• LoNgs
  • Lars Ngo
  • Phuong Ngo
Jul – Aug 2024

Die LoNgs in Kenia

26 Tage unterwegs in Kenia!
Mit dem Auto, Zug, Boot, Motorrädern, Fahrrädern und zu Fuß. Dabei werden wir vier in einem wundervollen Hotel mit Pool, in einfachen Hütten mit nur teilweise festen Wänden und in Zelten wohnen.
Mal gucken, was wird…
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  • Trip start
    July 14, 2024

    Es geht endlich los!

    July 14, 2024 in Germany ⋅ ☀️ 16 °C

    Yeahhh!
    Das Abenteuer beginnt. Wir sind heute morgen pünktlich mit dem Zug Richtung Frankfurt Flughafen aufgebrochen.
    Wir freuen uns über jeden Follower!

  • Istanbul

    Jul 14–15, 2024 in Turkey ⋅ ☀️ 27 °C

    Tja, eigentlich sollte Istanbul nur ein kleiner Zwischenstopp von etwa einer Stunde werden.
    Aber die „sehr gute“ Fluggesellschaft Turkish Airlines hat unseren Anschlussflug nach Nairobi um 1 1/2 Stunden vorverlegt. Damit war er für uns nicht mehr zu bekommen.
    Das hieß: 23 Stunden ungeplant in Istanbul. 😳
    Wir haben versucht das Beste daraus zu machen.
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  • Angekommen!

    July 16, 2024 in Kenya ⋅ ☁️ 15 °C

    Hier sind wir endlich. Mitten in der Nacht gelandet. In Istanbul gab es tatsächlich noch eine kleine Gefühlsachterbahn: erst war nicht klar, ob wir wirklich Sitze im umgebuchten Flug hatten - der Flug war überbucht. Und dann kannten die Mitarbeitenden am Flughafen die elektronischen Visa von Kenia nicht. 🤷🏼‍♂️

    Finally. Wir sind hier!
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  • Kimakia Teeplantagen

    Jul 16–17, 2024 in Kenya ⋅ 🌧 18 °C

    Die Kimakia Teefelder liegen am Rand eines großen Regenwaldes zwischen 1900m und 2300m Höhe.
    Unsere Unterkunft liegt mitten zwischen den Teefeldern am Rand des Regenwaldes in einem Tal. Die letzten 1,5km waren ziemlich abenteuerlich und nur mit 4x4-Antrieb zu bewältigen.

    Bis auf das Wetter (wechselweise Regen und Nebel bei 15-18 Grad) gefällt es uns sehr gut hier. Nachdem wir dringend eine Mütze Schlaf nötig hatten, haben wir eine kleine Wanderung durch den Wald und die Teefelder unternommen.
    Am schönsten fanden wir alle allerdings (allem voran alle unter 18): kein Internet, kein Handyempfang!
    Zum Tagesabschluss gab es dann noch ein kleines Erdbeben.

    Ach ja: auf dem Weg von Nairobi hierher, haben wir während der Fahrt unseren rechten Scheibenwischer verloren. Zack, weg war er. Und hat zum Abschied einen kleinen Riss in der Windschutzscheibe hinterlassen.
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  • Naivasha See I

    Jul 17–21, 2024 in Kenya ⋅ ☁️ 20 °C

    Von Regenwald ging’s zum Naivasha Lake.
    Am ersten Tag haben wir mit dem Fahrrad den Hell’s Gate Nationalpark erkundet.
    Sehr cool, wenn man an Zebras, Impalas und anderen Tieren mit dem Fahrrad vorbei fährt.
    Zwischendurch sind wir noch durch die namensgebenden Schlucht gewandert und geklettert.

    Die Unterkunft (Camp Carnelys) ist sehr naturnahe. Inklusive Ritzen in Boden und Wänden für Geckos, Spinnen und Co.
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  • Naivasha See II

    July 19, 2024 in Kenya ⋅ ☁️ 20 °C

    Wir sind immer noch hier am See.
    Nach dem Frühstück wurde der Vormittag durchgechillt (=entspannt/ausgeruht). Nachmittags ging’s dann per Boot zur Cresent Island.
    Durch den seit Jahren ansteigenden Wasserspiegel des Sees, wurde aus einer Landzunge diese Insel. Dort leben jetzt ausschließlich Pflanzenfresser - ohne Raubtiere. Deshalb darf man zu Fuß über die gesamte Insel wandern. Das ist voll krass (=sehr beeindruckend), wenn man ganz nahe durch ganze Herden spazieren kann.
    Wir sind dort einem sehr engagierten Ranger begegnet, der hat sich sofort mit Lars angefreundet, hat ihm alles erklärt und gezeigt und eine Privatführung mit ihm veranstaltet.
    Am Schluss sind wir dann fast auf eine beeindruckend große Python getreten. Nur 20cm neben ihr ist unser Guide an ihr vorbei. Adlerauge Sven hat sie natürlich entdeckt.
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  • Naivasha See III

    July 19, 2024 in Kenya ⋅ ☁️ 20 °C

    Das mit dem Foto auswählen, von der Kamera aufs Tablet ziehen, bearbeiten und Eintrag erstellen braucht eben Muße… daher kommt unser Eintrag zum Klettern erst jetzt.

    Im Hell‘s Gate Nationalpark steht dieser schöne Felsen: Fishermans Tower.
    Bis auf ca. 50 m kann man den beklettern.
    Und was von unten so leicht aussieht, stellt sich dann doch als teilweise anspruchsvolle Strecke heraus.
    Und auch wenn Mann dachte: „Pfff was soll schon passieren, ich bin doch gesichert.“, steigt der Adrenalinspiegel bis auf Händezitterniveau.

    Es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht!
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  • Das ist der Hof. In der zweiten Lehmhütte von rechts haben wir geschlafen.
    Ein Tag junge Lämmer......habe Lucia und Lars auf den Arm gekackt.Blick vom HofDas wichtigste TransportmittelJackson, seine Frau Alice, Christin, Nelli, Vater, MutterDiese glatten Haare waren für Nelli etwas ganz besonderesDer jüngste, FidelChristin, Fidel, der Cousin und SvenLars war voll integriertOb sich diese Haare jemals wieder entknoten lassen?Fidel war fasziniert von Handy und KameraZu zweit geht es vielleicht besserNa klar: Lars spielt Fußball

    Jacksons Familie (Mount Suswa)

    Jul 21–22, 2024 in Kenya ⋅ ☁️ 24 °C

    (Die Fotos der Familie wurden mit ausdrücklicher Zustimmung - man könnte auch sagen: mit Aufforderung - gemacht und hier veröffentlicht.)

    Wir durften zu Gast bei Jackson’s Familie sein.
    Außerordentlich freundlich und offen hat uns die gesamte Familie willkommen geheißen.
    Jackson ist Massai und lebt gemeinsam mit seinem Bruder und seinen Eltern in einem Hochtal auf Mount Suswa in etw 2200 m Höhe. Jackson hat drei Kinder und eine Frau.
    Sie leben von Landwirtschaft (Ziegen, Schafe, Kühe, Mais).

    Um zu ihrem Hof zu gelangen sind wir als Beifahrer erstmal über 20 km sehr holprige und staubige Lehmwege den erloschenen Vulkan hochgefahren. Es war für die beiden alten Erwachsenen gar nicht so leicht, bei dem Gewackel sitzen zu bleiben. Sven durfte mit Jackson vorne fahren - staubig galt also nicht für ihn.Nach gut 40 Minuten waren wir dann am Ziel.

    Wir haben uns seinen Hof, seine Tiere und vor allem seine Familie zeigen lassen. Jackson‘s Familie hat häufiger Besuch von Gästen - bisher aber noch nie von Familien. Umso aufregender war es für seine Kinder.

    Nach einem Nachmittag und einer Nacht ging es am nächsten Morgen wieder zurück nach Suswa Town zu unserem Auto.

    Das war eine sehr besondere Erfahrung für uns und wir sind de Familie sehr dankbar für ihre Gastfreundschaft!
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  • Maasai Mara

    Jul 22–24, 2024 in Kenya ⋅ ☁️ 27 °C

    Was sollen wir schreiben? Eine klassische Safari eben.
    Überwältigende Tier- und Pflanzenwelt.
    Fast 12 Stunde durch den größten und bekanntesten Nationalpark Kenias. Mit Jack, unserem Fahren und Guide.

    Morgen Vormittag brechen wir zu unserer 3-tägigen Wanderung auf. Daher wird es hier erst wieder gegen Ende der Woche Neuigkeiten geben, dann aus Nairobi.
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  • Loita Hills - Tag 1

    Jul 24–25, 2024 in Kenya ⋅ ⛅ 20 °C

    Heute sind wir Richtung Loita Hills gestartet.
    Aus der Stadt Narok sind wir abgeholt worden und es ging erstmal 2 Stunden über eine Lehmpiste die mehr aus Schlaglöchern, Senken, Geröll und Bachläufen besteht.
    Die großen Regenfällen im Frühjahr haben Teile der Strasse fast unpassierbar gemacht.
    Das hat den Fahrer allerdings nicht gestört: mit teilweise bis zu 60 km/h hat er weder sein Auto noch uns geschont.

    Im Hochtal der Berge war unser Camp bereits aufgebaut: zwei Zelte mit ebensovielen Löchern wie sie die Strasse hatte. Richtig öffnen oder schließen ließen sie die Zelte leider auch nicht wirklich. Aber es wurde uns versichert, dass es keine Moskitos gibt - wir haben auch keine gesichtet, wie bisher übrigens noch nirgends auf unserer Reise.
    Gekocht wurde von einem Masai Koch (Chef), gegessen haben wir am Lagerfeuer.
    Die Nacht wurde dann kalt. Sehr kalt. Sogar so kalt, dass uns unser Gastgeber, der Chef und später auch Peter (unser Guide) davon berichteten, dass sie gefroren hätten.

    Am nächsten Morgen ging es dann wirklich los. Schnell noch ein kleines Frühstück, Rucksäcke schultern, die Geschenke der Masai annehmen (buntes Baumwolltuch: Shuka) und dann endlich los.
    Unser Guide Peter und sein Freund Moses haben uns den gesamten Tag begleitet.
    Insgesamt war die erste Strecke ca. 21 km lang, dabei haben wir ca. 300 Höhenmeter überwunden. Da die Strecke aber teilweise sehr unwegsam war, haben wir inklusive Pausen über sieben Stunden dafür benötigt.

    Zu Beginn sind wir durch allgäuähnliche Landschaften gewandert. Dann kamen Buschland, Grasland und natürlich der sehr beeindruckende Urwald. Wir mussten Flüsse durchqueren und uns einen einigermaßen gehbaren Weg durch Sümpfe suchen.
    An vielen Stellen hatten wir den Eindruck, wir wären mitten in einer Doku über einen Regenwald.

    Im Urwald von Loita leben u.a. Elefanten, Löwen, Leoparden, Affen und Hyänen.
    Als wir den Wald betraten haben wir eine eindrückliche Warnung und Belehrung durch Peter erhalten. Das einzig wirklich gefährliche Tier im Wald sei der Büffel.
    Falls so ein Büffel auf uns zukommen sollte, gilt: Rücksäcke wegwerfen sofort umdrehen und weglaufen. Einen großen Baum suchen um sich zu verstecken. Gibt es den nicht: kleineren Baum zum hochklettern suchen. Geht das auch nicht: Zickzack um Bäume laufen. Nächste Option: in ein Gebüsch kriechen. Und wenn das alles nicht funktioniert: flach auf den Boden legen.
    Aber, so versicherte uns Peter, ihm wäre so ein Büffelangriff mit Touristen noch nie passiert…

    Unser Nachtcamp lag dann mehr als 8 km von jeglicher Zivilisation mitten im Wald. Dank der Esel, waren wir aber mit dem nötigsten ausgestattet.
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  • Loita Hills - Tag 2

    Jul 25–26, 2024 in Kenya ⋅ ⛅ 21 °C

    Nachdem wir gestern noch lange am Feuer saßen, das wirklich sehr leckere Essen gemeinsam genossen haben und uns viele Geschichten erzählt haben, hieß es heute Morgen um 7:00 Uhr: aufstehen.
    Der erste Gedanke nach dem aufwachen: Wahnsinn, wir sind mitten in einem Urwald, umgeben von nichts als Natur und wilden Tieren. Einige von ihnen wie z.B. Leoparden konnte man sogar noch am morgen in der Nähe des Camps rufen hören.

    Und dann fallen uns die Geschichten von gestern Abend wieder ein, zum Beispiel, von der gleichen Wanderung vor einigen Jahren, als nachts plötzlich drei Löwen am gleichen Camp auftauchten. Die Esel sind damals voller Panik geflohen und konnten damit nicht mehr durch die Masai beschützt werden. Voller Hektik wurden Taschenlampen, Speere und Macheten zusammen gesucht und die Verfolgung aufgenommen. Aber am Ende mussten drei Esel ihr Leben lassen.
    Wir haben auch lange den phantastischen Sternenhimmel beobachtet. Unsere Begleiter waren sehr überrascht, dass man bei uns in den Städten davon nur noch einen Bruchteil sieht. Wir wieder waren überrascht, ob wir wüssten, was diese Sterne denn wären. Ob es Steine oder große Feuer wären. Mit unserem Schulwissen haben wir dann versucht Sonnen, Lichtgeschwindigkeit usw. zu erklären.

    Um 8:30 ging es endlich los: zuerst durch einen kleinen Fluss und dann durch ein Tal, eine weitere Sumpflandschaft (inkl. Flusspferdspuren) den Berg zum höchsten Punkt der gesamten Wanderung.
    Wir sind heute nur 13,5 km gelaufen, dafür hatten wir deutlich mehr Auf- und Abstiege.
    Daher haben wir am Ende ebenfalls fast sieben Stunden benötigt.
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  • Loita Hills - Tag 3

    Jul 26–27, 2024 in Kenya ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach der Ankunft an unserem letzten Camp hieß es für drei von uns vieren: waschen! Nach drei Tagen Wanderung nimmt man erstaunlich stark und unangenehm den eigenen Körpergeruch wahr. Also haben wir uns im Bach neben unserem Camp mit eiskaltem Bergwasser gewaschen. Aus Jugendschutzgründen gibt es dafür keinen fotografischen Nachweis.
    Am letzten Abend hatten unsere Begleiter noch eine Überraschung für uns: erst wurde für uns gesungen und getanzt, dann durften wir mitsingen und tanzen. Das war uns gar nicht unangenehm… aber dann doch ganz schön. Natürlich durfte auch der obligatorische Sprungtanz der Masai nicht fehlen.
    Und dann wurde jedem von uns ein Löffel us dem im Wld gefundenen Zedernholz geschenkt.
    Am Lagerfeuer essend und redend, hörten wir dann in der Nähe lautes Krachen von brechenden Ästen. Das seien Elefanten, die hier in der Nähe fressen. Später durften wir dann noch ebenso nahem Geheul von Hyänen lauschen.

    Zum Frühstück und Abendessen trinken die Masai Tee. Mit Milch und viiiiel Zucker. Das ganze wird in einem Topf auf dem Feuer ewig gekocht. Wenn man süß mag eigentlich ganz lecker. Sonst besteht unser Frühstück aus Pancakes, Rührei, Bohnen.

    Der letzte Abschnitt war nur ca. 8 km kurz. Dafür ging es eigentlich ständig bergab: von 1400 m sind wir auf 750 m abgestiegen. Teilweise mit bis zu 30% Gefälle auf Geröll und lockerem Gestein. Jeder von uns (Touristen) hat sich einmal richtig hingelegt, aber auch unsere Guides sind ganz schön ins Rutschen gekommen. Unser Ziel lag in den Ausläufern der Magadi Wüste und entsprechend hat sich die Temperatur geändert.

    Nach drei Tagen sind wir uns einig: es war vermutlich die anstrengendste aber ganz bestimmt auch die beste Wanderung unseres Lebens!
    Das Erlebnis so weit weg von allem mitten in einem Urwald zu sein, der Austausch mit den Guides, die unfassbar vielfältige Flora und Fauna. Das hat es für uns zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.

    Während wir mit dem Auto innerhalb von drei Stunden zurück nach Nairobi gebracht wurden, sind unsere Guides übrigens noch 1-2 Tage durch den Wald unterwegs bis sie wieder zu Hause sind.
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  • Nairobi

    Jul 27–30, 2024 in Kenya ⋅ ☁️ 21 °C

    In Nairobi haben wir drei Nächte in den Tree Houses verbracht. Das war sehr schön dort. Und viiel zu groß. Die Kinder hatten ein eigenes Haus. Jeder der Unterkünfte hätte für uns vier alleine ausgereicht. Es lag sehr zentrumsnahe und man musste durch zwei Sicherheitsschranken um zu diesem Wohnviertel zu gelangen. Dabei geht es in erster Linie nicht darum Kriminelle draußen zu halten, sondern eher darum, arme Menschen nicht dort haben zu wollen. Unsere Uberfahrer sind erst immer dorthin gelangt, wenn sie die Scheiben runter gemacht haben und wohlhabende Europäer (Asiatinnen) zu sehen waren.

    Wir haben Nairobi hauptsächlich zum Ausruhen genutzt. Lediglich zu einer Stadtführung mit einem ehemaligen Straßenkind und zu einer Stipvisite bei Charlie‘s Travels konnten wir uns aufraffen.

    Der „Stadtspaziergang“ mit Tsunami war sehr eindrucksvoll. Tsunami ist wortwörtlich auf der Straße geboren worden und hat dort über 20 Jahre gelebt. Er hat uns gezeigt und erzählt, wo und wie er gelebt hat und dass Straßenkinder keinen Wert haben. Sie werden verjagt, von der Polizei verprügelt, mit Messern und Steinen attackiert. Nachdem sie von Autos angefahren wurden, blutend von der Polizei zum Sterben zurückgelassen. Seine Schwester ist mit 16 Jahren an Aids (bzw. einer Lungenentzündung) unter einer Brücke gestorben. Die HIV-Infektion hat sie sich bei einer der diversen Vergewaltigungen zugezogen.
    Mit 16 war er - wie viele andere - von einer frühkindlichen Lösungsmittelabhängigkeit über Alkohol und Haschisch, stark Kokain abhängig.
    Staatliche Unterstützung gibt es so gut wie nicht. Lediglich der indische Tempel öffnet einmal in der Woche die Türen für alle obdachlosen, um ihnen eine Mahlzeit und ein paar Stunden Sicherheit zu geben. (Die christlichen Kirchen erwarten für diese Leistung vorher, dass man Christ wird…).

    Armut - vor allem in großen Städten - sieht außerhalb der sogenannten westlichen Welt wohl überall ähnliche schrecklich aus. Das aber direkt von jemandem erzählt und gezeigt zu bekommen, der es erlebt hat, hinterlässt einen unvergesslichen Eindruck.

    Mittlerweile hat Tsunmai sich aus diesem Leben heraus gekämpft, u.a. indem er diese Stadtführungen anbietet. Und weitere Projekte mit ehemaligen Straßenkindern organisiert.

    Am nächsten Tag haben wir Brenda bei Charlie’s Travels besucht. Die beste Reiseoperatorin die es gibt!
    Sie sorgt dafür, dass unsere Unterkünfte, Transporte, Guides und alles andere gebucht sind und reibungslos funktionieren. Gibt uns Tipps, rät uns wann wir spätestens aus Nairobi (wegen angekündigter Proteste) raus sein sollten und welche Strecken wir fahren sollen. Wann auch immer wir eine Frage oder ein Problem haben: Brenda ist nur eine WhatsApp-Nachricht entfernt. Danke!

    Und ja: der Kontrast/Widerspruch zwischen dem Leben der Straßenkenkinder und unserer Reise ist uns sehr bewusst. Deshalb haben wir praktisch alle Leistungen bei kleinen lokalen (oft familiären) Anbietern, die faire Löhne zahlen gebucht.
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  • Amboseli Nationalpark

    Jul 30–Aug 1, 2024 in Kenya ⋅ ☁️ 27 °C

    Morgens um 7:30 Uhr ging es los Richtung Amboseli Nationalpark. Brenda (Reisekoordinatorin) wollte uns vor 9:00 Uhr aus Nairobi raus wissen, da bei den ggf. stattfindenden Protesten (immer Dienstags und Donnerstags) die wichtigsten Straßen blockiert sind. Bevor es losging hatten wir noch ein krankes Kind zu versorgen (Bauchschmerzen, Durchfall), dank der großzügig geplanten Reiseapotheke war das aber kein Problem.
    Knapp vier Stunden über Kenias Straßen - zu den Straßenverhältnissen und der Erfahrung selbst zu fahren, kommt noch ein Beitrag wenn wir wieder zu Hause sind - unsere längste Strecke.
    Die Unterkunft „Kili Springs Camp“ ist sehr schön und niedlich, sie wird von einer Familie privat betrieben. Noch am Nachmittag hat der Sohn der Familie sowie einige weitere Freunde eine Motorradsafari mit uns unternommen. Das war in erster Linie holprig, staubig und gut gemeint…

    Am nächsten Morgen klingelte unser Wecker um 5:40 Uhr: auf zum Game Drive in den Nationalpark!
    Der Amboseli ist berühmt für seine große Population von Elefanten und so sind wir dann auch den ganzen Tag Elefantenfamilien oder einzelnen Bullen begegnet. Die haben sich durch uns in keinerlei Hinsicht stören lassen, sodass wir teilweise auf wenige Meter in ihre Nähe gekommen sind. Das heißt, eigentlich sind sie in unserer Nähe gekommen.

    Deshalb heute mal hauptsächlich Elefanten!
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  • Es fahren hier prinzipiell immer nur diese beiden Züge - zu den immer gleichen Zeiten.
    Es gibt noch Reisegruppen mit noch mehr GepäckMit bis zu sagenhaften 100 km/h Rast der Zug teilweise durch KeniaWir sitzen in der 1. KlasseBahnhof in MombasaIm Hintergrund: MombasaGroßstadtverkehrSuhaeli-Kaffee (mit Ingwer, Zimt, Zucker)Die besten Fallafel die wir je aßenTuk-Tuks sind ab jetzt unser HaupttransportmittelTeilweise hat er wirklich recht. Die Chicken-Wraps waren wirklich seeeehr gut!Zuckerrohrwasser

    Mombasa

    Aug 1–2, 2024 in Kenya ⋅ ⛅ 27 °C

    Morgens sind wir mit dem Auto in die nächste größere Stadt gefahren, haben uns von ebendiesem verabschiedet und sind in den Zug umgestiegen. Mit dem von China gebauten Zug sind wir 4 1/2 Stunden nach Mombasa gefahren. Zwischendurch gab es noch einige Elefanten und Zebras zu sehen.

    Mombasa ist die zweitgrößte Stadt Kenias. Zum ersten Mal haben wir ein richtig heißes Kenia erlebt. Und insgesamt hat un die Stadt deutlich besser gefallen als Nairobi - vermutlich haben wir in Nairobi einfach nicht die richtigen Ecken gesehen.

    Wir haben uns den. Nachmittag/Abend durch die Altstadt Mombasas führen lassen, dabei unterschiedlichste Streetfoodvarianten probiert und uns etwas über die Geschichte der Stadt erzählen lassen.

    Morgen früh geht es dann „schon“ zu unserer letzten Station Richtung Küste.
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  • In der Mitte ist unser Wohnzimmer
    Noch mal das WohnzimmerJeden Abend wird am Pool eingedecktStrand gibt es aber auchOrte für gestellte Fotos haben sie auch

    Watamu

    Aug 2–8, 2024 in Kenya ⋅ ⛅ 28 °C

    Letzte Station. Gleichzeitig fängt hier endlich der Entspannungsteil des Urlaubs an!
    Wir sind in einem wirklich sehr feinen, kleinen Hotel (17 Zimmer), dass sehr liebevoll gestaltet und mitten in die Natur gebaut wurde. Für die Kids sehr wichtig: es gibt einen Pool!
    Den ersten Tag und die halbe Nacht hat Sven auf dem Klo verbracht - er hatte eh zu viel gegessen und ein paar Gramm weniger schaden ihm nicht.

    In den nächsten Tagen wollen wir tauchen gehen, wir sind sehr gespannt, für die Kinder ist es das erste Mal.

    Ach ja, Turkish Airlines hat sich mit einer uneindeutigen Nachricht gemeldet: unser Flug wurde aus operativen Gründen geändert. Wir könne den Flug ändern oder stornieren…
    Mal sehen was wird.
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  • Der Kraken (oder: Octupus)
    LuciaSvenPhuongLars

    Watamu II (Tauchen)

    August 5, 2024 in Kenya ⋅ ⛅ 28 °C

    Die Großen wollten es den Kleinen unbedingt einmal zeigen: tauchen im offenen Meer.
    Wir haben auch schnell eine Tauchschule gefunden, die uns am Sonntag erst einen Auffrischungs- bzw. Einführungskurs im Pool eines Hotels gegeben hat.
    Der Dive Instructor Kahindi war wirklich ausgesprochen fähig und hat mit seiner sehr ruhigen Art auch Lars und Lucia in zwei bis drei Stunden die wesentlichen Dinge zum Tauchen beibringen können.

    Montag morgen waren wir dann (in einem anderen Hotel) um 8:30 zu unseren „richtigen“ Tauchgängen im indischen Ozean verabredet.
    Mit einem wirklich kleinen Boot, bei verhältnismäßig hohen Wellen ging es dann zum Innenriff. Auch wenn die Fahrt nur ca. 5 Minuten dauerte, war uns allen schon ein wenig flau im Magen. Daher, schnell die Ausrüstung an, auf die Bootskante setzen und rückwärts in das Wasser stürzen.
    Beim ersten Tauchgang hat sich das Abtauchen auf 8-10 m etwas hingezogen, da Lucia Schwierigkeiten mit dem Druckausgleich hatte. Wir anderen drei haben derweil bereits bei gut 8 m gewartet und so ganz langsam begonnen zu frieren.
    Aber irgendwann hat es dann auch bei Lucia geklappt (Dank an Kahindi) und wir konnten loslegen.

    Die Kids haben das wirklich sehr gut gemacht - insbesondere weil es ihr erster Tauchgang überhaupt war! (Aber die Erwachsenen waren auch nicht schlecht.)
    Wir haben eine Meeresschildkröte und diverse Fische und Krabben gesehen. Nicht immer war die Kamera dann einsatzbereit - unter Wasser gibt es manchmal eben andere Prioritäten…
    50% der Tauchgäste waren anschließend sehr begeistert, die anderen 50% leiden unter dem vor ca. 18 Jahren begangenen Fehler: Tauchschein und erste Tauchgänge im Roten Meer gemacht. Alles andere ist danach nur noch ein müder Abklatsch davon gewesen.

    Phuong hat dann auch ein Tauchgang gereicht, Lars & Lucia wollten unbedingt nochmal, also ist Sven auch noch mal mit.
    Kaum hatten wir die Ausrüstung wieder angelegt, verkündete Lars, dass ihm jetzt doch sehr schlecht geworden sei. Also: schnell ins bzw. unters Wasser, da gibt es schließlich keinen Wellengang. Und so war es dann auch. Es ging ihm sofort wieder gut.
    Beim zweiten Mal konnten wir sogar einen kleinen Kraken aus nächster Nähe beobachten. Sowie zwei weitere Schildkröten sehen.
    Nach wieder ca. 50 Minuten war auch dieser Tauchgang zu Ende und noch bevor Lars ins Boot steigen konnte, hat er kurzerhand von der Leiter aus „die Fische gefüttert“.
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  • Watamu - es geht zu Ende

    August 8, 2024 in Kenya ⋅ ☀️ 28 °C

    Am Morgen nach Lars’ Geburtstagsfeier sah es wild aus bei uns: die Party hatte ohne uns offenbar noch etwas überhand genommen. Überall Reste von Obst - immerhin haben sie gesund gefeiert!
    Lars und Lucia konnten sich an nichts mehr erinnern - war ja klar, Teenager!

    Aber am nächsten Morgen kurz nach 6:00 Uhr wurden wir dann von einem der Gäste nochmal sanft geweckt. Er kam um sich zu entschuldigen. Sehr nett!

    Wir verbringen gerade die letzten Stunden hier im Hotel.
    Wenn alles gut geht (es gibt noch immer die kryptische Meldung von Turkish Airlines und online Check-in ist nicht möglich) und es in Nairobi keine Probleme gibt (für heute sind Massenproteste und die Besetzung der Regierungsgebäude in Nairobi angekündigt), dann sind wir nach nur knapp 26 Stunden Reisezeit wieder zurück in Paderborn.

    Wir freuen uns darauf, euch alle wieder zu sehen, Leitungswasser trinken zu können und auf unsere eigenen Betten! Trotzdem bleibt es die beste Reise, die wir je unternommen haben.

    Danke dass ihr daran teilgenommen habt.
    Unzählige Fotos und Stunden von Videos sowie viele, viele Geschichten haben wir noch nicht geteilt. Das machen wir gerne gemeinsam mit euch in Deutschland.

    Ganz viele Grüße an unsere Guides und Gastgeber: Matthew, Jackson (und Alice Nelly, Christin), Robert, Peter & Moses (und die anderen Guides der Wanderung), Tsunami, Benjamin, Kalmete, Leonard (fürs Bringen und Hohlen unserer Autos), Halima, Manni & Patricia & Linah.

    Ein ganz besonderer Dank an Susi von Charlie’s Travels, die diese Reise schon im Dezember mit uns plante und natürlich Brenda, ohne die wir nicht immer problemlos von A nach B gekommen wären und die dafür gesorgt hat, dass wir uns um nichts sorgen müssen.

    Liebe Grüße
    Lars, Lucia, Phuong, Sven
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    Trip end
    August 9, 2024