• Heute hatten wir den Kinkaku-ji-Tempel am Programm. Er ist berühmt für den goldenen Tempel inmitten eines Teiches und für die umgebenden Gärten. Der Tempel wurde 1950 von einen Novizen in Brand gesteckt und fast vollständig vernichtet. Zwei Jahre später wurde mit dem Wiederaufbau begonnen, der ganz drei Jahre in Anspruch nahm.
    Heute gehört der Tempel zum UNESCO Welterbe und wird von tausenden Touristen besucht.

    Vom ursprünglichen Flair ist nicht viel geblieben, wir wurden mit den Massen die Einbahnstraße durch den Garten geschoben. Zwischendurch kann man aus einiger Entfernung Münzen in kleine Steingefäße werfen - wenn man trifft erfüllt sich ein Wunsch - oder Souvenirs kaufen. Viel Zeit zum Anschauen ist da nicht geblieben. Reichlich enttäuscht waren wir 20 min später wieder draußen.

    Ganz in der Nähe befindet sich allerdings der Takeisao-Schrein. Er liegt mitten in einen Park auf einem Hügel. Außer ein paar Einheimischen und und hat dort niemand den Weg hingefunden. Der Mönch, den wir um ein Goshuin gebeten haben, war sehr freundlich und hat sich ein bisschen mit uns unterhalten.
    Als wir dann am Allerheiligsten gestanden sind, sind wir sogar Zeuge eines Shintō-Rituals geworden (fotografieren verboten, zusehen aber gerne gesehen).

    Anschließend haben wir den Fukuoka-Sendo besucht - das war eine wirklich tolle Erfahrung! Eine Japanerin hat sich mit uns unterhalten - sie hat vor 35 Jahren in Deutschland gelebt und spricht immer noch sehr gut Deutsch. Die hat uns auch geholfen, uns besser zurecht zu finden und uns das Bad erklärt ❤️

    Im Park rund um den Takeisao-Schrein haben wir dann Abend gegessen und sind zum Kaiser-Palast spaziert (die Entfernung haben wir definitiv unterschätzt, aber es war wirklich schön, durch die Wohngebiete zu gehen). Von dort haben wir dann aber die U-Bahn „nach Hause“ genommen 😋
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