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- Day 11–12
- July 24, 2024 at 5:00 PM - July 25, 2024
- 1 night
- ⛅ 20 °C
- Altitude: 2,134 m
KenyaMorijo1°43’13” S 35°50’4” E
Loita Hills - Tag 1

Heute sind wir Richtung Loita Hills gestartet.
Aus der Stadt Narok sind wir abgeholt worden und es ging erstmal 2 Stunden über eine Lehmpiste die mehr aus Schlaglöchern, Senken, Geröll und Bachläufen besteht.
Die großen Regenfällen im Frühjahr haben Teile der Strasse fast unpassierbar gemacht.
Das hat den Fahrer allerdings nicht gestört: mit teilweise bis zu 60 km/h hat er weder sein Auto noch uns geschont.
Im Hochtal der Berge war unser Camp bereits aufgebaut: zwei Zelte mit ebensovielen Löchern wie sie die Strasse hatte. Richtig öffnen oder schließen ließen sie die Zelte leider auch nicht wirklich. Aber es wurde uns versichert, dass es keine Moskitos gibt - wir haben auch keine gesichtet, wie bisher übrigens noch nirgends auf unserer Reise.
Gekocht wurde von einem Masai Koch (Chef), gegessen haben wir am Lagerfeuer.
Die Nacht wurde dann kalt. Sehr kalt. Sogar so kalt, dass uns unser Gastgeber, der Chef und später auch Peter (unser Guide) davon berichteten, dass sie gefroren hätten.
Am nächsten Morgen ging es dann wirklich los. Schnell noch ein kleines Frühstück, Rucksäcke schultern, die Geschenke der Masai annehmen (buntes Baumwolltuch: Shuka) und dann endlich los.
Unser Guide Peter und sein Freund Moses haben uns den gesamten Tag begleitet.
Insgesamt war die erste Strecke ca. 21 km lang, dabei haben wir ca. 300 Höhenmeter überwunden. Da die Strecke aber teilweise sehr unwegsam war, haben wir inklusive Pausen über sieben Stunden dafür benötigt.
Zu Beginn sind wir durch allgäuähnliche Landschaften gewandert. Dann kamen Buschland, Grasland und natürlich der sehr beeindruckende Urwald. Wir mussten Flüsse durchqueren und uns einen einigermaßen gehbaren Weg durch Sümpfe suchen.
An vielen Stellen hatten wir den Eindruck, wir wären mitten in einer Doku über einen Regenwald.
Im Urwald von Loita leben u.a. Elefanten, Löwen, Leoparden, Affen und Hyänen.
Als wir den Wald betraten haben wir eine eindrückliche Warnung und Belehrung durch Peter erhalten. Das einzig wirklich gefährliche Tier im Wald sei der Büffel.
Falls so ein Büffel auf uns zukommen sollte, gilt: Rücksäcke wegwerfen sofort umdrehen und weglaufen. Einen großen Baum suchen um sich zu verstecken. Gibt es den nicht: kleineren Baum zum hochklettern suchen. Geht das auch nicht: Zickzack um Bäume laufen. Nächste Option: in ein Gebüsch kriechen. Und wenn das alles nicht funktioniert: flach auf den Boden legen.
Aber, so versicherte uns Peter, ihm wäre so ein Büffelangriff mit Touristen noch nie passiert…
Unser Nachtcamp lag dann mehr als 8 km von jeglicher Zivilisation mitten im Wald. Dank der Esel, waren wir aber mit dem nötigsten ausgestattet.Read more
Traveler
Es sieht anstrengend aus 😊
Traveler
Ohh gute Besserung 😘
Traveler
😅