast kommt. Dank Marvin konnte ich einen Teil von Kingston sehen, der Touristen normalerweise verschlossen bleibt und auch hat meine Intuition mir gesagt, dass er ein aufrichtiger und fleißiger Mann ist, dem man vertrauen kann. Am Ende wollte er nur 15$ Benzingeld obwohl er mich davor bewahrt hat 2 h länger am Busbahnhof abzuhängen. Es war eine tolle Erfahrung und ein aufregender Start in die Woche. Die Busfahrt später führte mich 3 Stunden durch den Dschungel - über so viele Serpentinen, dass mir zum ersten Mal vom Bus fahren schlecht wurde; doch belohnt werde ich mit der friedlichsten und entspanntesten Gegend Jamaicas "Portland Parish" . Mein Zimmer liegt im Haus einer sehr freundlichen Familie und zum Einschlafen neben Bananenbäumen gibt es Grillenzirpen und Froschgequake. Am Tage werde ich direkt losziehen, einen großen Kaffee suchen und Port Antonio erkunden.Lue lisää

  • Port Antonio Station - Ziel: Paradies

    12. helmikuuta 2020, Jamaika ⋅ ☀️ 28 °C

    Ein jamaikanisches Frühstück beinhaltet ohne Probleme direkt Kartoffeln, Curryhünchen und Teigtaschen. Der Kaffee ist fantastisch und kommt aus dem Regenwald im benachbarten Bergland. Die Kirche hat Meerblick und alles ist irgendwie immer improvisiert . Es fällt aber erneut auf, dass die Leute unglaublich freundlich sind; Touristen sind kaum zu finden und ich werde zurecht als Exotenalien beäugt und falle auf. Ich bin einen Katzensprung vom Paradies entfernt.Lue lisää

  • Matkan lopetus
    1. maaliskuuta 2020